8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (6)

Hier Teil 1, Teil 2Teil 3, Teil 4 und Teil 5

Nach den ersten Eindrücken von Tokio am Vortag, stand mir an diesem Morgen erst einmal eine Exkursion weit raus aus der Stadt bevor. Bereits im Vorfeld dieser Reise hatte ich mir für diesen Tag eine Bustour zum Fuji und in den Hakone Nationalpark gebucht. Wirklich von Vorteil für mich war, dass der Busbahnhof, von dem der Tagesausflug in Reisebussen startete in nur fünf Minuten fußläufig von meinem Hotel erreichbar war.

Nicht weniger als drei Reisebusse, hauptsächlich gefüllt mit älteren Briten, aber auch Asiaten anderer Herkunft als Japan, umfasste die Kolonne, die sich dann um kurz nach neun in Bewegung setzte und über die Stadtautobahn in Richtung Fuji rollte.

Das Wetter war an diesem Märztag nicht das Beste, der bewölkte Himmel ließ mich nur ein einziges halbwegs vernünftiges Foto des heiligen Vulkanberges aus dem Bus heraus machen.

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Bars of Cologne – IceBar @ Hilton

Schon seit langem wollte ich eine Serie über die Bars von Köln machen. Und in einem Jahr wie diesem, in dem man die Realität sowieso nur betrunken ertragen kann, bietet es sich an, dieses Projekt nun endlich mal in Angriff zu nehmen.

Daher starte ich mit der Bar, in der ich in meinem bisherigen Leben wohl die meiste Zeit zugebracht habe. Die IceBar am Hilton Hotel. Diese haben nicht viele Menschen auf dem Schirm, selbst dann nicht, wenn sie aus Köln stammen.

Nur zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt in der Marzellenstraße findet sich in der Bar, welche zum Hilton Hotel gehört, immer wieder eine interessante Mischung aus internationalen Hotelgästen und einheimischen Cocktail-Liebhabern an der Theke. Zum Erstaunen von Erstbesuchern besitzt die Theke tatsächlich eine Oberfläche aus Eis, welche die Getränke immer schön kühl hält. Unterstützt wird die eisige Thematik in der Bar noch durch satinierte Glaspaneele an den Wänden und entsprechender LED-Beleuchtung.

Alles andere als kalt ist jedoch das Personal, welches sich stets freundlich um die Gäste kümmert und mit Herz und Seele für das Handwerk der guten Cocktailerstellung brennt. Unentschiedenen unter den Besuchern kredenzen die Mitarbeiter der IceBar gerne auch ein Getränk nach den persönlichen Vorlieben.

Generell enthält die Karte wenig Standard-Drinks, die man natürlich auch ordern kann, sondern überrascht mit einfallsreichen und schmackhaften Eigenkreationen.

Mein absoluter Favorit ist der Cocktail „Papa Joe“. Eine wunderbar süß-scharfe Liasion aus philippinischem ‚Don Papa‘-Rum mit Gingerbeer, Kokossirup, Zitronengras und Limette. Perfekt für den Sommer (und für mich eigentlich immer).

Eine der außergewöhnlichsten Kreationen, die es in die Karte geschafft hat und deren Entstehung ich beiwohnen durfte, ist der Cocktail „La vita è bella“. Er besteht aus Banks 5 Islands Rum, Limettensaft, Zuckersirup, Basilikum, Olivenöl (!) und Dijon Senf (!!). Ein fantastisches Geschmackserlebnis mal ganz außer der Reihe.

Ebenfalls ein Hingucker und auch praktisch als Cocktail To Go ist der „Kiddo“, bestehend aus hausgemachtem Kaffirwodka, Limettensaft, Matchasirup, auch aus eigener Herstellung, und Gingerbeer. Das ganze wird in einer Asianudelbox serviert.

Preislich liegen die meisten Cocktails bei 11,50 €, einige wenige etwas teurer (z.B Champagner-Cocktails). Daher wäre noch zu erwähnen, dass es täglich von 18.00 bis 20.00 Uhr eine Tiki-Cocktail Happy Hour gibt, bei der jeder Cocktail nur 6,- € kostet. Dann sollte man unbedingt einen „Painkiller“ probieren oder sich auch mal an einen „Maitai“ wagen, der nicht mit Fruchtsäften gepanscht wurde, wie man ihn so oft woanders bekommt.

Ich kann einen Besuch in der IceBar nur ans Herz legen. Gerade, wenn man z.B. mit der Bahn von außerhalb kommt, ist die IceBar ein idealer Anlauf- und Startpunkt für das Wochenende und oftmals auch ein guter Ort, um den Abend ausklingen zu lassen.

IceBar Hilton
Marzellenstraße 13-17
50668  Köln

Telefon: 0221 – 130 71 2463
Fax: 0221 – 130 720

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag ab 18.00 Uhr,
Sonntag und Montag Ruhetag

Speisenkarten-Generator für Hipsterbars

In Brooklyn scheinen die neuen Gastrounternehmen ja geradezu zu wuchern. Daher hat nun jemand den findigen Brooklyn Bar Menu Generator ins Netz gestellt. Hiermit ist es schnell möglich sich eine prätentiöse Speisekarte voller mehr oder weniger zumutbarer Hipstersnacks zusammenzustellen, wie zum Beispiel ‚Fermentiertes Artischocken-Parfait‘ oder ‚Gepresstes Knochenmark‘, inklusive des Namens für die Bar. Vorerst nur für die angesagten Läden in Übersee, aber solche Karten sind bestimmt bald auch in eurem Szeneviertel anzutreffen; garantiert auch mit Getränken in Einmachgläsern serviert.

bar-menu-generator

(via BoingBoing)

3D-Druck Animation: Treppensteigender Bär

Die Leute der DBLG Kreativagentur aus London sind unter anderem auf 3D-Druck spezialisiert und haben in ihrem Agenturlabor mit der Verbindung aus Animation und 3D-Druck experimentiert. Jedes einzelne Frame des Films wurde gedruckt und fotografiert und das Ganze zu einem Loop zusammen geschnitten. Hübsch anzusehen und auch irgendwie ein schönes Sinnbild für den Agenturalltag.

BEARS ON STAIRS from DBLG on Vimeo.

Inside Roma

In der letzten Woche hatte ich noch einmal die Gelegenheit die ewige Stadt zu besuchen. Statt nun die vielmals dokumentierten Sehenswürdigkeiten vorzustellen, die sowieso jeder kennt habe ich ein paar Fotos und Tipps, die meist nicht in den Reiseführern auftauchen.

Dass man in Rom, generell in Italien, gut essen kann, ist ja nun kein Geheimnis. Dass man aber auch als Tourist tunlichst jedes Restaurant meiden sollte, was karierte Tischdecken hat, ist vielleicht nicht jedem bewusst. Das sind meist auch die Restaurants, die es nötig haben, jemanden an den Eingang zu stellen, um die Kundschaft hereinzuholen. Dort bekommt man meist zwar anständige, aber auf Touristen abgestimmte Gerichte zu überteuerten Preisen. Und wenn man im Urlaub schon für gutes Essen viel Geld lassen will, dann sollte man dies in den Restaurants tun, die ein wenig versteckt vor den Touristen sind. Weiterlesen