„Escape to Olganitz“ – Doku über das Nachtdigital Festival

Was in den 90ern als musikalische Bespaßung des Freundeskreises und der Dorfjugend in der ostdeutschen Provinz zwischen Leipzig und Dresden begann, hat sich bis heute zu einem größeren, dennoch familiären, Festival mit 3000 Besuchern und namhaften DJs entwickelt.

Die Doku von Philip Zeller, Florian Fischer und Yves Kasten, welche nun auf Youtube verfügbar ist, begleitet die Macher bei der Organisation des alljährlich stattfindenden Events und lässt auch die DJs zu Wort kommen. Ein schöner Einblick in die Entstehung des Nachtdigital Festivals voller Enthusiasmus aus einer Gegend Deutschlands, aus der man sonst nicht wirklich positive Nachrichten zu hören bekommt.

(via Fazemag)

Adam Chinch – SeptemberMix 2014

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In der Statistik sehe ich immer wieder, dass Leute über die Suche nach adamchinch.org/.de hier hin gelangen und ich könnte mir vorstellen, dass es ein wenig irritierend ist auf Labelizer anzukommen. Um das mal zu klären: Als ich mir die Domain labelizer.de vor rund zehn Jahren sicherte, hab ich, weil es im Paket mit angeboten wurde, auch die adamchinch-Domains gebunkert, da mein Partner eben dieser Adam Chinch ist und es im Raum stand, ebenfalls eine Seite für ihn einzurichten. Ist aber irgendwie nie was draus geworden zumal Herr Chinch auch seit einigen Jahren keine Platten mehr veröffentlicht.

Was er jedoch des Öfteren macht, ist Monatsmixe zu produzieren. Zwar nicht regelmäßig, aber doch mehrmals im Jahr. Daher – damit ihr Adam-Chinch-Suchenden nicht zu enttäuscht seid – hier der aktuellste, vom Ibiza-Urlaub 2014, inspirierten Mix:

Adam Chinch – SeptemberMix 2014

 

Summercamp im Blücherpark

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Die Möglichkeiten an Parties nach dem Prinzip ‚umsonst und draußen‘ sind in den kurzen Kölner Sommern eher gesunken als gestiegen. Daher ist es sehr erfreulich, dass es in dieser Hinsicht wenigstens eine Konstante im jährlichen Partykalender gibt. Immer am letzten Wochenende im Juli veranstaltet der Klicklackklub seine Open Air Party im Blücher Park, bisher bekannt unter Cologne Summer Tunes, dieses Jahr unter dem Namen Summercamp.

Was Nachmittags noch recht gemütlich als Picknickveranstaltung mit Familienanschluss beginnt, wächst sich, bis die Sonne hinter den Kastanien verschwindet, zu einer beachtlichen Electroparty aus. Diesem Umstand geschuldet war das Beschallungsequipment dieses Jahr auch noch einmal aufgestockt worden, um die große Rasenfläche an dem rechteckigen Wasserbassin mit ordentlich Wumms zu versorgen.

Dass die Party in dieser Form überhaupt stattfinden kann, ohne vom Ordnungsamt Köln behelligt zu werden, ist schon eine Besonderheit und nur möglich, da das Ganze als Benefiz-Veranstaltung für das schöne Projekt Mukta Nepal zur Unterstützung von nepalesischen Kindern deklariert ist.

Natürlich lebt die Party auch von der unentgeltlichen Einsatz der DJs (dieses Jahr Gabriel Ananda, Marcel Janvosky, Andy Kolwes, Sebastian Habben und Con.Passion) und all derer, die ihre Zeit investieren, um mehreren tausend Menschen eine schöne Zeit zu machen.

 

Für mich eines der Highlights des Kölner Partyjahres, da es hier neben dem Spaßfaktor eben auch einen erweiterten Anspruch an das Miteinander und dem Bewusstsein für die Welt um einen herum gibt.

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