SprayPrinter: So kann jeder Sprayer werden

Die Digitalisierung macht bekanntlich auch vor der Kunst nicht halt und eröffnet neue Möglichkeiten der Kreativität. Der findige Mihkel Joala hat mit seinem Team eine Farbsprühdose entwickelt, mit der man anhand einer digitalen Bildvorlage auf einfachste Art das gewünschte Bild an die Wand bekommen kann. Sozusagen eine Art smartphonegestütztes Malen nach Zahlen. Absolut idiotensicher. Interessante Erfindung, die bereits ihre Fans gefunden hat. Für die nächste Entwicklungsstufe sammelt das SprayPrinter-Team 50.000 $ und es sieht schon danach aus, dass das bis zum 07. Dezember zu machen ist.

(via kickstarter)

Dieser Koffer folgt einem auf Schritt und Tritt

Das dritte Clarkesche Axiom besagt, dass jede hinreichend fortschrittliche Technologie von Magie nicht zu unterscheiden ist. Daher bedarf es in den Zeiten der digitalen Revolution auch keines magischen intelligenten Birnbaumholzes, um einen Koffer zu erschaffen, der seinem Besitzer ständig folgt. Ob diese recht schmucklose rollende Kiste auch so fiese, zum Ableben führende Tricks für Diebe parat hat wie die Truhe aus den Pratchett-Romanen, bleibt erstmal offen.

(via Laughing Squid)

Mit Facetracking und Paparazzifotos animierte Promiduplikate erstellen

Das von der Universität Washington entwickelte System ist creepy aber eröffnet auch neue Möglichkeiten im Bereich des Films und der Computerspiele. Dann dauert es bestimmt nicht mehr lange, bis wir wieder Filme mit Marilyn Monroe oder auch Robin Williams sehen werden. Es bietet natürlich auch die perfide Möglichkeit Leute gegen ihren Willen oder Überzeugungen Dinge sagen zu lassen. Ist ja nur eine Frage der Zeit, bis das ausgereift genug ist.

(via Engadget)

Don’t Hug Me I’m Scared – Teil 4

Ich hab anscheinend nicht mitbekommen, dass (seit einem Monat!) eine neue Episode von DHMIS raus ist. Wie immer weird, mit einem Kommentar zur Digitalisierung unserer Welt… oder so. Auf jeden Fall wieder irgendwie amüsant-unangenehm.

#This_Generation – Poster, die vom Drama einer Kultur berichten

Ajit Johnson arbeitet unter dem Titel ‚#This_Generation‘ an einer Serie von Postern, die die (gefühlte) Lebensrealität der Millenials (oder Digital Natives, or whatever) in grafisch reduzierter Form abbilden. Teilweise sehr treffende Darstellungen, die einen ironischen Blick auf Beziehungen und Selbstverständnis dieser Generation zulassen.

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(via fubiz)

Was passiert eigentlich in so einer Smartphonekamera?

Ist zwar Werbung, aber das Video setzt den technischen Vorgang beim Erzeugen eines digitalen Fotos so schön in Szene, da will ich mal nicht so sein.

Ablenkungsfreies Schreiben mit Hemingwrite

Sich auf einen Text zu konzentrieren und diesen an einem Computer zu schreiben birgt immer die Gefahr der Ablenkung, sei es durch Statusmeldungen, E-Mails, oder ein neues Katzenvideo, dass unbedingt geschaut werden muss.

Dagegen soll Hemingwrite helfen, eine Schreibmaschine für das 21. Jahrhundert, deren einziger Zweck es ist, störungsfrei schreiben zu können. Natürlich geht die Funktionalität dieses Gerätes über die einer Olivetti weit hinaus, da die Texte auf einem E-Ink-Screen angezeigt werden und per Wifi jederzeit als Backup in der Cloud abgelegt werden können, von wo sie dann mit jedem handelsüblichen Textverarbeitungsprogramm am Rechner editiert werden können.

Eine ganz interessante Idee, obwohl ich nicht wirklich überzeugt bin, ob die Welt darauf gewartet hat. Scheint mir ein wenig hipsteresque zu sein, denn wenn ich wirklich was zu schreiben habe dann tue ich das, egal, ob im Hintergrund die gesamte Welt des Internets auf mich wartet, um mich abzulenken. Und der Vorteil an einem Rechner zu schreiben ist ja gerade die vielfältigen Möglichkeiten der Informationsorganisation und -recherche gleichzeitig zu nutzen.

Anscheinend sehen das viele anders, da dieses kickstarter-Projekt bereits jetzt schon sein Funding-Ziel von 250.000 $ erreicht hat und noch 41 Tage läuft. Offenbar benötigt die schreibende Kaffeehaus-Community ein neues Distinktionsmerkmal, weil eh schon jeder mit einem Macbook herumläuft.

Ich kann dazu nur sagen, was generell für Kunst (auch die des Schreibens) gilt: Nicht das Werkzeug macht gute Kunst, sondern der kreative Benutzer dahinter.

(via The Awesomer)

FRAMED* 2.0 – Digitaler Wandschmuck

Digitale Bilderrahmen sind ja nun nichts Neues, um seine Fotos auf eine zeitgemäße Art zu Hause zu präsentieren, daher ist das kickstarterfinanzierte Projekt FRAMED* 2.0 nur eine konsequente Weiterführung dieser Technologie.

Eingefasst in Walnussholz bieten diese digitalen Wlan-fähigen Full-HD-Bilderrahmen die Darstellung der Kunst der digitalen Welt, statisch und animiert. Angesteuert werden die Rahmen mit dem Smartphone und auch eine intuitive Gestensteuerung ist möglich.

Darüber hinaus schließt sich an diese Objekte ein eigens dafür entstehendes Soziales Netzwerk an, über den neue Kunst zu beziehen ist bzw. über den Künstler ihre eigenen Werke verkaufen können.

(via viscomblog)

Digitale Knusperflocken

Kennt ihr die Aufnahmen in der Werbung, besonders bei süßen Sachen, in denen ganz nah an die beworbene Sünde herangezoomt wird, so dass man am liebsten in den Fernseher beißen will? Das Wasser läuft einem im Mund zusammen, wenn man die cremige Karamelsauce, das luftig-lockere Stück Kuchen oder die knackende Schokolade sieht. Ein ausgeklügeltes Spiel aus Licht und Texturen in Zeitlupe wird angewendet, um uns zum Kauf von solchen „Nahrungsmitteln“ zu verführen und bis vor gar nicht allzulanger Zeit, wurden für solche Aufnahmen der Werbespots oftmals übergroße Modelle und nicht verzehrbare Hilfsmittel verwendet, um den richtigen Effekt zu erzielen.

Heute hat man dafür die Kraft von grafikstarken Computern, die einem jedes erdenkliche Objekt erzeugen können, so auch erstaunlich realistisch anmutende Lebensmittel. In dem kurzen Showreel der VFX- und Animationsspezialisten des israelischen ‚Studio Aiko‚ haben die Grafikkünstler einige ihrer Renderings zusammengestellt.

Cereal Bars – CG Render from Studio Aiko Ltd on Vimeo.

(via Behance)

Andy Warhols Grafik-Experimente auf Amiga-Disketten wiederentdeckt

Das Andy Warhol Museum hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass man Grafiken von alten wiederentdeckten Amiga-Disketten extrahiert hat, die Warhol 1985 mit einem Amiga 1000 im Auftrag von Commodore erstellt hat, um die grafischen Möglichkeiten der Technik auszutesten.

Irgendwo müsste ich auch noch alte Grafikdateien von meinem Amiga 500 haben, die ich mit Deluxe Paint erstellt habe. Vielleicht kann mir der Carnegie Mellon University Computer Club auch helfen, die wieder herzustellen.

(via Juxtapoz Magazin / nerdcore / Mashable)