Lesetipp: Über die Unmöglichkeit von Zukunftsprognosen

Ein interessanter Text von Tom Vanderbildt über Zukunftsprognosen und warum sie so oft daneben liegen, denn oftmals werden Entwicklungen/Technologien viel zu isoliert betrachtet und kleine Verschiebungen oder Selbstverständlichkeiten in Technik und Gesellschaft können gar nicht berücksichtigt werden.

Why Futurism Has a Cultural Blindspot
We predicted cell phones, but not women in the workplace.

„…we notice what varies and changes more than what plays a larger role but doesn’t change. We rely more on water than on cell phones, but because water does not change and cell phones do, we are prone to thinking that cell phones play a larger role than they do.“

(via Robin Davey)

Prognosen für das Jahr 2030

2030 ist schon in 15 Jahren. Und 15 Jahre sind in nullkommanix vorbei, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Die Wirtschaftswoche hat daher für Menschen, die auch über die nächste Silvesterparty hinausschauen einige Szenarien des Gottlieb Duttweiler Institutes zusammengestellt, die unser Leben 2030 hauptsächlich beeinflussen könnten:

• Szenario 1: Google, Apple und Co. teilen sich die Welt untereinander auf
• Szenario 2: Die Menschheit wendet sich von der modernen Technik ab
• Szenario 3: Ein dezentrales Internet macht die Welt besser
• Szenario 4: Das Internet teilt die Welt in viele Arme und wenige Reiche

Wie im Artikel erwähnt handelt es sich um Extremszenarien, die in dieser Reinform nicht vorkommen werden, aber bestimmte Entwicklungen in der Gesellschaft hochrechnet, für die jetzt bereits die Grundlagen vorhanden sind.

(via Netzpiloten)

Die Top 10 Erfindungen 2050 nach Wahrscheinlichkeit sortiert

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Weiß ja keiner, was kommen mag, aber man kann ja Vermutungen anstellen. So wie der Grafiker Zeljko Zoricic von QuantumInfographics, der einige Zukunftsvisionen in einer Grafik zusammengefasst hat und diese nach der Wahrscheinlichkeit der Realisierung gestaffelt hat.

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1999 A.D. – Retrofuturismus zum Jahresbeginn

Hier ein schönes Video, das eine Restaurierung gebrauchen könnte. ‚1999 A.D.‘ von 1967 zeigt einen Tag einer Familie am Ende des 20. Jahrhunderts und wie man schon vermuten kann mit vielen albernen aber auch gut getroffenen Prognosen.

Bei der Anfangsszene hätte es mich im Übrigen nicht gewundert, wenn Charlton Heston ins Bild geritten wäre, um die Menschheit zu verdammen.

In zwei besser erhaltene Filmdokumenten erklärt Walter Cronkite die im obigen Video vorgestellten Technologien noch einmal in Kürze: Weiterlesen