Ian Davis‘ Gemälde totalitärer Großveranstaltungen

Die Acrylgemälde von Ian Davis zeigen Szenen, wie wir sie aus Nordkorea oder früher aus der DDR und evtl. bald aus der Türkei kennen. Viele hunderte von Menschen, anonymisiert und entpersonalisiert in der Masse einer Großveranstaltung vor gigantomanischen und dem menschlichen Maß befreiten Kulissen.

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Bis zum 13. August kann man sich die Werke des US-Amerikaners in London in der Josh Lilley Gallery anschauen.

(via It’s Nice That)

Berühmte Maler erkennen, einfach gemacht

Sad and Useless hilft uns dabei unser Kulturverständnis im Bereich der klassischen Malerei zu erweitern. Unter Zuhilfenahme von Beispielbildern werden in einem Satz die charakteristischen Merkmale einiger bekannten Maler prägnant und akkurat herausgestellt.

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Die dystopischen Gemälde des Jean-Pierre Roy

Jean-Pierre Roys Werk ist in den letzten 13 Jahren seit seinem Master-of-Fine-Arts-Abschluss an der New York Academy of Art stetig gewachsen. Hat er in den frühen Jahren unter anderem beeindruckende Acrylgemälde von dystopischen Stadtlandschaften kreiert, so entwickelt sich seine Thematik hin zu surrealen Motiven voller Laser, Hologramme, Spiegelscherben. Gigantische Männerfiguren, die sich beladen mit Frachtschiffen oder U-Boote hinter sich herziehend durch verödete Landschaften schleppen, oder in titanischen Kämpfen mit einem Gegenpart verstrickt sind, ergänzen die Motive. Oftmals sind diese Figuren anonym verfremdet durch Gesichtsmasken und umgeben von Objekten, die sich aus den oben genannten Elementen zusammensetzen.

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Feast of the Bull God, 2007

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Hazard us for Prophecy, 2009

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Neometry, 2014

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Nachlass, 2015

Sehr interessantes Werk, von dem man sich auf der Facebook-Seite des Künstlers auf jeden Fall leichter einen Überblick verschaffen kann, als auf der eigentlichen Künstlerseite.

(via Trendland)

Über die hässlichen Babies auf Bildern aus dem Mittelalter

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, warum die Babies auf Gemälden aus dem Mittelalter aussehen wie alte Männer? Dieses Video hält die Antwort parat.

(via kottke)

Lorraine Loots Miniaturaquarelle

Lorraine Loots aus Kapstadt macht unter dem Titel ‚365 Postcards for Ants‚ winzig kleine Aquarelle für jeden Tag des Jahres. Sehr hübsch und sehr klein. Im unten verlinkten Video kann man ihre Werke und Arbeitsweise begutachten.

365 Paintings for Ants with Lorraine Loots from Gareth Pon on Vimeo.

Bob Ross durchanalysiert

Was könnte einen nach einem stressigen Tag besser wieder runterbringen, als eine Episode von Bob Ross‘ ‚The Joy Of Painting‘? Eigentlich war ja nie wichtig, was er gemalt hat, sondern seine beruhigende Stimme, mit der er den Fortschritt seiner Werke kommentierte.

Walt Hickey von der Nachrichtenseite fivethirtyeight wollte es trotzdem genauer wissen, wie es sich statistisch mit den Elementen und Motiven in Bob Ross‘ Bildern verhält und startete eine umfassende Analyse seiner Gemälde. Dazu schaute Hickey sich durch nahezu alle der 403 Episoden und legte ein Schlagwortverzeichnis entsprechend der von Bob Ross verwendeten Begrifflichkeiten an. Eines der Ergebnisse ist dieses Balkendiagramm:

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Lebendige Gemälde

Mit diesem Video hat Rino Stefano Tagliafierro unter zuhilfenahme unzähliger mehr oder weniger bekannter klassischer Gemälde, das gesamte Spektrum von Freud und Leid, wie es in der Kunst dargestellt wird, abgebildet. Die Animation der Bilder, welche die sonst eingefrorenen Bewegungen in den Kunstwerken befreit, ist faszinierend hypnotisch. Wer mehr über den Kopf und seine Philosophie hinter dem Video erfahren will kann dies auf der eigens für das Projekt eingerichteten Seite tun. Dort sind auch alle Gemälde aufgeführt, die für diese Produktion benutzt worden sind.

B E A U T Y – dir. Rino Stefano Tagliafierro from Rino Stefano Tagliafierro on Vimeo.

3x Abstrakt

Ich hatte noch drei Künstlervorstellungen in meinen Bookmarks, deren Werke ich jetzt mal in einem Artikel gegenüberstelle.

Da sind einmal die Bilder von Ricky Allman, die zwischen Gegenständlich und kristallartig abstrakt gearbeitet sind.

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