NEBULAE – Ein simulierter kosmischer Nebel

Es ist zwar keine Darstellung echter Gaswolken im Weltall, aber die Präsentation hypnotisiert auf jeden Fall. Teun van der Zalm hat diese dreidimensionalen Bilder inspiriert von den bekannten Hubble-Teleskopbildern erstellt und sie zeigen, wie die Geburtsstätten neuer Sterne aussehen (zumindest, wenn man auch all die Wellenlängen mit einrechnet, die wir normalerweise nicht sehen können). Also nehmt, euch 10 Minuten Zeit und lasst euch in den Bann dieser fantastischen Bilder ziehen. Da kommt man mal ans nachdenken, über die Größe des Universums und wie es wohl sein mag auf einem Planeten zu leben, wo sowas des nachts am Himmel steht.

NEBULAE – a cosmic meditation from Teun van der Zalm on Vimeo.

(via SPACE.com)

Das Wort zum Sonntag

Lektüre für den Sonntagnachmittag.

The universe is very big. You are very small. In fact, you’re so small and so insignificant in the big picture that you don’t even register to the eye of the cosmos. The universe was here before you were born and will be here long after you’re gone, and your life is but a blip on its vast, vast radar. If your life is to matter, it’s not going to matter to the universe. It’s up to you make your life matter in the only way you can: by doing things that make a difference to you, to those around you, and to those whose lives you touch. Time is short. You have exactly NOW to do whatever it is you’re here to do, or to let the inexorable passage of hours and days and years kill your potential like fruit left to die on a vine.

flyingfuck

(via Curious Brain)

Die Möglichkeit außerirdischen Lebens…

… ist umstritten, dennoch nicht auszuschließen. Dieser kurze Videobeitrag von New Scientist ordnet die Wahrscheinlichkeit vom Zusammentreffen oder allein der reinen Existenz von Wesen aus anderen Ecken des Universums in die realistischen zeitlichen und räumlichen Rahmenbedingungen ein. Weiter wird anhand der Idee der Von-Neumann-Sonde eigentlich entgegen des Titels ‚Why aliens probably exist‘ erläutert, dass wir offenbar im näheren Umfeld (also mindestens unsere Galaxis) nicht mit irgendwem rechnen können. Das Video ist sozusagen eine kurze Abhandlung über das Fermi-Paradoxon (sehr lesenswerter Wikipedia-Artikel im übrigen), welches einen ganz schön ernüchtern kann.

kurzgesagt – Sind wir alleine?

Nicht das erste Mal, dass ich ein Video von kurzgesagt verlinke; die sind aber auch immer zu schön. Auch in diesem Video setzen sie unsere Erkenntnisse über die Menschheit wieder in ihrem einzigartigen visuellen Stil um und erklären uns in nicht mal sieben Minuten die Welt. Da bleibt nur zu sagen, ‚Scheiß auf Montage, wir sind alle Sternenstaub!‘.

Illustris – Das simulierte Universum

Astronomen diverser Fakultäten haben auf Basis der bisherigen naturwissenschaftlichen Kenntnisse über das Universum und unter Zuhilfenahme der Rechenkraft von 8.000 Prozessoren innerhalb von 3 Monaten die Entstehung eines Universums simuliert, zumindest eines Teilausschnittswürfels mit einer Kantenlänge von 350 Millionen Lichtjahren. Die Simulation bildet die Entwicklung von der Frühzeit des Universums (12 Millionen Jahre nach dem Urknall) bis zur heutigen Zeit ab (15 Milliarden Jahre nach dem Urknall). Als Faktoren für den korrekten Ablauf der Entwicklung wurden bereits bekannte Größen berücksichtigt, wie z.B. die Gas-Abkühlung, dunkle Materie und gravitative Rückkopplungseffekte.

Das wirklich besondere ist jedoch, der Detailgrad der Simulation, in der man von den großen Clusterstrings bis hinunter auf galaktische Größen zoomen kann und dort wirklich virtuelle Galaxien findet, die der unseren sehr ähnlich sehen.

Ausführlich informieren kann man sich über das Projekt auf der Seite von Illustris, wo sowohl für eine nicht-wissenschaftliche Öffentlichkeit, wie auch für Fachleute Informationen zusammengestellt wurden.

Wer Lust hat dieses simulierte Universum selber zu erforschen, hat dazu im Illustris-Explorer die Möglichkeit.

(via kurzweilAI)

Liege ich in Etwa richtig? Update

Schön, wenn man an den Weihnachtsfeiertagen mal den Kopf frei bekommt. Habe gerade auf Space.com ‚How Big is the Universe?‚ gelesen und dabei kam mir die Idee ein Modell unseres Universums zu illustrieren. Anhand der paar Informationsfetzen, die ich mir über die Jahre angelesen habe (Hawking ‚Das Universum in der Nussschale‚, etc.), würde ich gerne von einem Physiker, der sich damit auskennt erfahren, ob ich richtig liege mit meiner Annahme, oder ob ich was übersehe.

Our_Universe

Nice to free the head during Christmas holidays. Recently read on Space.com ‚How Big is the Universe?‚ while I had the idea to illustrate a model of our universe. Based on the few scraps of information that I’ve been reading over the years (Hawking ‚The Universe in a Nutshell‘, etc.), I would like to hear from a physicist who knows about it, if I am correct in my assumption, or whether I missed something.

UPDATE Weiterlesen

Zeit, um alles ins richtige Verhältnis zu setzen

Um diese Zeit des Jahres ist es den Menschen geboten, in sich zu gehen und darüber nachzudenken, wie klein und unbedeutend unserer Querelen und Streitigkeiten eigentlich sind angesichts des unermesslichen Wunders der Existenz an sich. Daher teile ich immer wieder gerne in der Weihnachtszeit dieses Video, damit man sich bewusst macht, dass das alles und man selber nicht so wichtig zu nehmen ist.

Ähnlich dargestellt und mit einer kleinen augenzwinkernden Spitze gegen repressives Religionsverständnis ist die Thematik in dieser Grafik: Weiterlesen