SprayPrinter: So kann jeder Sprayer werden

Die Digitalisierung macht bekanntlich auch vor der Kunst nicht halt und eröffnet neue Möglichkeiten der Kreativität. Der findige Mihkel Joala hat mit seinem Team eine Farbsprühdose entwickelt, mit der man anhand einer digitalen Bildvorlage auf einfachste Art das gewünschte Bild an die Wand bekommen kann. Sozusagen eine Art smartphonegestütztes Malen nach Zahlen. Absolut idiotensicher. Interessante Erfindung, die bereits ihre Fans gefunden hat. Für die nächste Entwicklungsstufe sammelt das SprayPrinter-Team 50.000 $ und es sieht schon danach aus, dass das bis zum 07. Dezember zu machen ist.

(via kickstarter)

Tokio als 3D gedruckte Minikacheln

Die Firma iJet druckt 3D-Kartenmaterial als Kacheln aus. Zur Zeit läuft das Kickstarter-Projekt ‚One Hundred Tokyo‚, bei dem auf 100 Kacheln die Innenstadt Tokios in einem Maßstab von 1/12.500 abgebildet werden soll. Diese sind dann als Kunstobjekte erhältlich. Und ein Stück Tokio gerahmt an der Wand sieht schon ziemlich geil aus. Die Einzelkacheln als Kühlschrankmagnet zu benutzen ist natürlich auch eine nette Idee.

(via Rocket News 24)

Neues Set von Ittyblox – Paris als Ministeck

Die Ittyblox-Macher haben wieder mal ein Kickstarter-Crowdfunding angesetzt, um die nächste kleine Mini-Setzkasten-Stadt zu realisieren. Nach einigen amerikanischen und europäischen Sets ist nun Paris an der Reihe. Mit gotischer Kirche und der typischen Haussmann-Architektur ist das komplette 3D-gedruckte Stadt-Abbild für eine Spende von 250 € als Belohnung erhältlich.

(via ArchDaily)

SunPort – Automatisch Solarenergie benutzen

Mal wieder eine von diesen kleinen großen Ideen, die was bewirken können. Der Ingenieur Paul Droege hat den Steckdosenstecker ‚SunPort‚ entwickelt, mit dem man automatisch den Strom von einem Anbieter für erneuerbare Energien beziehen kann. Im Gegensatz zu festen Tarifen, die man für zuhause abschließt kann man so überall darauf bestehen nur Strom aus Solarenergie zu beziehen. Gehört unterstützt die Idee; vielleicht entwickelt das SunPort-Team dann ja auch irgendwann bei uns geläufige Stecker, denn bisher ist es nur ein US-Projekt.

Simon Stålenhag Kickstarter-Kampagne

Simon Stålenhags erster bereits ausverkaufter Bildband ist erst vor kurzem bei mir eingetroffen. Die Geschichten zu den Bildern sind alle in schwedisch, daher musste der Google Translator oft ran, damit ich die Zusammenhänge verstehe.

Jetzt gibt es aber eine Kickstarter-Kampagne, mit der eine Übersetzung ins englische, sowie ein zweiter Bildband realisiert werden sollen. Das bescheidene Finanzierungsziel von 10.000 $ ist bereits um das 15-fache überschritten. So steht dem Projekt wohl nichts mehr im Wege. Wer es trotzdem unterstützen will bekommt bei einer Spende von 1000 $ sogar eine persönliche Führung durch die Landschaften, die Stålenhag für seine Bilder inspiriert haben.

(via The Awesomer)

Star Trek Continues – Spendenaufruf für die nächsten zwei Folgen

Im Februar letzten Jahres hatte ich ja bereits begeistert über die späte Fortsetzung der originalen Star-Trek-Serie berichtet. Nach den ersten drei Folgen geht es in die nächste Finanzierungs-Runde und die Produzenten benötigen mindestens 100.000 $ für die nächsten beiden Folgen.

Bei 150.000 $ wird zudem der Maschinenraum als Set ausgebaut und ab 175.000 $ gibt es ein Außeneinsatz-Planeten-Set. Bei höheren Spenden stellen die Produzenten die Produktion weiterer Folgen in Aussicht.

Star Trek Continues 2015 „Kirkstarter 2.0“

Ablenkungsfreies Schreiben mit Hemingwrite

Sich auf einen Text zu konzentrieren und diesen an einem Computer zu schreiben birgt immer die Gefahr der Ablenkung, sei es durch Statusmeldungen, E-Mails, oder ein neues Katzenvideo, dass unbedingt geschaut werden muss.

Dagegen soll Hemingwrite helfen, eine Schreibmaschine für das 21. Jahrhundert, deren einziger Zweck es ist, störungsfrei schreiben zu können. Natürlich geht die Funktionalität dieses Gerätes über die einer Olivetti weit hinaus, da die Texte auf einem E-Ink-Screen angezeigt werden und per Wifi jederzeit als Backup in der Cloud abgelegt werden können, von wo sie dann mit jedem handelsüblichen Textverarbeitungsprogramm am Rechner editiert werden können.

Eine ganz interessante Idee, obwohl ich nicht wirklich überzeugt bin, ob die Welt darauf gewartet hat. Scheint mir ein wenig hipsteresque zu sein, denn wenn ich wirklich was zu schreiben habe dann tue ich das, egal, ob im Hintergrund die gesamte Welt des Internets auf mich wartet, um mich abzulenken. Und der Vorteil an einem Rechner zu schreiben ist ja gerade die vielfältigen Möglichkeiten der Informationsorganisation und -recherche gleichzeitig zu nutzen.

Anscheinend sehen das viele anders, da dieses kickstarter-Projekt bereits jetzt schon sein Funding-Ziel von 250.000 $ erreicht hat und noch 41 Tage läuft. Offenbar benötigt die schreibende Kaffeehaus-Community ein neues Distinktionsmerkmal, weil eh schon jeder mit einem Macbook herumläuft.

Ich kann dazu nur sagen, was generell für Kunst (auch die des Schreibens) gilt: Nicht das Werkzeug macht gute Kunst, sondern der kreative Benutzer dahinter.

(via The Awesomer)

Thimbleweed Park – Point & Click like it’s 1987

Thimbleweed

Was für eine schöne Idee von Ron Gilbert und Gary Winnick, den Entwicklern von Spieleklassikern wie Maniac Mansion, Zak McKraken und Monkey Island. In einem Anfall der Nostalgie und ein wenig selbstironisch kokettierend möchten die beiden ein neues Point & Click Adventure realisieren, welches im Stil wie aus den späten 80ern gefallen zu sein scheint.

It’s like opening a dusty old desk drawer and finding an undiscovered LucasArts adventure game you’ve never played before.

Dieses mal ist die Produktion aber von den Fans der guten alten LucasArts-Spiele über Kickstarter zu finanzieren und offenbar braucht es auch nicht mehr lange, bis das Ziel von 375.000 $ erreicht ist.

Inhaltlich wirkt das, was bisher gezeigt wird, wie ein Mystery Adventure im Stil von Akte X oder Twin Peaks.

(via The Awesomer)

Oh no, they’ll do it again. And again and again and again.

Ach du Schande! Schon im Juni haben die Macher von ‚Don’t Hug Me I’m Scared‘ (ich berichtete) ein Kickstarterprojekt angeschoben, um vier (!) weitere ihrer Sesamstraße-auf-Acid-Videos zu machen. Ich bin so gespannt und gleichzeitig in den Tiefen meiner Seele verängstigt. Was für ein Fest! Hier der entsprechende Spendenaufruf in gewohnt ungewohnter Ästhetik und da drunter der Teaser zu Folge 3:

(via Kickstarter)

Das erste echte Hoverboard… irgendwie

Na, bis zur Marktreife 2015, wie seit 25 Jahren vorhergesagt ist es noch ein bisschen entfernt. Aber wenn man eine Halfpipe aus Kupfer-Aluminium besitzt, kommt man dem Marty-McFly-Feeling mit dem Hoverboard von Hendo Hover schon sehr nahe. Denn Hendo Hover hat nun eine elektromagnetische Umsetzung des Hoverboards entwickelt und um die serienmäßige Entwicklung dieses Flugbretts zu finanzieren ein Kickstarterprojekt auf den Weg gebracht.  Die Finanzierung scheint auch schon ganz gut anzulaufen. Knapp 110.000 $ der gewünschten 250.000 $ sind schon drin und das Kickstarten läuft noch 54 Tage. Alles in allem ein bemerkenswerter Schritt, der aber wohl so schnell nicht auf Asphalt funktionieren wird und schon gar nicht auf Wasser, wie wir ja wissen.

(via futurezone)