NASAs Reiseposter zu Trappist-1

Wie gestern von der NASA verkündet hat man im 40 Lichtjahre entfernten Sonnensystem Trappist-1 gleich sieben erdähnliche Planeten gefunden, von denen mindestens drei in der habitablen Zone des roten Zwergsterns liegen.

Mittlerweile hat es bei der NASA ja schon Tradition zu einigen entdeckten Exoplaneten passende retrofuturistische Reise-Werbeplakate zu erstellen (siehe Artikel von 2015). Daher gibt es natürlich nun auch eines für Trappist-1e, welches man sich hier in hochauflösend herunterladen kann.

(via Interweb 3000)

Die Erde und Mond vom Mars aus gesehen

Um den Mars kreist ein Orbiter mit hochauflösender Kamera. Und die hat zu Kalibrierungszwecken ein Bild von unserer Heimat inklusive Mond gemacht. Man fragt sich echt, was mit den Leuten los ist, dass sie nicht schnallen, dass wir nur diese kleine Murmel haben.

Your Home Planet, as Seen From Mars! From the most powerful telescope orbiting Mars comes a new view of Earth and its moon, showing continent-size detail on the planet and the relative size of the moon. The image combines two separate exposures taken on Nov. 20, 2016, by the High Resolution Imaging Science Experiment (HiRISE) camera on our Mars Reconnaissance Orbiter. The images were taken to calibrate HiRISE data, since the reflectance of the moon's Earth-facing side is well known. For presentation, the exposures were processed separately to optimize detail visible on both Earth and the moon. The moon is much darker than Earth and would barely be visible if shown at the same brightness scale as Earth. Image Credit: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona #nasa #space mars #earth #moon #redplanet #orbiter #hirise #mro #nasabeyond #science

A photo posted by NASA (@nasa) on

Besuch auf der ISS in Ultra-HD

Ein schöner kleiner Einblick in die Module der Internationalen Raumstation und das bis zu 4K, wo es die Leitung hergibt. Ist ja schon interessant, die Innereien der Station in den Details zu sehen, aber so gerne ich auch mal schwerelos sein wollte, die fehlende Referenz was oben und unten ist gepaart mit der räumlichen Enge würden mich auf die Dauer bekloppt machen. Oder man gewöhnt sich dran, wer weiß.

Die Voyager-Mission in einem Kurzfilm

Santiago Menghini hat mit „Voyagers“ einen sehr schönen Kurzfilm zum Voyager-Forschungsprogramm der NASA gemacht. Der Film, der sich hauptsächlich aus original Bild- und Tonmaterial der beiden Sonden zusammensetzt, wurde angereichert mit Animationen und Aufnahmen aus den NASA-Archiven. Für jeden, der sich für Weltraumforschung interessiert, ist dieser 15-Minuten-Film sehr lohnenswert.

Mit dem Material arbeitet Menghini den bisherigen Verlauf der Mission angefangen vom Start im Jahr 1977 auf, als die beiden Sonden aufbrachen die äußeren Planeten zu erkunden, um dann um 2012 unser Sonnensystem zu verlassen und, bestückt mit Botschaften der Menschheit auf vergoldeten Platten, ihre Reise in die Unendlichkeit anzutreten, in der Hoffnung irgendwann mal auf jemanden da draußen zu treffen. Mit ein bisschen Pech sind es die Klingonen.

Voyagers from Santiago Menghini on Vimeo.

Ein Einblick in den NASA-Styleguide

Auf flickr gibt es ein Album, dass das Nasa Graphics Standards Manual vorstellt. In diesem Ringbuchordner ist alles festgehalten, was gestalterisch für die äußere und interne Kommunikation wichtig ist. Von den ganz offensichtlichen Sachen, wie die Darstellung der Wortmarke, den richtigen Farben und Schriftarten bis hin zur Anlage von Memozetteln und Vorgaben für die Gestaltung von öffentlichen Publikationen (Cover, Gestaltungsraster/Satzspiegel etc.) und auch die richtige Anlage von Schildern und Leitsystemen im Außenbereich, wurde so ziemlich an alles gedacht.

Ich hab hier mal die Präsentation mit eingebettet, aber unter dem Link oben, kann man sich die Bilder noch einmal genauer anschauen.

NASA Graphics Standards Manual

(via Brand New)

Satellit macht Fotos vom Mondtransit vor der Erde

Das müsste das erste Mal sein, dass man dank eines Satelliten die Rückseite des Mondes sehen kann und dazu noch vor der Erde vorbeiziehend, im hellen Licht der Sonne.

Ermöglicht wurden diese Aufnahmen am 16. Juli vom DSCOVR (Deep Space Climate Observatory) Satelliten, welcher 1,5 Millionen Kilometer entfernt sein Auge, bzw. seine EPIC-Linse, auf uns richtet. Eigentlich wird diese genutzt, um im Auftrag der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) Echtzeit-Überwachungen von Sonnenwinden durchzuführen

Auf jeden Fall sieht die Rückseite des Mondes erstaunlich unspektakulär aus, verglichen mit den Landschaften, die wir auf der anderen Seite immer zu sehen bekommen.

(via heise/NASA)

Hello Pluto!

Wer den Titel dieses Artikels in der Stimme von Micky Maus liest, den begrüße ich in meiner Welt. 😉

Heute ist es soweit. Die kleine Sonde ‚New Horizon‘ nähert sich mit 40.000 km/h dem ehemaligen Planeten, über den man bisher wenig wusste. Auf der Seite der NASA und über den entsprechenden Twitterfeed bekommt man die Meldungen zu den neuesten Entwicklungen. Wer also die nächsten Stunden nichts vor hat, kann sich mit dem Anflug auf Pluto die Zeit vertreiben.


Bis es soweit ist kann man aber auch passend dazu die neueste Kreation von Acapellascience anhören, die als Bruno-Mars-Cover die Mission und Ausstattung der New Horizon musikalisch zusammenfasst.

Neue erdähnliche Planeten beflügeln die Fantasie der Kreativen bei der NASA

Gestern meldete das Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, dass acht Exoplaneten ausgemacht wurden, die sich in der habitablen Zone ihres Gestirns, also der sog. Goldilocks-Zone befinden. Zwei dieser Kandidaten könnten besonders erdähnlich sein, was Größe und Dichte angeht.

„We don’t know for sure whether any of the planets in our sample are truly habitable,“ explains second author David Kipping of the CfA. „All we can say is that they’re promising candidates.“
Prior to this, the two most Earth-like planets known were Kepler-186f, which is 1.1 times the size of Earth and receives 32 percent as much light, and Kepler-62f, which is 1.4 times the size of Earth and gets 41 percent as much light.

Diese Meldung beflügelte die Grafiker des NASA Jet Propulsion Laboratory, schnell mal diese schönen Reiseposter für einen Ausflug zu den Sternen zu kreieren.

Kepler-186f

Kepler-16b HD_40307g

(via Gizmodo)

715 neue Exoplaneten entdeckt

Die NASA hat verkündet, mit dem Kepler Weltraumteleskop 715 neue Planeten in 305 Sonnensystemen entdeckt zu haben, vier davon befinden sich in der habitablen Zone ihres Gestirns. Somit steigt die Zahl aller bekannten Exoplaneten von 1.000 auf 1.715 Exemplare. Interessant ist, dass sich das Keplerteleskop seit letztem Jahr, nach dem Ausfall von zwei Reaktionsrädern,  nicht mehr im Idealzustand befindet, um Beobachtungen durchzuführen. Daher ist dieses Ergebnis um so erstaunlicher.

Der ausführliche Pressetext der Nasa ist hier zu finden.