AUTOMATICA – Robots Vs. Music – Nigel Stanford

Vor fast drei Jahren hatte ich bereits eines von Nigel Stanfords experimentellen Musikvideos. In diesem hier lässt er einen Großteil der musikalischen Arbeit von Industrierobotern machen. Am Ende gibt es auch noch so eine Art Roboteraufstand (huch, Spoiler).

AUTOMATICA – Robots Vs. Music – Nigel Stanford from Nigel Stanford on Vimeo.

In Better News… – 02.03.17

In Better News: heute u. a. mit schwimmenden Müllschluckern, CRISPR gegen Muskeldystrophie und dem bedingungslosen Grundeinkommen.

Baltimore: Schwimmende Müllschlucker fischen über eine Tonne Abfall aus dem Meer

Gemeinsam haben die beiden inzwischen mehr als eine Tonne an Müll aus den trüben Hafengewässern gefischt. Darunter befanden sich den Angaben der Betreiber zufolge unter anderem 300.000 Plastiktüten, sechstausend Glasflaschen und neun Millionen Zigarettenstummel.

China’s capital is replacing tens of thousands of taxis with electric cars

The project to replace all the current petrol powered cars is estimated to cost taxi operators $1.3 billion (9 billion yuan).


Robots with legs are getting ready to walk among us

Cassie has reverse knees, motor-powered ankles, and can walk over different sorts of terrain at a decent clip. It can even survive a kick to the abdomen (the fastest way to test a robot’s self-balancing capabilities, though not the kindest).

Startup Aims to Treat Muscular Dystrophy with CRISPR

CRISPR technology is a novel and potent way to precisely rewrite DNA. Delivered into the muscles of affected boys, it may be able to repair the genetic error that causes the fatal condition, afflicting about one in 3,500 male births.


„Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist eine Option“

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt bei der ING DiBa, über den Umbruch am Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung, Donald Trump und ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Study Shows That Teaching Young Kids Philosophy Improves Their Academic Performance, Making Them Better at Reading & Math

Peter Worley also argues that it makes kids less prone to propaganda and the fear-mongering of totalitarians.

Neues vom 3D-Druck (04/2016)

Eine lange vernachlässigte Kategorie, dabei sehe ich immer wieder so tolle Dinge, die durch 3D-Druck entstehen. Besonders erfreulich ist es, wenn man durch 3D-Druck Menschen wieder mehr Lebensqualität zurückgeben kann, zum Beispiel durch neue Organehochentwickelte anatomisch korrekte Prothesen oder auch weniger anatomisch korrekte Prothesen, die dafür aber ein zehnjähriges Mädchen zu einem glücklichen Glitter schießenden Cyborg machen.

Heute habe ich mir zwei Artikel der letzten Wochen herausgenommen, weil sie in verschiedener Hinsicht eine neue Stufe der Entwicklung darstellen.

Der hydraulische Roboter aus dem unten eingebetteten Video sieht ja erstmal nicht so besonders aus und seine Fortbewegungsmöglichkeiten sind ebenfalls nicht ausgearbeitet. Was dieses Konstrukt jedoch sehr besonders macht, ist, dass es komplett in einem Stück gedruckt wurde. Feste wie flüssige Bestandteile wurden so komponiert, dass ein funktionsfähiges hydraulisch betriebenes Gerät erschaffen wurde, welches nicht noch extra aus Einzelteilen zusammengesetzt werden musste. Aus Sicht der Ingenieursfachs wird diese Technologie damit zunehmend relevanter.

(via Inverse)


Ein weiteres interessantes Projekt hat eigentlich nur noch nebensächlich mit 3D-Druck zu tun und viel mehr mit Deep-Learning-Algorithmen. Mit „The Next Rembrandt“ ist es gelungen, mit künstlicher Intelligenz Bilder des Barock-Künstlers zu analysieren und aus den gewonnenen Daten eigenständig ein neues rembrandtartiges Bild zu generieren. In dem gesamten Prozess wurde natürlich auch die Auswertung der aufgetragenen Farbdicke mit einbezogen, welche mittels eines speziellen 3D-Drucks als erstes auf die Leinwandoberfläche aufgebracht wurde, um die Grundlage für das aufgedruckte Bild zu liefern.

(via Mashable)

Neue Illustrationsserie: Animachine

Ich habe mal was neues ausprobiert. Die drei Illustrationen sind vielleicht der Anfang einer neuen Serie handgezeichneter Illustrationen mit gigantischen tierähnlichen Robotermaschinen. Realisiert wurden sie mit einem Pilot G-2 Gelschreiber und zur Koloration habe ich Staedtler Aquarellbuntstifte verwendet.

Y08 IC6 P2

Die Zukunft der Arbeit

‚Humans Need Not Apply‘ von CGP Grey erläutert in 15 Minuten, die vor uns liegenden Herausforderungen in der Arbeitswelt durch zunehmende Automatisierung und Durchdringung vieler Arbeitsfelder durch Computer und Roboter. Dass diese Entwicklung das Verständnis von menschlicher Arbeit und ihrer Zukunftsfähigkeit in Frage stellt, scheint offensichtlich; welche gesellschaftlichen Konsequenzen daraus gezogen werden müssen, lässt das Video bewusst außen vor, da es nur die Ausgangssituation beschreibt. Dennoch werden wir uns mit einem Szenario auseinandersetzen müssen, in dem ein Großteil der Menschen nicht mehr einer (Erwerbs-)Arbeit nachgehen wird, denn die lächerliche Idee der Vollbeschäftigung ist nun mal ein Hirngespinst aus dem letzten Jahrhundert. Schlussendlich wird man sich wohl mit Ideen wie dem bedingungslosen Grundeinkommen oder negativer Einkommensteuer und der Besteuerung von automatisierten Prozessen auseinandersetzen müssen. Es wird nämlich verdammt eng für Menschen, insbesondere für Geringqualifizierte, wenn selbst das Burgerbraten von Robotern übernommen wird.

KiteBricks – Hausbau nach dem Lego-Prinzip

Aus der Rubrik ‚Das Leben könnte viel einfacher sein, wenn alles wie Lego funktionierte“ heute die Firma KiteBricks, die mit vorgefertigten Betonelementen und einem automatisierten Verfahren den Hausbau revolutionieren wollen.

Die Vorteile liegen laut der Argumente von KiteBricks auf der Hand: energie-, geld- und ressourcenschonend soll diese Bauweise sein, ebenso versprechen die so gebauten Gebäude erdbebensicherer zu sein als herkömmlich gebaute Häuser.

Bisher scheint aber außer dem oben zu sehenden Video die Idee nur eine Vision zu sein, denn konkrete Angaben zur Produktion findet man nicht.

(via engadget)

Jordan Wolfsons Dancer from the Uncanny Valley

Der provokative Crossmedia-Künstler Jordon Wolfson hat anlässlich einer Ausstellung in der New Yorker Galerie David Zwirner zusammen mit einem Special FX Studio aus Hollywood eine Animatronic-Pole-Tänzerin der seltsamen Art entwickelt. Hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck. :-/

Presented here for the first time, Wolfson’s animatronic sculpture combines film, installation, and performance in the figure of a curvaceous, scantily clad woman covered in dirt marks and wearing a witch mask. Unlike the artist’s two-dimensional subjects, this life-size character was developed in close collaboration with a special effects studio in California used by major Hollywood productions. The woman can be encountered on a one-on-one basis in a mirrored room in the gallery, creating a different kind of viewing experience that intensifies the importance of the gaze found throughout Wolfson’s work.

Konzept für den 3D-Druck-Hausbau

Contour Crafting heißt das Konzept, um nahezu komplette Wohnhäuser aus Beton mit nur einem 3D-Druck-Roboter innerhalb von 24 Stunden zu bauen. In diesem Video wird gezeigt, wie die Produktion eines Hauses vonstatten gehen würde, wenn es denn schon dieses Gerät gäbe. Aber die Leute an der University of Southern California arbeiten dran und wenn alles gut geht, werden dann auch Mondbasen auf dieser Weise gebaut.