Finanzierung für „Ren & Stimpy“-Doku steht

Der Produzent Ron Cicero und der Regisseur Kimo Easterwood haben die Produktion einer „Ren & Stimpy“-Doku erfolgreich über Indiegogo finanziert. Bin sehr gespannt, was die draus machen. Unterstützen kann man das Projekt noch sieben Tage lang.

Volvorii Timeless – Der erste E-Ink High-Heel

Es ist immer spannend zu sehen, wenn moderne Technologien in die Modewelt vordringen, sei es 3D-Druck bei der Textilentwicklung, oder, wie in diesem Fall, die durch E-Ink-Displays anpassbaren Schuhe. Die E-Ink-Technologie, die ja bereits breite Verwendung in E-Books findet, wurde nun vom iShüu-Entwicklerteam aus Litauen als partielles und individuell anpassbares Obermaterial in einen High-Heel-Schuh eingebaut.

ishuu

Damit dieses Modell mit dem Namen ‚Volvorii Timeless‘ in Serie gehen kann, benötigt das Unternehmen noch etwas Startkapital (Ziel sind 50.000 $), welches sie nun über ein indiegogo-Spendenaktion sammeln.

(via Klonblog)

Crowdfunding Kampagne für Hologramm-Projektoren

Tja, so schnell kann es gehen. Noch vor vier Tagen hab ich über die Fortschritte in der dreidimensionalen Projektionstechnik geschrieben und schon vorher kommen welche da her und starteten bereits am 21. Oktober eine fette indiegogo-Crowdfundingkampagne für ihr Produkt BLEEN. Dabei soll es sich angeblich um einen stylischen Holoprojektor in verschiedenen bereits ausgereiften Designs handeln, der so direkt aus dem Star-Wars-Universum kommen könnte. Ich sage angeblich, weil die Produzenten dieses Gerätes den Beweis der Funktionsfähigkeit im Gegensatz zu Burton Inc. vorerst schuldig bleiben. Das Funktionsprinzip ist aber, so wie ich es verstanden habe, das gleiche.

Man sollte sich von diesem Promovideo aber nicht blenden lassen und glauben, das Gerät gäbe es nächste Woche zu kaufen. Erstmal muss ja die Finanzierung für die Grundlagenforschung geschaffen werden. Da muss man sich auch fragen, wieso eine an sich so revolutionäre technische Entwicklung, die ja anscheinend schon zum Greifen nah sein soll, es nötig hat sich Geld über ein Crowdfundingportal zu erbetteln. Wären wir bereits so weit, dann würden wir schon von den Entwicklungen aus den Laboren von Samsung, Apple oder Google oder zumindest dem MIT oder der ETH Zürich hören.

Die Gründer von BLEEN berufen sich bei ihrem Know-How zudem auf die Forschungen des russischen Wissenschaftlers Dr. Vladimir Titar, der nun auch für BLEEN arbeitet und nach Aussage der Kampagnenseite sowjetische Patente auf die Entwicklung des Holografischen Fernsehens hält. Sein nur in Englisch(!) existierender und aus diesem Jahr stammender(!!) Wikipedia-Eintrag ist zudem von einer umstrittenen Minderwertigkeit, so dass man von einem Fake ausgehen muss.

Was lernen wir also daraus? Nicht alles, was auf Crowdfunding-Plattformen veranstaltet wird ist auch seriös, sondern eher Schlangenöl und kann sich somit auch als Vaporware entpuppen. Da halte ich es lieber mit den bescheidenen, dafür jedoch beeindruckenden Entwicklungen von Burton Inc. Das spiegelt wahrscheinlich eher den jetzigen Stand des technisch Machbaren wider und basiert auf echter Forschung und nicht nur auf marketingtechnischem Blendwerk.

(via psfk)

Solar Freakin‘ Roadways

Das Projekt der Photovoltaik-Straßenbeläge ist jetzt schon öfter durch meinen Feed gerutscht und eigentlich wollte ich mir das auch schon genauer angeschaut haben, aber man hat ja auch noch seinen Haushalt und so.

Aber jetzt hab ich mir mal dieses inoffizielle Video zum Thema angeschaut und ich kann nur sagen: Shut up and take my money!

(via schleckysilberstein)

Qleek – Digitale Daten als haptisches Erlebnis

Wenn man eines in den letzten Jahren beobachten kann, dann ist es das allmähliche Verschwinden der (prä-)digitalen Datenträger. Bücher passen en masse auf kleine leichte Geräte, statt selbstgeklebte Fotoalben und Kisten mit unsortierten Fotos befinden sich die meisten unserer Bilder in der Cloud oder im Smartphone, wo auch unsere Video- und Musiksammlung ihren Platz gefunden hat, wenn man nicht sowieso nur noch Musik aus externen Kanälen des Netzes hört, während die alte CD/DVD/Bluray-Sammlung verstaubt.

Während es für meine Generation als Kinder noch normal war, große Vinylplatten von den Mumins oder die Märchenplatte aus dem Regal zu ziehen, das Gewicht zu spüren und den staubigen Geruch des Plattencoverkartons zu riechen, hat sich mit der Zeit das materielle aus der Datenwiedergabe verabschiedet. Eine großartige und praktische Entwicklung, mit der aber auch ein Verlust des Charmes einer zu Hause gepflegten Sammlung von besonderer Literatur und Musik verloren geht. Ein USB-Stick, der im Wohnzimmer liegt taugt z.B. wesentlich schlechter als Gesprächsgrundlage für Besuch, als die interessanten Romane oder die wohlsortierte Jazzplattensammlung.

Um ein bisschen dieser haptischen und visuellen Erfahrung in Zeiten der totalen Digitalisierung aller Medien zurückzuholen, haben Johanna Hartzheim, Pierre-Rudolf Gerlach und Ismail Salhi das Qleek-System entwickelt, welches unseren Daten wieder ein materielles Erscheinungsbild geben soll. Wobei die Betonung auf Schein liegt, da die sechseckigen Holzplättchen, die sich auf die dazugehörige Abspielstation legen lassen, keine Daten enthalten. Das ganze Konstrukt ist eine Art stylisher Chromecast-Stick und die wabenförmigen Holztafeln dienen ’nur‘ als Aktivierungsschalter für die Daten aus dem Netz, da auf ihnen lediglich der Verknüpfungshinweis auf einem RFID-Chip hinterlegt sind, die dann durch das Gerät abgerufen werden.

Interessantes Konzept, welches meines Erachtens nicht unsere Datennutzung revolutionieren wird, da unsere Smartphones als zentrale Schnittstelle unserer Datenströme wesentlich universeller angelegt sind. Jedoch ist Qleek ein Statement für eine sichtbare Individualisierung unserer Daten und statt einfach nur die Bilder vom letzten Urlaub in seinem flickr-Album gespeichert zu haben, hat die Vorstellung ein entsprechendes Holztäfelchen mit einem aufgedruckten Bild aus der Wabenwand im Wohnzimmer zu nehmen, um auf diese Daten unkompliziert zuzugreifen, eine gewisse Attraktivität.

qleek02

(via cnet)

Die Weltkarte des Internets soll interaktiv werden

Vor dreieinhalb Monaten hatte ich an dieser Stelle die illustrierte Karte des Internets vorgestellt, die mittlerweile weit durch das Web bekannt geworden ist. Aufgrund der Popularität dieser Weltkarte will Martin Vargic aka Jay Simons nun Geld auftreiben, um eine interaktive Karte basierend auf seinem Werk zu realisieren. Wer ihn unterstützen will, kann dies bei indiegogo tun.

Crowdfunded Twin-Peaks-Tribute zu Lynchs Geburtstag

Der kalifornische Filmemacher (ist das eigentlich ein richtiges Wort?) Cameron Cloutier möchte anlässlich des 68sten Geburtstages von David Lynch im nächsten Jahr einen Kurzfilm produzieren, der im Twin-Peaks-Universum angesiedelt ist und die Geschichte weitererzählt. Daher ruft er nun dazu auf, über indiegogo den Film mit zu finanzieren. Aber… pssst… leise spenden, soll ja eine Überraschung werden.

indiegogo: Twin Peaks: The Owls Are Not What They Seem

via welcomtotwinpeaks.com

Technoviking Doku without Technoviking

We make money not art hat ein interessantes Interview mit Matthias Fritsch, dem Mann, der einst (2000 auf der Fuckparade) das Video des ravenden Hünen, heute bekannt unter Technoviking, aufnahm, 2006 ins Netz stellte und ab da viral durchstartete. Der Rest ist Geschichte und kann u.a. bei Know Your Meme ergründet werden.

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GravityLight

Tolles Crowdfunding-Projekt, um die abgelegenen Dörfer Afrikas mit Licht zu versorgen ohne auf fossile Brennstoffe oder Akkus angewiesen zu sein. An die LED-Lampe wird einfach ein Gewicht gehängt und die Schwerkraft setzt das Ganze in Gang.

55.000 $ wollten die Initiatoren über die Crowdfunding-Plattform indiegogo aufbringen. Mittlerweile steht die Finanzierung des Projekts bei 400.000 $!