Wehe, wenn sie losgelassen – Katzen zerstören Weihnachtsdeko

Aus der Kategorie „Werbung, aber trotzdem witzig“ kommt dieser vorweihnachtliche Spot eines Katzensnack-Herstellers, der einem Rudel Katzen den ultimativen Trigger in Form einer glitzernd-blinkenden Weihnachtslandschaft voller Spielzeug vorsetzt. Eine feline Zerstörungsorgie ist natürlich die Folge.

(via Mind’s Delight)

Früher war mehr Lametta – Projection Mapping im Weihnachtsbaum

Ich muss ja gestehen, seit ich vor 15 Jahren aus meinem Elternhaus ausgezogen bin, habe ich nie weihnachtliche Dekoration in der Wohnung gehabt, dafür haben sich bei der Familie über die Jahre immer mehr Objekte angesammelt, die jährlich in den Baum gehängt werden; soweit die Zweige tragen.

Dabei kann man doch auch sehr interessante Effekte erzielen, ohne den Baum zu überlasten. Wie wäre es denn mit einer auf die Zweige abgestimmte Laser-Projektion, so wie es das Designstudio Ambos vorschlägt?

Árvore de natal from Ambos on Vimeo.

(via design milk)

Die ultimative Weihnachtsbeleuchtung – Epilepsiewarnung

Mittlerweile im dritten Jahr erfreut Matt Johnson aus San Antonio, Texas sich, seine Familie und hoffentlich auch die Nachbarn mit einer LED-Lichtshow am Haus, die entfernt noch was mit Weihnachten zu tun hat. Wie eine Dubstep-Kirmes auf Steroiden blitzt und flackert der Vorgarten und die Fassade. Den dazugehörigen Sound bekommt man entweder direkt auf die Ohren oder über das Radio im Auto. Schön auch, wie die Katze des Hauses die ganze Show in katzentypischer Art ignoriert. Ein wahnsinniger Aufwand, dem man sich auch noch genauer auf der dazugehörigen Seite widmen kann. Wie auch immer „die kleinen Lichter blinken aber nicht!“.

Matt Johnson nutzt dieses Spektakel aber auch dazu Spenden für „Living Water International“ zu sammeln, einen christlichen Verein, der sich um sauberes Trinkwasser in Entwicklungsländern bemüht. So gesehen ist da wohl dann doch mehr weihnachtliches dahinter, als zuerst angenommen.

Ein Weihnachtslied für Atheisten

Für alle, deren Leben an Vernunft und nicht an bronzezeitliche Religionen gebunden ist und die trotzdem (oder deswegen) Humor haben.

Und hier die Lyrics zum Verstehen und Mitsingen:

Life itself is magical
Without lies about Santa Claus
Gift giving can be so fun
Without becoming buying drones
Stories about virgin birth
Stories taken word for word
From books that have been translated
Too many times to count
Are just stories to me, so…

Please don’t wish me a Merry Christmas (ho, ho, ho)
Please just skip to a Happy New Year (fa-la-la)
Please don’t wish me a Merry Christmas (ho, ho, ho)
Though I hope yours is filled of love and cheer.

Yes, I am an atheist
And you can call me a scrooge
Cuz I’m a fan of reason
And don’t partake in
Religious celebrations
But I do like to have fun
And I’m up for friendly hugs
Just please respect this one request from me…

Please don’t wish me a Merry Christmas (ho, ho, ho)
Please just skip to a Happy New Year (fa-la-la)
Please don’t wish me a Merry Christmas (ho, ho, ho)
Though I hope yours is filled of love and cheer.

I’ll drink down some vegan nog
Without the egg but extra rum
I’ll have a green and red cookie
Because I love eating sweets
A sled ride sounds exciting
And let’s build a snow person
Together we can have some secular fun if you…

Please don’t wish me a Merry Christmas (ho, ho, ho)
Please just skip to a Happy New Year (fa-la-la)
Please don’t wish me a Merry Christmas (ho, ho, ho)
Though I hope yours is filled of love and cheer.

To those who don’t believe
To those who are unsure
Please know you’re not alone
No, you aren’t
Just cuz we don’t congregate
Or have our own holiday
Doesn’t mean we can’t have fun
While bein’ true to ourselves.

Please don’t wish us a Merry Christmas (ho, ho, ho)
Please just skip to a Happy New Year (fa-la-la)
Please don’t wish us a Merry Christmas (ho, ho, ho)
Though I hope yours is filled of love and cheer.

Liebeserklärung an die Vielfalt – eine Weihnachtsbotschaft

Auch ich möchte gerne den heute bei der Hedonistischen Internationalen geposteten Text weiterverbreiten, da ich finde, dass es an Weihnachten eher um das Miteinander gehen sollte, als um die Geburt einer historisch nicht belegten Figur.

Des Weiteren sehe ich diesen Text auch als eine Kampfansage. 2015 sollte ein Jahr werden, in dem Grenzen gezogen werden, bei dem, was gesellschaftlich akzeptabel ist und was nicht. Wir lassen uns nicht von einer kleinen, aber lauten Gruppe Verwirrter unser Zusammenleben miesmachen.

Liebeserklärung an die Vielfalt – eine Weihnachtsbotschaft

In den letzten Wochen haben Menschen in Dresden und anderswo Angst, Kälte, Kleinmut, Rassimus, Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße getragen. Wir sind nicht nur verunsichert, sondern sehen das friedliche Zusammenleben in diesem Land erschüttert. Was wir in Dresden sehen, sind nicht die üblichen Nazis, aber Menschen, die letztlich die gleiche menschenverachtende Ideologie verbreiten.

Doch unser Land sieht anders aus.

Wir leben schon heute Vielfalt.

Wir finden es normal, dass der marokkanische Schwager mit uns Weihnachten feiert. Und es dann kein Schweinefleisch zu Essen gibt. Wir haben Freundinnen und Freunde aus Russland, Usbekistan, Mali, Österreich und Tunesien. Wir lernen von anderen und merken, dass andere von uns lernen. Das ist Zusammenleben, auch wenn wir manchmal Dinge nicht verstehen. Wir interessieren uns für andere Kulturen, Religionen und Ansichten und werden niemanden eine Kultur überstülpen.

Wir gehen mit muslimischen Bosniern und Iranern und ihren Kindern zusammen auf den Martinsumzug, weil uns allen das Teilen und das Ritual mit den Laternen so gut gefällt. Wir sind gerührt, wenn die 5-jährige Nichte sagt, dass sie in weniger Ländern Ausländerin sei als eine Deutsche, weil sie nämlich zwei Pässe habe.

Wir trinken augenzwinkernd mit Moslems guten Wein und lachen zusammen. Wir trinken Tee beim Opferfest und erkennen, dass Nächstenliebe nicht nur beim christlichen Weihnachtsfest seinen Platz hat und Alkohol trinken nicht zwingend für Geselligkeit nötig ist.

Wir sind neugierig, was der russische Oberst, den wir kennenlernen, zu erzählen hat. Wir sehen Begegnung als Bereicherung des Lebens. Sie eröffnet Perspektiven, die wir davor noch gar nicht erahnen konnten. Wir lachen verschmitzt mit der häkelnden türkischen Oma in der U-Bahn über eine skurrile Situation. Und freuen uns über ihr Gesicht, das wir noch Jahre später vor Augen haben. Uns werden täglich die Augen geöffnet von der Vielfalt, die auf uns einprasselt.

Wir lernen Sprachen in der Schule und können uns damit auf der ganzen Welt verständigen. Wir haben keine Angst, wenn Kinder aus aller Herren und Frauen Länder mit unseren Kindern in den Kindergarten und die Schule gehen. Weil unsere Kinder so von klein auf interkulturell lernen. Weil für sie Vielfalt normaler sein wird als für uns.

Wir sehen wie liebevoll eine Bulgarin unsere Großeltern pflegt, wie fair der pakistanische Junge in der E-Jugend Fußball spielt. Wir erinnern uns an den Geschmack von Kardamom, der in einem Tee war, der uns angeboten wurde.

Wir sind nicht stolz auf den Ausgang der Geburtslotterie, die den einen zum Deutschen und die andere zur Bolivianerin macht. Wir leben und lieben in binationalen Beziehungen und Ehen. Wir ziehen unsere Kinder zweisprachig auf, damit sie mit ihren Großeltern im Ausland reden können.

Wir sehen den Austausch der Kulturen als Bereicherung unseres Lebens, egal ob wir dabei portugiesischen Weichkäse oder iranische Heavy Metal Bands kennenlernen. Wir lachen über den serbischen Film, nordamerikanische Serien und Karnevalsbräuche in Ecuador.

Wir übernehmen Wörter aus anderen Ländern in unseren Sprachschatz, weil wir Dinge so besser ausdrücken können. Wir übernehmen Feste und Bräuche und stellen auf einmal ausgehöhlte Kürbisse ins Fenster. Wir sind überzeugt davon, dass Kulturen und Sprachen erst dadurch leben, dass sie sich vermengen, vermischen, bereichern und befruchten.

Wir wollen in einem Land leben, das Menschen auf der Flucht offensteht. Wir leben in einem Einwanderungsland und wir wollen eine Willkommenskultur anstatt die Mauern um Europa zu vergrößern. Wir sind entsetzt darüber, dass so viele Menschen an den Außengrenzen sterben. Wir verstehen, dass Menschen fliehen, egal aus welchem Grund. Wir wollen Flüchtenden ein neues Zuhause geben und die Möglichkeit, frei und in Würde zu leben. Ohne uns dabei auf die Schulter zu klopfen.

Wir sind überzeugt, dass wir zusammen den richtigen Weg finden können, der allen Teilen der Gesellschaft Rechnung trägt. Diese Auseinandersetzung wird nicht immer einfach sein, sondern manchmal auch von Konflikten geprägt. Diese Konflikte wollen wir konstruktiv, friedlich und mit Respekt austragen und verhandeln. Dabei ist Migrationshintergrund für uns ein Zeichen der Stärke und Lebendigkeit der Gesellschaft.

In unserem Land ist es egal, welches Geschlecht jemand hat oder sich selbst zuschreibt. Es ist egal, wer wen einvernehmlich liebt. In unserem Land sind alle Menschen gleich. In unserem Land wollen wir sozial gerecht zusammen leben und gemeinsam die richtigen Fragen für die Zukunft stellen. Wir werden diejenigen politisch herausfordern, die soziale Spaltung vorantreiben oder Umverteilung verhindern. Wir wollen gelebte Solidarität, Mitgefühl und Empathie statt sozialer Kälte, Egoismus und deutschen Volksgenossen.

Zusammenleben und Austausch von Kulturen heißt für uns nicht Aufgabe von Werten, Ethik und Idealen. Vielmehr sehen wir, dass es Werte gibt, die in jeder Kultur zuhause sind. Auf ihnen bauen wir auf. Eine vielfältige Gesellschaft ist nicht einfach: Wir diskutieren hart in der Sache, wenn uns etwas nicht passt, aber wir finden gemeinsam Grenzen und Leitplanken des Zusammenlebens.

Wir stehen an der Seite aller Menschen in diesem Land, die friedlich und respektvoll miteinander leben wollen. Egal wo sie herkommen oder welche Religion sie haben. Egal ob sie eine andere Sprache sprechen oder andere Sitten und Gebräuche haben.

Wir wollen einfach zusammen leben. Wir wissen auch, dass viele der Ideale noch nicht umgesetzt sind.

Das heißt für uns:

Wir werden hasserfüllten Angsthasen, Rassisten und Fremdenfeinden dieses Land nicht überlassen, sondern an einer offenen und vielfältigen Gesellschaft weiterarbeiten. Was wir in Dresden und anderswo sehen ist nicht die Mitte der Gesellschaft, sondern Deckungsmasse von Nazis und Brandstiftern. Sie stellen nicht die richtigen Fragen, sondern treten nach unten. Sie sind diejenigen, die einer toleranten und freien Gesellschaft und Kultur im Wege stehen.

Wir danken deshalb all den Menschen, deren Ur-Großeltern, Großeltern, Eltern oder die selbst aus einem anderen Land hierher gekommen sind von ganzem Herzen, dass sie hier sind. Wir danken ihnen, dass wir Neues kennenlernen dürfen. Wir danken ihnen, dass wir immer wieder neu über uns nachdenken. Wir danken ihnen für eine ständige Neuausrichtung von dem, was wir unsere gewachsene Kultur nennen.

Zukunft geht nur zusammen.

(via Blogrebellen)

‚Last Christmas‘ achtfach verlangsamt

Bisher konnte ich in dieser Weihnachtszeit dem totgehörten Klassiker irgendwie entgehen, aber diese Version ist… hörenswert. MaddDiaz hat eine Version vom Whams Weihnachtssong auf 36 Minuten gestreckt und das ist irgendwie alptraumhaft atmosphärisch, so wie Weihnachten in Twin Peaks. Also nach 11 Minuten hatte ich Kopfschmerzen.

(via A.V. Club)

Game of Thrones-Weihnachtsbaumschmuck

got_xmas

Christmas is coming. Und Winter sowieso. Daher wäre es doch eine schöne Idee, dem Weihnachtsbaum mit Kugeln und/oder Lichterkette mit den Wappentieren der großen Häuser des Kontinents Westeros ein wenig Adelswürde zu verleihen. Zur Auswahl stehen bei den Kugeln der Hirsch der Baratheons, Lannisters Löwe, der Wolf der Starks oder der Drache des Hauses Targaryen. Macht sich bestimmt besser im Baum als manch anderer Kitsch.

(via Geeks are Sexy)