Yeah! Barbie wird NSA-Agentin!

Barbie wird bald, wenn es nach Mattel geht, eine gute Zuhörerin für die Kinder, die mit ihr spielen und echte Konversation mit ihrem Gegenüber betreiben können. Ermöglicht wird dies mit einem Internetzugang und der Pull-String-Technologie der Firma ToyTalk. Diese Technologie ist nicht, wie dem Namen nach zu vermuten sowas,

sondern ein Programm, welches bereits für interaktive Kinderbücher-Apps benutzt wird, damit Kinder sich mit den Figuren aus den Geschichten unterhalten können. So gesehen wird Barbie sowas ähnliches wie der IBM Watson für die Kleinen.

Das ist ja alles ganz nett, aber in Zeiten der faktisch existierenden Totalüberwachung ist das letzte, was in den Kinderzimmern rumliegen sollte, eine Puppe, mit Sende-Empfangs-Einheit und Zugang zu einer datenverabeitenden Serverfarm mit Spracherkennung. Da bedarf es ja nicht mal mehr so Methoden wie in der DDR, wo Lehrer die Kinder fragten, wie denn die Uhr bei den Nachrichten aussieht, die die Eltern abends sehen, um was über die privaten Umstände herauszufinden.

(via Fast Company)

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