Ungewöhnliches Porzellan 9

Nach langem mal wieder eine Folge von „Dinge, die Menschen aus Erde, Feldspat und Quarz machen“. Heute mit Game-Boy-Tellern, dekorativen Tieren auf Tellern sitzend, leicht surreale Keramik und aufgeblasene Porzellanskulpturen. Weiterlesen

Kris Kuksi – Extrem ornamentale Skulpturenkunst

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Kris Kuksi – The Recreation 2009

Sehr detailreiche und wuselige, sowie teilweise ausladende Ornamentexplosionen kreiert Kris Kuksi. Seine Skulpturen bestehen aus den unterschiedlichsten Dingen, vornehmlich aber aus einer Menge kleinteiliger Elemente wie Zinnsoldaten, Statuetten und allerlei Plastikspielzeug und Modellbauteilen, bis hin zu Abfall.

Kris Kuksi – Saravati Destroyer

Kris Kuksi – Saravati Destroyer 2009

Seine Werke befinden sich irgendwo in einem wilden und absurden Spannungsfeld zwischen HR Giger, fernöstlicher Sakralkunst, Barock und Steampunk. Eine einmaliges visuelles Werk, welches schon bei weit über 100 Skulpturen dieser Art zählt.

(via Hi-Fructose)

Außergewöhnliche Skulpturen aus der ganzen Welt

Auf boredpanda gibt es eine schöne Bilderstrecke mit diversen Skulpturen, die weit über das typische Reiterdenkmal hinausgehen. Jedes Fundstück ein originelles Unikat, die die Geschichte des Ortes aufgreifen oder auch einfach nur erstaunlich, kurios bis witzig sind.

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Takanori Aibas architektonische Miniaturen

Bonsai-Baumhäuser, Wolkenkuckucksheime, gewagte Leuchtturm-Konstruktionen und ein Michelinmännchen-Gebäude im Stil des alten Paris. Das sind einige der Kreationen der Japanerin Takanori Aiba, die sie im Miniaturmaßstab als besonders dekorative Skulpturen erschaffen hat. Sehenswert sind auch die Vorzeichnungen zu den Objekten.

If you explore any small part of Aiba’s works, you find amazing stories and some unique characters. Those works are not just imaginary compositions; it is indeed possible to construct the amusement parks. Murakami, who makes Aiba’s models, is also a civil engineer. He is a realist sharing dreams with Aiba. The early bonsai-type models look like bonsai art. Bonsai reflect the Japanese traditional aesthetic sense of expressing the magnificence of nature in a small potted plant. However, the density of decoration and the rich stories of Aiba’s works contain extraordinary times and spaces which differ from the bonsai world determined by plants physiology.

 

Datenkristalle visualisieren offen zugängliche Datensätze

Die 3D-gedruckten Skulpturen des Medienkünstlers Scott Kildall bilden unter Verwendung von Open Data und einem entsprechend programmierten Algorithmus kristallartige Würfelstrukturen, deren Einzelteile in ihrem Aussehen durch die Werte aus den benutzten Daten beeinflusst werden. Die verwendeten Daten können dabei sehr unterschiedlich sein. So gibt es unter anderem Skulpturen, die die Bevölkerungsdichte aller Städte Welt abbilden, die Anzahl aller Flughäfen der USA oder Kriminalstatistiken aus San Francisco.

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Data Crystals (2014) – Incidents of Crime Data from San Francisco

My source for the data crystals are open datasets, which is data that is freely available for the public to use. Specifically, the city of San Francisco provides a project called The Open Data Portal — a website that includes geo-located data sets ranging from incidents of crime to where all the parking meters are to construction permits. Other cities all over the country are embarking on similar open data projects. (kildall.com)

World Population Data Crystal Clustering from Scott Kildall on Vimeo.

Ungewöhnliches Porzellan 5

Eine weitere Folge aus der (aus welchen Gründen auch immer entstandenen) Serie auf Logbuch Labelizer aus der Welt des Porzellans und der Keramik.

Videospielefiguren auf traditionellen Tellern

Die japanische Präfektur Saga, ziemlich am südwestlichen Ende des Landes, ist die Heimat des traditionellen Arita-yaki bzw. Imari-yaki Porzellans. Eine Firma namens Square Enix aus dieser Gegend bietet jetzt mit ihrer Kollektion ‚Romancing‚ traditionell bemalte Porzellantassen und -teller mit zusätzlichen (teils gepixelten) Videospielecharaktere an. Und das ist nicht mal billig. So eine Tasse wie unten zu sehen kostet schon um die 140 € und der Teller darunter liegt bei über 7.000 €. Scheint ja Leute zu geben, die das bezahlen.

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Ungewöhnliches Porzellan 4

Jess Riva Cooper erschafft Keramikskulpturen, in der Serie ‚Viral‘ im speziellen Büsten, die ein wenig an durch die Hecke gefallene Menschen erinnern. Überall haben sie Ranken und Blüten aber auch Insekten am Kopf und im Gesicht, was gleichermaßen dekorativ wie störend bzw. verstörend aussieht.jess riva cooper 2

In my sculptures, the world sprouts plant matter. Color and form burst forth from quiet gardens and bring chaos to ordered spaces. Nature reclaims its place by creeping over structures. Wild floral growth subverts past states, creating the preternatural from this transformation.[…]
By introducing anthropomorphic forms into my installation environments, I am able to depict the extremes of embodied human experience. Sculpting the figure, this most familiar of forms, allows me to illustrate the physical and emotional vulnerability of the individual in day-to-day existence.

(via I Need a Guide)