Alle Gebäude der USA in einer Karte

Mithilfe von Unmengen an Kartenmaterial und einem neuralen Netzwerk zur Analyse dieses Materials, haben Ingenieure bei Microsoft eine Karte der USA erstellt, in der jedes Bauwerk sozusagen schwarz auf weiß abgebildet ist.

Durch das Weglassen von Details und die reine Konzentration auf nur bebaute Flächen kann man die Strukturen von Städten in ihrer Entwicklung und Dichtegraden sehr gut nachvollziehen, ebenso, wo sie aufgrund natürlicher Begebenheiten im Wachstum gehemmt wurden oder sich an bestehenden Strukturen anpassen mussten.

Why did we make such a thing? We did it as an opportunity for you to connect with the country’s cities and explore them in detail. To find the familiar, and to discover the unfamiliar.

(via New York Times)

Neurales Netzwerk erfindet Sprüche für Valentins-Zuckerherzen

Janelle Shane hat ein neurales Netzwerk darauf trainiert, für die in den USA zum Valentinstag so beliebten Zuckerherzen neue Sprüche zu entwickeln. Normalerweise sind diese herzförmigen Süßwaren mit recht banalen Texten versehen, wie z.B. ‚Be Mine‘, ‚Kiss Me‘ oder ‚Miss You‘.

 

Nachdem Shane dem Algorithmus alle verfügbaren bekannten Sprüche gegeben hatte kamen verschieden sinnvolle Dinge dabei raus. Einige plausible neue Texte wie ‚Love Bun‘ oder auch recht passend ‚Love Bot‘, aber auch seltsamere bis ungeeignete Kombinationen.

Die ganz ungeeigneten 4-Letter-Word-Kreationen kann man übrigens nur zu sehen bekommen, wenn man sich mit seiner E-Mail bei Janelle Shane einschreibt. Dann bekommt man die zugeschickt. Nun ja.

Künstliche Intelligenz entwickelt neue Farben

In den letzten Jahren hat sich ja schon gezeigt, wozu künstliche Intelligenz alles fähig ist. Bei manchen Dingen funktionieren sie bei langer Übung sehr gut (Bilderkennung, Bildbeschreibung, Go spielen) bzw. interpretieren auf Basis genügender gelernter Beispiele Sachen neu (z.B. Barbecue-Saucen).

Schwierigerer wird es, wenn es in den kreativen-ästhetischen Bereich geht. Drehbücher, die sich etwas kryptisch lesen (siehe Sunspring), oder eben Farben zu interpretieren und benennen.

Die Wissenschaftlerin Jeanelle Shane hat ein neurales Netzwerk darauf trainiert Farben aus RGB-Werten zu generieren und diesen auch Namen zu geben. Viele davon sind völlig daneben und ergeben gar keinen Sinn, jedoch nach einigen Feinjustierungen sah das Ergebnis wesentlich besser aus. Einige Namen indes bleiben doch einigermaßen 303012wunderlich.

Gray Pubic?

Grundsätzlich hält Shane fest, dass ihr neurales Netzwerk Beige, Braun und Grau bevorzugt und schreckliche Ideen für Farbnamen hat.

Sindis Poop!

Den genaueren Prozess hat die Wissenschaftlerin auf ihrem Tumblerblog dokumentiert.

Neurales Netzwerk analysiert Star-Trek-Intro

Ville-Matias Heikkilä hat ein neurales Netzwerk, welches bereits in Bilderkennung geschult war, auf den Vorspann von ‚Star Trek – TNG‘ losgelassen. Das Ergebnis ist etwas seltsam, da das Netzwerk nach Aussage von Heikkilä nicht besonders geübt war in der Erkennung von Dingen aus dem Weltraum. Daher sind die eingeblendeten Einschätzungen der künstlichen „Intelligenz“ bis auf einige Ausnahmen fast immer komplett daneben.

(via prosthetic knowledge)