Unternehmergeist durch Katzenkacke

Überschriften sollen ja immer kurz und knackig sein, clickwert, sozusagen. Aber diese Headline stimmt auch. eine von der Royal Society veröffentlichte Studie zeigt, dass es wohl Zusammenhänge zwischen einer Infektion von Menschen mit dem sehr üblichen Katzenkotparasiten Toxoplasma gondii und deren Unternehmerverhalten gibt.

Dazu aus der entsprechenden Veröffentlichung:

Disziplinen wie Handel und Wirtschaft verlassen sich oft auf die Annahme von Rationalität, wenn sie komplexes menschliches Verhalten erklären. Es gibt jedoch zunehmend Hinweise darauf, dass das Verhalten gleichzeitig von infektiösen Mikroorganismen beeinflusst werden kann. Der Protozoen Toxoplasma gondii infiziert weltweit schätzungsweise 2 Milliarden Menschen und wurde mit Verhaltensänderungen bei Menschen und anderen Wirbeltieren in Verbindung gebracht.

Von den Studienteilnehmern (1495 Studenten), waren die mit einer Infektion wesentlich eher an einem Abschluss im kaufmännischem Bereich interessiert, als andere und es ist bei ihnen 1,8 mal öfter der Fall, dass diese sich auch selbständig machen. Diese Relation ist aus 25 Jahren Material durchgängig nachweisbar. Offenbar setzt die Infektion bei den Betroffenen die Versagensangst für unternehmerischen Herausforderungen herunter, sodass sie auch mal eher ein Risiko eingehen.

Also, jeder, der darüber nachdenkt, sich selbständig zu machen und noch zweifelt, einfach mal das Katzenklo mit den Händen sauber machen.