Ein Nerd-Habitat im Maßstab 1:6

Sieht Hank Chengs Devotionalienraum irgendwie seltsam aus? Abgesehen vom sehr nerdigen Inventar? Nein?

Das Geheimnis zeigt sich wenn man Hank Chen dazu sieht.

Dieses wahnsinnig detaillierte Model im Maßstab 1:6 ist nur eines von vielen fantastischen Miniaturen, die man auf Chengs Facebook-Seite bewundern kann. Unter anderem hat er auch ein Modell des postapokalyptischen Tokios in 1:2500 gebastelt.

(via Nerd Approved)

In Malmö eröffnen kleine Mäuseläden

In Malmö haben die bisher anonymen Street-Artists von Anonymouse kleine Fachgeschäfte für Mäuse installiert. Die Liebe zum Detail macht das Modell zu einem echten Hingucker. Die Miniatur beinhaltet zum einen das Nussgeschäft „Noix de Vie“, sowie anscheinend ein italienisches Mäuserestaurant namens „Il Topolino“. Perfektioniert wird die Installation durch die vielen kleinen Details, von Möbeln für die Außengastro, einem ollen Stromkasten, einem an der Wand lehnenden Fahrrad, bis hin zu Plakaten für mausbezogene Ausstellungen und Filme.

LOVING the @anonymouse_mmx spread. Pic from @svdkultur http://www.svd.se/muskvarter-i-malmo-vaxer/i/senaste

A photo posted by Papa Dont Preach (@stoffskichronicles) on

(via Bored Panda)

Mini-Arcademaschine
auf Raspberry-Pi-Basis

Praktisches Veranschaulichung, wohin die Miniaturisierung der Computertechnik führt, nämlich zu fast nicht mehr handhabbaren Spielestationen. Ohne Lupe und Pinzette ist
Pac-Man und Donkey Kong hier kaum noch zu spielen. Aber auch ein schönes Beispiel für den Einsatz eines Raspberry-Pi Computers als Proof-of-Concept erstellt von Philip Burgess vom Elektronikbastelbedarfsanbieter Adafruit.

(via digital trends)

Lorraine Loots Miniaturaquarelle

Lorraine Loots aus Kapstadt macht unter dem Titel ‚365 Postcards for Ants‚ winzig kleine Aquarelle für jeden Tag des Jahres. Sehr hübsch und sehr klein. Im unten verlinkten Video kann man ihre Werke und Arbeitsweise begutachten.

365 Paintings for Ants with Lorraine Loots from Gareth Pon on Vimeo.

Architektonische Bildhauerei

Der Bildhauer Matthew Simmonds bearbeitet Marmor- und Kalksteinbrocken und zaubert vorbildgetreue Säulenarkaden und Kirchenschiffe in den Stein, welche durch die natürliche äußere Form des Steins begrenzt werden. Dabei variiert der Maßstab seiner Arbeiten zwischen fast begehbar bis zu einer Größe, dass die Skulptur auf dem Beistelltisch im Wohnzimmer ihren Platz finden könnte.

To create a sculpture that catches the light and structure of a building and lets the eye wander, to feel that here my eye could live, here a part of me could stay, is a great achievement. The sculptures give the viewer a different perspective on space. They look different from every viewpoint. You long to be in them, and they seem almost more meaningful for that.

Mini Paper Pavilion Club

In Vancouver treffen sich alle zwei Wochen unter der Führung von Stu Hughes und Erin Marrancas die Mitglieder des Mini Paper Pavilion Club. Die Regeln sind einfach: Nur Papier und Kleber sind erlaubt. Man verpflichtet sich zu jedem Treffen zu erscheinen, baut einen Pavillon und bleibt, bis dieser fertig ist. Bei der Grundfläche wird von einem Bierdeckel ausgegangen. In diesem Rahmen entstehen sehr schöne architektonische Modelle, bei denen der Fantasie freien Lauf gelassen wird.

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Miniaturen im Essen

Eine sehr hübsche Mischung aus Lebensmittelfotografie und Miniaturszenarien präsentieren Akiko Ida und Pierre Javelle auf ihrer sehenswerten Seite minimiam (Achtung Flash!). Im H0-Maßstab kreieren sie alltägliche Szenen in Desserts, Gemüse und Obst, wo Avocados zu Halfpipes werden und Künstler Erdnüsse bildhauern.

H0-Erdnuss

Einige ihrer Arbeiten gibt es auch ohne Flash auf Colossal zu sehen.

 

Die gigantischen Miniaturen des Petros Chrisostomou

Ein Spiel mit der visuellen Rezeption des Betrachters treibt der Künstler Petros Chrisostomou. Sind das enorme Kunstinstallationen in einem normalem Raum oder doch nur Alltagsgegenstände vor miniaturisierten Kulisse? Die Szenerien, die mal Wohnräume nachbilden oder wie ein Saal in einem Barockschloß anmuten, baut Chrisostomou selbst. Sehr interessante Arbeiten, die auch gerade durch die Wahl des richtigen Lichtes und fotografischen Blickwinkels besonders real und lebensgroß wirken. Wobei dies wiederum relativ ist. Es kommt halt auf die Perspektive an und worauf man sich als Normalmaß einlassen will. iGNANT hat noch eine Reihe seiner Werke und seine eigene Seite ist ebenfalls sehenswert.

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Ejaculation (2008)

Die kleinen Dinge

Diem Chau mag es klein und detailliert. Die Vietnamesin schnitzt aus den Graphitminen unglaublich kleine Figuren auf die Bleistiftenden und veröffentlicht die Ergebnisse in ihrem Blog ‚The Pleasure of Tiny Things‚.

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Und nicht nur das. Auch Wachsmalstifte sind vor ihr nicht sicher, die zu kleinen totempfahlartigen Schnitzereien gemacht werden. Außerdem erstellt sie Bilder aus Nähgarn auf Porzellan… auch irgendwie interessant. Siehe hier.