Venus von Milo in digitaler Neuinterpretation

Der Maler und Digitalkünstler Kim Byungkwan hat die weltbekannte Venus von Milo als Vorlage benutzt, um diese in seiner CGI-Animation ‚Illusion Device‘ in mannigfaltiger Art einer digitalen Neuinterpretation zu unterziehen. Byunkwans Anspruch in seiner Kunst ist es dem Betrachter bekannte Objekte durch Modifikation in neuem Licht erscheinen zu lassen und das gelingt ihm doch ganz gut.

‚Illusion Device‘ / single channel, / CG, HD(916), / 10’52 stereo/ 2013 from Kim Byungkwan on Vimeo.

(via fubiz)

Wasser aus Glas

Der neuseeländische Künstler Ben Young benutzt Glasscheiben, um aus Ihnen, Schicht für Schicht, Skulpturen zu erschaffen. Ein häufiges Motiv ist das Meer und die Wellen, aber auch der menschliche Körper sowie gegenständliche und eher abstrakte Werke, wie man auf seiner Seite Brokenliquid sehen kann.

(via Ignant)

Ungewöhnliches Porzellan 3

Diesmal mit kleinen, anatomisch korrekten, Figurinen von Jessica Harrison, die eine Ausbildung als Bildhauerin hat und sich mit dem menschlichen Körper auseinandersetzt, wie man an den drastischen Beispielen sehen kann.

Her research considers the relationship between interior and exterior spaces of the body, but looks neither inwards towards a hidden core, nor outwards from the subconscious, instead looking orthogonally across the skin to the movement of the body itself, using the surface of the body as a mode of both looking and thinking.

Weitere Beispiele gibt es bei design you trust zu sehen.

Adam Beanes Skulpturen

3D-Druck ist ja gut und schön, aber es geht manchmal doch nichts über gute alte Handarbeit. So wie bei den unglaublich lebensecht wirkenden Miniaturskulpturen berühmter Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Film und Fernsehen von Adam Beane.

katelost

Evangeline Lilly

Für die Erstellung der Figuren wird eine eigens entwickelte Modelliermasse namens Cx5 verwendet, die bei Zimmertemperatur hart wie Kunststoff aber angewärmt so gut zu verarbeiten ist wie Ton oder Knetmasse.

Auf adambeaneindustries.com wird ausführlich erklärt wie und mit welchen Instrumenten das Material verarbeitet werden kann und es gibt noch viele Beispiele seiner Arbeit zu sehen.

Landschaftsskulptur aus Lexikon

Ich schrecke ja immer ein bisschen zurück, wenn jemand Bücher in einer Weise benutzt, für die sie nicht vorgesehen sind. Man hat ja vermittelt bekommen, dass Bücher das Wissen der Menschheit transportieren und einem neue Gedanken und Gefühlswelten eröffnen können; das gilt meines Erachtens sowohl für Sachbücher wie Romane. Ebenso hat man im Hinterkopf immer das Bild von Bücherverbrennungen, wenn es darum geht das Wissen und damit die Freiheit von Menschen einzuschränken.

Guy Laramée hat weniger Skrupel in Büchern etwas anderes zu sehen, als nur ein wissensvermittelndes Medium. Für ihn sind sie das Medium seiner kreativen Ausdrucksform, welche das Schnitzen von Landschaften ist. Nach seiner Aussage ist diese Umdeutung des Buches, als Vorlage für seine Landschaftskulpturen, ein Ausdruck, die Erosion von Kultur darzustellen.

Zur Demonstration dieses Prinzips hat er sich eine Reihe der Bände der Encyclopedia Britannica vorgenommen und diese eine Landschaft umgewandelt, die von den Berggipfeln bis runter ins durchfurchte Tal reicht. Zu diesem Werk mit dem bezeichnenden namen ‚Adieu‘, als Abschied an das gedruckte Wort, gibt es dieses atmosphärisch stimmige Video:

Adieu / Guy Laramée from Colossal on Vimeo.

Aluminiumskulpturen aus Ameisenkolonien

anthillart

Beim Anthill-Art-Projekt werden Ameisennester mit flüssigen Aluminium aufgefüllt und die bizarren erkalteten Strukturen als Skulpturen bei eBay zum Verkauf eingestellt. Sehr hübsch anzuschauen und bestimmt auch dekorativ im geeigneten Ambiente, aber auch ein bisschen fragwürdig, da nicht unbedingt klar wird, ob es sich um bewohnte oder leere Nester handelt, aber so wie das dampft, könnte da schon einiges an Chitin verpuffen.

Twinkind 3D-Scan Figuren

twinkind

Twinkind 04/08/13

Bei der Hamburger Firma Twinkind kann man sich scannen und eine 3D gedruckte Figur von sich erstellen lassen, die in ihrem Realitätsgrad schon erschreckend sind. Tolle Idee, auch wenn nicht ganz günstig. Bei einer Größe der eigenen Miniaturausgabe von 15 cm liegt man bei 225 € bei der maximalen Größe von 35 cm bei 1290 €. Kann man machen. Außerdem sehe ich voraus, dass es bald keine Standardbrautpaarfiguren mehr auf Hochzeitstorten geben wird.

2 x abgedrehte Kunst

Hier zwei Fundsachen der Woche, die ich doch recht amüsant fand.

Zum einen diese ganz fantastischen Schafskulpturen von Jean Luc Cornec, die aussehen, als ob sie hauptsächlich aus den guten alten FeTAp 611 in kieselgrau konstruiert worden wären. Statt zu blöken klingeln diese Schafe auch. Die anderen Arbeiten des Künstlers sind ebenfalls sehenswert. Mehr zu den Skulpturen auch hier bei inspirefirst.

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Skulpturen aus Salz – Motoi Yamamoto

Der japanische Künstler Motoi Yamamoto benutzt Salz als Medium für seine raumgreifenden Werke. In Japan wird das Salz rituell als Symbol innerer Reinigung gebraucht, indem man es auf Türschwellen und Brunnenränder streicht oder es nach Bestattungszeremonien oder nach der Anwesenheit unangenehmer Personen im ganzen Haus auf dem Boden verstreut. Es soll in diesem Sinne auch böse Geister vertreiben und die guten anlocken. Somit benutzt Yamamoto ein in seinem Kulturkreis stark symbolisches Material, um seine aufwändigen skulpturalen Werke zu erschaffen.

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Teppei Kaneujis Plastikhaarfigurinen

Teppei Kaneuji erstellt unter dem Namen ‚Teenage Fan Club‘ kleine Figuren einzig aus den Haarteilen diverser Spielzeugfiguren aus Plastik. Auf seiner eigenen Seite findet ihr noch mehr seiner Werke und bei WeWasteTime eine Übersicht der Figuren.

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