Visualisierung der Kulturgeschichte anhand von Geburts- und Sterbedaten

Oftmals reichen schon Geburtstag und Todestag berühmter Persönlichkeiten verknüpft mit den jeweiligen Orten dieser Ereignisse, um aufschlussreiche Daten über die geschichtliche Entwicklung der Menschheit zu bekommen. Dafür benötigt man natürlich eine Menge dieser Geburts- und Sterbedaten, um ein repäsentatives Bild erstellen zu können.

Das Team um den Kunsthistoriker Maximilian Schich an der University of Texas haben zusammen mit der ETH Zürich und der Northeastern University in Boston anhand dieser aus Googles freebase entnommenen Daten von 150.000 berühmten Personen der letzten 2.600 Jahre sehr gut visualisieren können, wie durch die Migrationsbewegungen der Menschen bestimmte Orte in der Welt ihre kulturelle Bedeutung bekamen oder auch verloren. So kann man gut den Aufstieg und Fall des römischen Reichs aus diesen Daten herauslesen, sowie auch das rasante Wachstum Richtung Westen auf dem amerikanischen Kontinent.

The research has not only uncov­ered fas­ci­nating aspects of intel­lec­tual migra­tion over two mil­lennia, it also broke new ground in terms of its data-​​driven approach to under­standing cul­tural his­tory. The team used data going back sev­eral cen­turies to quan­tify qual­i­ta­tive knowl­edge and con­sulted vast amounts of literature.

(via heise)

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