3D-Druck oder Papier – Modellstädte selber basteln

Zwei Beispiele für spielerischen Miniaturstädtebau außerhalb einer Computersimulation.

Die Firma ittyblox vertreibt Miniaturen von typischen amerikanisch-urbanen Häuserblocks im Maßstab 1:1000, die man sich bei shapeways, dem 3D-Druck Onlineshop als Modell bestellen kann. Die Preisspanne, für diese Modelle, die sich in einem extra Rasterboden-Element zusammenstecken lassen liegt zwischen 8,- und 98,- €.

ParkHandPinterest

(via Citylab)


Wesentlich günstiger (4,50 €), wenn auch etwas monothematischer und mit einem anderen künstlerischen Anspruch kommen die Plattenbau und Betonbrutalismus-Bastelbögen von Zupagrafika. Da ist für wenig Geld schnell eine triste Londoner Vorstadt oder eine polnische Plattenbausiedlung zusammengestellt.

brutallondon

(via klonblog)

KiteBricks – Hausbau nach dem Lego-Prinzip

Aus der Rubrik ‚Das Leben könnte viel einfacher sein, wenn alles wie Lego funktionierte“ heute die Firma KiteBricks, die mit vorgefertigten Betonelementen und einem automatisierten Verfahren den Hausbau revolutionieren wollen.

Die Vorteile liegen laut der Argumente von KiteBricks auf der Hand: energie-, geld- und ressourcenschonend soll diese Bauweise sein, ebenso versprechen die so gebauten Gebäude erdbebensicherer zu sein als herkömmlich gebaute Häuser.

Bisher scheint aber außer dem oben zu sehenden Video die Idee nur eine Vision zu sein, denn konkrete Angaben zur Produktion findet man nicht.

(via engadget)

Konzept für den 3D-Druck-Hausbau

Contour Crafting heißt das Konzept, um nahezu komplette Wohnhäuser aus Beton mit nur einem 3D-Druck-Roboter innerhalb von 24 Stunden zu bauen. In diesem Video wird gezeigt, wie die Produktion eines Hauses vonstatten gehen würde, wenn es denn schon dieses Gerät gäbe. Aber die Leute an der University of Southern California arbeiten dran und wenn alles gut geht, werden dann auch Mondbasen auf dieser Weise gebaut.