Wie man an TV-Vorlieben die Spaltung einer Gesellschaft ablesen kann

Die New York Times hat anhand von Facebook Likes für verschiedene Fernsehserien 50 Karten der USA erstellt. Aus diesen lässt sich relativ klar ablesen, wie sich in Amerika die progressiven (urbanen) sowie die konservativen (ländlichen) Kräfte verteilen. Ebenso werden die Unterschiede zwischen den TV-Vorlieben zwischen Weißen und Schwarzen offensichtlich.

Die Ergebnisse sind nicht besonders überraschend. Serien wie „Modern Family“, die eine diversifizierte, liberale, wenn auch eher weiße Klientel ansprechen, werden vor allem an der Ost- und Westküste gerne gesehen, bekommen aber in den Südstaaten, bis auf ein paar Ausnahmen in Ballungsgebieten, nicht sehr viele Facebook Likes.

Modern Family

Verteilung Facebook Likes „Modern Family“

Fernsehsendungen wie die White-Trash-Serie „Duck Dynasty“ und Serien, die Teenager als Mütter zum Thema haben, sind vor allem in den ländlichen Gebieten von Texas, Arkansas und Louisiana beliebt. Generell erscheinen gerade die Bundesstaaten von Arkansas bis Georgia als Zentrum derer, die man sich gemeinhin als typische Trump-Wähler vorstellt. Sendungen mit einer liberalen Agenda haben hier kaum eine Chance.

Duck Dynasty

Verteilung Facebook Likes „Duck Dynasty“

Es ist jedoch auch die Region, im Artikel ‚The Black Belt‘ genannt, mit den meisten Facebook Likes für Serien mit PoC-Bezug, wie z.B. „Empire“ und andere Serien, die das schwarze Amerika abbilden.

Empire

Verteilung Facebook Likes „Empire“

Wenn man entsprechendes Kartenmaterial übereinander legen würde, wäre die Korrelation zwischen den Daten der Wahlergebnissen und TV-Serien-Likes in den USA bestimmt recht groß.

Hier geht es zum Artikel:
‘Duck Dynasty’ vs. ‘Modern Family’: 50 Maps of the U.S. Cultural Divide

100.000 Views im Logbuch

Gerade in der Statistik gesehen, dass ich heute die 100.000 Views bei insg. 69.588 Besuchern vollgemacht habe. Für Profiblogger ist das wahrscheinlich das Wochenaufkommen, aber ich denke, das sollte ich trotzdem mal festhalten.

Dabei muss man aber auch bedenken, dass einzig ein Artikel allein fast genau die Hälfte der Views ausmacht (2013: 49.998 Views). Mario Sixtus hat mir sozusagen die Statistik versaut.

100000views

Bob Ross durchanalysiert

Was könnte einen nach einem stressigen Tag besser wieder runterbringen, als eine Episode von Bob Ross‘ ‚The Joy Of Painting‘? Eigentlich war ja nie wichtig, was er gemalt hat, sondern seine beruhigende Stimme, mit der er den Fortschritt seiner Werke kommentierte.

Walt Hickey von der Nachrichtenseite fivethirtyeight wollte es trotzdem genauer wissen, wie es sich statistisch mit den Elementen und Motiven in Bob Ross‘ Bildern verhält und startete eine umfassende Analyse seiner Gemälde. Dazu schaute Hickey sich durch nahezu alle der 403 Episoden und legte ein Schlagwortverzeichnis entsprechend der von Bob Ross verwendeten Begrifflichkeiten an. Eines der Ergebnisse ist dieses Balkendiagramm:

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