Cluster – Eine audiovisuelle Installation

Cluster ist eine immersive audiovisuelle standortspezifische Installation, die die Beziehungen zwischen Raum, Zeit und Wahrnehmung untersucht. Die geometrische Schematisierung der Architektur mit Lichtinstrumenten verwandelt den Raum in einen Container für die abstrakte Sprache von Licht und Ton.

Der audiovisuelle Diskurs, der in Echtzeit mit Hilfe von Software des audiovisuellen Forschungsstudios Playmodes aus Barcelona erstellt wurde, untersucht die Möglichkeiten formaler Cluster von Oszillatoren, die auf die Kontrolle von Licht, Klang und Atonalität an die Grenzen der synästhetischen Wahrnehmung angewendet werden.

Warum einige der Besucher in dieser Installation vergeistigt zu dem Geschrabbel herumtanzen, als ob sie auf einem Hippie-Open-Air sind, wird wohl ein Rätsel bleiben.

Cluster @ MIRA Festival. Barcelona 2016 from Playmodes on Vimeo.

Stadt, Licht & Bewegung – Ein filmisches Danke eines Flüchtlings an seinen Zufluchtsort

Waref Abu Quba flüchtete vor dem Krieg in Syrien und landete in Darmstadt. Offenbar hat es diese Stadt und deren Bewohner gut mit ihm gemeint und ihn schwer inspiriert, denn als Dank für die Zeit, die er bisher dort ist, hat er eine kleine künstlerische Trilogie zu Ehren Darmstadts erstellt.

As a Syrian refugee and through this artistic film, I am trying to say „Thank You“ to the people of Darmstadt and Germany for their helpfulness and hospitality. I hope you like it 🙂

Stadt, Licht & Bewegung (City, Light & Movement) from Waref Abu Quba on Vimeo.

(via Klonblog)

Floating Points – Silhouettes

Sehr hübsches Musikvideo, in dem die Medienkünstler von Hamill Industries die Kunst des Lightwriting mit einer speziell dafür entwickelten Maschine automatisiert haben. Mehr Bilder zum Making-Of gibt es auf deren Seite.

Floating Points – Silhouettes (official video) from floating points on Vimeo.

Hochhausfassaden neutralisieren gegenseitig ihre eigenen Schattenbereiche

Das Architekturbüro NBBJ hat computerberechnete Hochhausfassaden entwickelt, die den Sonnenstand und -lauf berücksichtigen, um mit der Fassade des einen Turms den Schatten des anderen zu neutralisieren. Das ganze haben sie dann mal für zwei fiktive ‚No Shadow Tower‘ am Themse-Ufer in Greenwich simuliert. Interessante Idee, besonders für dicht besiedelte Gegenden.

No Shadow Tower from nbbjdesign on Vimeo.

(via Web Urbanist)

Leucht-Tetraeder mit Dominoeffekt

pangenerator

Hübsche interaktive Installation der polnischen Medienkünstlergruppe panGenerator für das Design Festival in Łódź: Die Gruppe konstruierte kleine photosensitive Tetraeder (400 an der Zahl), die auf Licht in ihrer unmittelbaren Nähe durch einmaliges Aufleuchten reagieren. Somit können sie von einer externen Lichtquelle, wie eine Taschenlampe, aber auch voneinander beeinflusst werden.

CONSTELLACTION from ◥ panGenerator on Vimeo.

(via Dezeen)

Harvard- und MIT-Physiker entwickeln materieartigen Zustand von Licht

Harvard-Professor Mikhail Lukin und MIT-Professor Vladan Vuletic ist es gelungen, Photonen miteinander zu verbinden, so dass sie sich wie Moleküle verhalten. Dieses Phänomen, welches bisher völlig theoretisch war, und nun in einem Experiment ermöglicht wurde scheint ein interessanter Schritt vorwärts in der Entwicklung von Quantencomputern zu sein.

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