8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (2)

Zum ersten Teil geht es hier

Osaka (Tag 1)

Meine erste Zugfahrt in Japan endete in der Station Namba, die vom ersten Eindruck irgendwie in eine Art Shoppingmall-Komplex eingebettet war. Nach ersten vergeblichen Orientierungsversuchen (WLAN war noch im Umschlag im Koffer) fand ich dort eine Touristeninformation, wo mir eine nette junge Frau direkt alles mitgab, was man so gebrauchen kann; U-Bahn-Fahrplan und Broschüren über Sehenswürdigkeiten voller Anzeigen für Restaurants. Und von denen gibt es wahrlich ausreichend, doch dazu später.

Bald darauf war ich mit der Yotsubashi-Linie der U-Bahn unterwegs zu meinem Hotel Richtung Norden. Sollte es mal jemanden meiner Leser nach Osaka verschlagen kann ich das Cordia Hotel nur empfehlen. Im Februar dieses Jahres erst renoviert, ist es ein kleines aber stylishes Hotel in einer ruhigen Seitenstraße. Leider war ich an diesem Tag noch zwei Stunden zu früh, daher ließ ich meinen Koffer im Hotel und machte mir einen ersten Eindruck dieses Teils von Osaka. Das Hotel ist nur einen Block vom Ufer eines Südausläufers des Yodo Rivers entfernt, und ich unternahm zum Zeitvertreib einen kleinen Spaziergang. Weiterlesen

Don’t Hug Me I’m Scared 6 – Das Finale

Und so schließt die DHMIS-Serie mit ihrem sechsten Teil den Kreis. Ein bisschen löst sich hier auf, was den drei Protagonisten dieser bizarren Show überhaupt zugestoßen ist.

Vinny von ‚YouTube Explained‘ hat (wie auch einige andere, z.B. der hier) auf jeden Fall eine recht schlüssige Erklärung der gesamten Serie zusammengefasst. Im Grunde geht es um Medienkritik, insbesondere um den Einfluss des Fernsehens. Seems legit.

Gastbeitrag zum Stand des Fernsehens

Die Entwicklung des vermeintlichen Leitmediums Fernsehen und die Konsequenzen sind ja des öfteren auch Thema in diesem Blog gewesen. Daher freue ich mich heute einer  Analyse dieses Mediums meiner ehemaligen Arbeitskollegin Saskia Schmidt ein Forum zu geben. Der Text, der im Rahmen ihres Studiums an der FH Joanneum in Graz als Abschlussarbeit im Fach ‚Professionelles Schreiben‘ entstand, fasst den (Zu-)Stand der deutschen Fernsehlandschaft kurz zusammen und könnte als Diskussionsgrundlage für die Fernsehschaffenden dienen, die sich immer mehr Konkurrenzdruck ausgesetzt sehen: Weiterlesen

Tschüss Fernsehen!

So. Nachdem nun zum tausendsten Mal die bescheuerte Satellitenschüssel auf dem Balkon meint kein Signal empfangen zu müssen, hab ich es satt. Dieses Kack-Konstrukt hat aber auch eine absolute Nulltoleranz, was seine Ausrichtung angeht. Ein kleiner Windstoß und eine Verschiebung von einem Millimeter und alles ist im Eimer.

Das Teil hatte ich von meinem letzten Wohnort mitgenommen und mehr oder weniger halblegal an einem Regenrohr an der Südseite des Balkons angebracht, da die Vermieter nicht in der Lage sind mal einen empfangstechnisches Update ins 21. Jahrhundert an diesem Mehrparteienhaus durchzuführen und die angeblich vorhandene Analogschüssel, die irgendwo am Dach sein soll auszutauschen. Aus dem Antennenstecker in der Wand im Wohnzimmer kommt auf jeden Fall kein Signal irgendeiner Art und ich hab nicht die geringste Ahnung, ob man darüber einen horrend teuren Kabelanschluss bekommen könnte, den ich sowieso nicht will. Es ist mir echt ein Rätsel, wie die Nachbarn hier im Haus Fernsehen, wenn überhaupt.

Da ich echt keinen Bock habe mir über so einen Scheiß Gedanken zu machen und im Januar auf dem dunklen Balkon herumzulungern, gibt es ab jetzt eben kein zeitgebundenes Fernsehen mehr. Bleibt der Receiver halt aus. Solange ich einen Internetzugang habe muss ich ja auf nichts verzichten und kann mir selber einteilen, was ich wann wo sehen will. Und da ich ja Gebührenzahler bin, dürfte es ja wohl auch kein Problem sein, die wenigen zufällig guten Produktionen der ÖR Sender (z.B. den Tatortreiniger) aus dem Netzquellen meiner Wahl zu beziehen.

So verbringe ich den Abend (und alle folgenden) lieber mit Podcasts und Zeichnen und gleich noch was Schönes kochen und Musik hören.

Tagesschau und Farbpsychologie

Der Freitag hatte vor kurzem anlässlich des bevorstehenden Tagesschau-Redesigns eine interessante Abhandlung über die Wirkung von Farben und ihrem Einsatz in der Medienlandschaft.

Wie aber kommt man von Sittlichkeit oder Sehnsucht zu Blau als Nachrichtenfarbe, als Farbe von Glaubwürdigkeit und Seriosität? Erstaunlicherweise lässt sich ein ziemlich direkter Weg finden: Praktisch alle Blau-Deutungen ruhen auf dergleichen Erfahrungsgrundlage – Blau als Farbe der Weite und der unverstellten, für alle gleichen Endlosigkeit.

derFreitag – Trick 20:00

Studiodesign went weird

Was hat den die Verantwortlichen bei Fox News geritten? Dass die einen an der Murmel haben ist ja hinlänglich durch ihre Berichterstattung bewiesen. Aber ihre neue Studiozentrale ist dann auch visuell irgendwie over the top.

fox news

Weiterlesen