Plastiksprösslinge als Kopfschmuck

In Peking trägt man neuerdings Sprösslings-Haarklammern aus Plastik in der Frisur. Ein Trend, der wohl auf einer Cosplay-Convention entstanden ist und nun zum Straßenbild der chinesischen Hauptstadt gehört.

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Der Kopfschmuck ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich (besonders beliebt Erbsenkeimlinge) und wer weiß, vielleicht demnächst schon in eurem Stadtbild anzutreffen.

(via cheezburger)

Der letzte Schrei bei Schimpansen: Ohrschmuck

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Edwin van Leeuwen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Nimwegen hat in seiner Schrift  ‚Eine gruppenspezifische willkürliche Tradition bei Schimpansen‚ dargelegt, wie eine Gruppe von Schimpansen in Sambia Ohrschmuck entwickelt hat und eine Tradition daraus wurde. Eines der Schimpansenweibchen namens Julie begann damit, sich ein Grashalm in ein Ohr zu stecken und andere machten es ihr nach. Dieses Verhalten hat sich auch nach dem Tod von Julie gehalten und kann so als eine Tradition angesehen werden. Es ist das erste Mal, dass ein solches Verhalten bei Primaten beobachtet wurde.

Ich versuch gerade ein Wortspiel mit Modewelt und Stroh im Kopf zu finden, aber… naja…

(via Neatorama / The Dodo)

Miniaturdelikatessen von Shay Aaron

Extrem winzige (Maßstab 1:12) und gleichzeitig detailverliebte lebensechte Miniaturen von leckeren Gerichten, herzhaften Gemüse- und Käseplatten, sowie von süßem Desserts und Konfekt etc. macht Shay Aaron aus Fimo. Ein Großteil seiner Werke ist auf seinem flickr-Account zu bewundern und einige seiner Kreationen verkauft er auch als Schmuck auf etsy.

(via designer daily)

3D-Druck: Kinematics Project

Nervous System ist eine auf generatives Design spezialisierte Agentur, die u.a. individuell anpassbaren 3D-gedruckten Schmuck und andere Objekte anbieten. So auch mit ihrem Projekt Kinematics, bei dem sehr komplexe Strukturen angelegt werden können, da die erstellten Objekte aus vielen miteinander verbundenen dreieckigen Einzelteilen bestehen. Die 3D-Modellvorlagen lassen sich so sehr gut virtuell zusammenfalten und können dann komprimiert auf einem 3D-Druckern ausgegeben werden. Die entsprechende browserbasierte Software ermöglicht die Gestaltung und Anpassung von Halsschmuck, Armbändern und Ohrgehänge. Jedoch geht man über dieses Feature in der Theorie noch weiter hinaus, wie das Video andeutet, und denkt auch über ganze Kleidungsstücke nach, die an den jeweiligen Körper angepasst in einem Stück gedruckt werden könnten.

Kinematics from Nervous System on Vimeo.

Schmuck inspiriert von Müll

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Auf der Basis von den kleinen Dingen, die wir sonst achtlos in gelbe Säcke entsorgen, blüht Hollie Paxtons Kreativität. In Form von Verpackungsschnipseln und Papieren erstellt sie Ohrschmuck und Broschen aus Metall und erfindet so eine entgegengesetzte Rezeption zu unserer Wegwerfmentalität. Schöne Idee.