Künstliche Intelligenz und die Konsequenzen

Der Guardian hat ein interessantes Video-Feature in seinem Online-Repertoire. Unter dem Titel ‚Original Drama‚ gibt es inszenierte Kurzgeschichten zu wichtigen Themen unserer Zeit. Die dritte Folge vom Februar dieses Jahres zeigt eine Debatte zwischen drei Menschen und einem Roboter namens Günther, in der erörtert wird, was man einer KI zutrauen kann bzw. darf.

Die mögliche Aussicht auf künstliche Intelligenzen, die unsere intellektuellen Fähigkeiten überflügeln könnten sind ja mittlerweile nicht mehr ganz von der Hand zu weisen. Daher sind solche Debatten auch durchaus sinnvoll, besonders wenn es auch um ethische Grundsatzentscheidungen geht, an Stellen, wo die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen.

In diesem Kurzfilm werden einige der Themen angerissen und es bietet sich eine durchaus plausible Aussicht für eine Lösung des Problems neben der pessimistischen Annahme, dass wir alle vom AI-Overlord unterjocht werden.

Saving us from the United Stasi of America

Daniel Ellsberg, der seinerzeit illegalerweise Akten zum Vietnamkrieg veröffentlichte, hat einen Artikel bei The Guardian im Zusammenhang mit der NSA-Affäre über die faktisch gegebene Möglichkeit zur Totalüberwachung und der Offenlegung durch Edward Snowden geschrieben und noch einmal klargemacht, warum es nötig ist jetzt dagegen anzugehen:

Obviously, the United States is not now a police state. But given the extent of this invasion of people’s privacy, we do have the full electronic and legislative infrastructure of such a state. If, for instance, there was now a war that led to a large-scale anti-war movement – like the one we had against the war in Vietnam – or, more likely, if we suffered one more attack on the scale of 9/11, I fear for our democracy. These powers are extremely dangerous.

Interessante Zeiten, in denen wir leben und spannend zu sehen, wie gerade die Geschichte um Snowden weitergeht.