Die große 4

Jetzt ist es soweit. Die 30er liegen hinter mir. Kann auch nicht jeder von sich behaupten, es soweit geschafft zu haben. Also tschüss ‚Dirty 30s‘ und hallo ‚Naughty 40s‘.

John Malkovich als Gaststar auf der Geburtstagsparty

Wenngleich ich zwar anlässlich meines bevorstehenden 40sten Geburtstages keinen Kindergeburtstag veranstalte, hätte ich nichts dagegen, wenn John Malkovich vorbeischaute und ein bisschen gute Stimmung verbreiten würde. :-))

(via tastefully offensive)

Happy Birthday, Photoshop!

Knackige 25 Jahre hat das Standard-Bildbearbeitungsprogramm nun auf dem Puckel. Meine erste Version war Photoshop 5.5, das muss um die Jahrtausendwende gewesen sein und das sah dann so aus:

photoshop_5

Im Grunde war schon alles Wichtige vorhanden aber es dauerte ein bisschen, bis ich mich mit dem Programm angefreundet hatte (Illustrator war schon immer meine größere Liebe). Spätestens in meiner Mediengestalter-Ausbildung begann ich die Vorzüge von Retusche, Maskenebenen und den vielen anderen magischen Funktionen zu schätzen. Eine meine ersten Arbeiten war die Oberfläche eines Konzeptautos von Wolkenspiegelungen zu befreien. Das war aufwändig, aber machbar. Mit den analogen Mitteln der prädigitalen Zeit wäre es ein wahrscheinlich fast unlösbares Problem.

Nach nun 25 Jahren Photoshop scheint nichts mehr unmöglich zu sein, was Bildmanipulation angeht. Den Impact dieser Anwendung auf unserer Kultur und Medien kann man gar nicht zu hoch einschätzen. Dieses Programm hat maßgeblich die gegenwärtigen Schönheitsideale mit beeinflusst und ist ein immer gerne herangezogenes Werkzeug, wenn es um Propaganda im Kampf von Ideologien geht.

Es wird sich zeigen, ob diesem anscheinend übermächtigen Programm weitere 25 Jahre vergönnt sind; die lange nicht vorhandene Konkurrenz aus Alternativprogrammen steht mittlerweile in den Startlöchern.

So lange zehren wir also weiter von der Expertise aus dem Hause Adobe und retuschieren, korrigieren, manipulieren fröhlich unsere Covergirls, Landschaftsaufnahmen und Productshots für die Discounterware.

Happy Birthday, Louis!

Heute wäre Louis de Funès 100 Jahre alt geworden. Schwer vorzustellen, wie dieser quirlige Kerl in dem hohen Alter heute wohl wäre.

Soweit ich mich erinnere waren seine Filme meine ersten Berührungspunkte mit dem, was man wohl französischen Humor nennen kann. Normalerweise neige ich ja eher zum etwas dunkleren britischen Humor als zu den klamaukigen Geschnatter aus Frankreich, jedoch konnte man mich mit Louis de Funès Filmen immer am Fernsehen halten. Besonders mag ich ‚Brust oder Keule‚ und natürlich ‚Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe‚, beides Filme aus seiner späten Schaffensperiode.

Unten noch ein Video des französischen Komikers in einem Interview mit der einmaligen Margret Dünser aus der V.I.P.-Schaukel von 1978:

Happy Birthday, Barcode!

Dieser Tage Gedenken wir der Einführung des Barcodes vor 40 Jahren, bzw. EAN, wie er in unseren Breiten genannt wird, denn:

Am 26. Juni 1974 wurde in einer Filiale der US-amerikanischen Supermarktkette Marsh in Troy (Ohio) das erste mit einem Strichcode markierte Produkt, eine Zehnerpackung Juicy Fruit (Kaugummi) des Herstellers Wrigley, von einer Scannerkasse der Firma Datalogic (ehemals PSC / Spectra Physics) erfasst und verkauft
(Quelle: Wikipedia)

Soweit ich mich erinnern kann, kamen die entsprechenden Laserscanner für die Strichcodes aber erst fünfzehn bis zwanzig Jahre später in unseren Supermärkten an. Seitdem erleichtern (oder auch monotonisieren) sie die Arbeit des Kassenpersonals, welches sich keine PLUs mehr merken und Preise selber eintippen muss.

Obwohl ich bei meiner regulären Arbeit fast täglich mit Barcodes zu tun habe, hat mir dieses Video doch noch einige Einsichten über die Funktionsweise des Barcodes gegeben. Ich wusste, dass das letzte die Prüfziffer ist, aber nicht wie irre sie sich berechnet.

Neben den technischen Fakten gibt es bei einem derart mächtigen Rationalisierungswerkzeug der Wirtschaft natürlich auch herrlich absurde Verschwörungstheorien zum Barcode, wie z.B. die Tatsache, dass die Balkenpaare links und rechts, so wie der in der Mitte der 6 entsprechen und so auf jedem Produkt die Zahl des Tieres 666 platziert ist.

Eine andere Geschichte aus dem technikfeindlichen Esoteriklager ist die, dass der Safthersteller Rabenhorst auf Druck seiner Kunden eine horizontale Linie in den EAN eingefügt hat, um den Strichcode zu entstören. Was auch immer das heißen mag. Ich als Mediengestalter hätte liebend gerne meinen Job aufs Spiel gesetzt, wenn mich jemand bei der Umsetzung der Verpackungsgestaltung zu so einem Schwachsinn aufgefordert hätte.

Ich rege mich schon wieder auf. Jedenfalls, Happy Birthday, Barcode! Ich würde ja gerne sagen, auf die nächsten vierzig Jahre, aber da würde ich bei dem jetzigen Stand der Technik mit RFID-Chips oder schlicht der Fähigkeiten von Bilderkennungssystemen nicht drauf wetten.

(via nerdcore / core77 /99percentvisible)

Zum 94. Geburtstag von Saul Bass

Eine Hommage an den typischen Saul-Bass-Style, von dem ich persönlich nie genug bekomme. ‚This Is Normal‘ mit Elijah Wood als Vocal-Lieferanten.

Zum Geburtstag von Saul Bass

Gestern hätte der großartige Grafikdesigner und Filmemacher Saul Bass seinen 93. Geburtstag gehabt. Weandthecolor hat darum einen Beitrag mit den legendären Filmpostern des Künstlers gepostet und Google schaltete gestern ein schickes Doodle.