Bewegliches Fassadendisplay am Times Square

Zur Zeit wird am Times Square in New York ein riesiges Display installiert, dass aus vielen einzelnen quadratischen Modulen besteht, die unabhängig voneinander bewegt werden können. So lassen sich zum Beispiel Wellenbewegungen und andere komplexe Bewegungsabläufe realisieren, die dann das abgebildete Videomaterial unterstützen.

Die Firma Radius Display die für die Entwicklung verantwortlich ist, zeigt auf ihrem Instagram-Account den Fortschritt der Installation. Am 08. August soll die bewegliche Videowand offiziell eingeweiht werden.

(via prosthetic knowledge)

216 Projektoren ermöglichen interaktives 3D-Display

Ein Team der University of South California hat ein Display entwickelt, welches einen Gesprächspartner in drei Dimensionen darstellen kann. Hierbei muss man jedoch einschränken, dass zur Darstellung nicht nur die entsprechende Projektionsfläche benötigt wird, sondern hinter dieser eine Reihe von 216 Einzelprojektoren die 3D-Illusion auf die Glasscheibe bringt. Somit würde ich das eher als 2,5D bezeichnen.

Dieser Aufbau, der mich sehr an den Bibliothekar aus der neueren ‚ The Time Machine‘-Verfilmung erinnert, soll auch ähnlich eingesetzt werden. Durch Spracherkennung soll es dann möglich sein, mit der dargestellten Person zu interagieren, was durchaus als weiterentwickelter Informationsschalter in Museen oder anderen öffentlichen Gebäuden hilfreich sein könnte. Das Beispiel aus dem Video, mit Zeitzeugen des Holocaust zu sprechen ist daher natürlich ein interessantes Anwendungsgebiet und kann solche Erzählungen im wahrsten Sinne des Wortes näherbringen, als wenn man es nur liest.

c109-f109 3005-a77-rep video-v2 from ACM SIGGRAPH on Vimeo.

(via Gizmodo)

Ferrolic – Ein ferrofluides Display

Ferrofluide sind magnetische Flüssigkeiten und der kanadische Designer Zelf Koelman hat damit ein Display namens Ferrolic entwickelt, welches neben amorphen Formen auch ganz konkrete Dinge, wie die Uhrzeit anzeigen kann. Ansteuerbar ist das Display über WiFi und einem entsprechenden Browser. Bestimmt sehr dekorativ, aber mit einem Einstiegspreis von 7.500,- € auch nicht für jeden erschwinglich.

Ferrolic from zelfkoelman on Vimeo.

(via BoingBoing)

Neues von den frei schwebenden Plasmadisplays

Ich hatte ja schon im November von der mittlerweile realistischen Möglichkeit schwebender Displays geschrieben. Nun kommt auch die Komponente der Interaktivität hinzu, was völlig neue User Interfaces für Computer und Wearables ermöglichen könnte, wenn die benötigte Technik klein genug gebaut werden kann.

(via Engadget)

Frei schwebende Laser Display-Anzeigen sind machbar

Frei in der Luft schwebenden Werbedisplays und dreidimensionale Hologramme kennt man aus diversen Science-Fiction Filmen und Serien, doch schien eine reale Umsetzung solcher Anzeigen bisher unmöglich, oder nur unter zuhilfenahme von optischen Tricksereien auf Glasoberflächen u.ä. als machbar. Anscheinend sind wir aber nun einer solchen Technologie einen Schritt näher, denn die Firma Burton Inc. (die btw eine echt grottige Website hat), hat ein System entwickelt, bei dem 1 kHz Infrarot-Laser über einen 3D-Scanner fokussiert werden, um bestimmte Punkte in der Luft zu treffen, wo daraufhin Moleküle an dieser Stelle ionisiert werden und diese dann Photonen emittieren.

Noch wirkt das Ganze so, wie wenn man sich die ersten Gehversuche des Fernsehens im ganz frühen 20. Jahrhundert anschaut. Aber wenn es möglich wird die Bildwiedergabefrequenz zu erhöhen, sowie die Auflösung wäre diese Technologie auf einem guten Weg. Wenn es dann noch irgendwie machbar ist, bei der Erzeugung der Lichtteilchen, die Wellenlänge zu beeinflussen, dann wäre auch ein holografisches Farbdisplays denkbar.

(via Colossal)

Displaytechnologie der Zukunft

Samsung stellt in diesem Video ihre Prognosen für die mittelfristige Entwicklung von Displays vor, die, wenn es nach Samsung geht, schon wie heute, omnipräsent unser Leben begleiten werden, wenn auch in neuartigen Ausgestaltungen. Auch wenn mir die persönliche Ansprache ein wenig zu cheesy ist, mag ich Zukunftsvisionen solcher Art. Und ich finde es beruhigend zu wissen, dass mein Gemüseschneidbrett mir eines Tages sagen wird, wie verstrahlt die Paprika ist, die ich mir gerade in den Salat mische.

(via Caschys Blog)