Tokio als 3D gedruckte Minikacheln

Die Firma iJet druckt 3D-Kartenmaterial als Kacheln aus. Zur Zeit läuft das Kickstarter-Projekt ‚One Hundred Tokyo‚, bei dem auf 100 Kacheln die Innenstadt Tokios in einem Maßstab von 1/12.500 abgebildet werden soll. Diese sind dann als Kunstobjekte erhältlich. Und ein Stück Tokio gerahmt an der Wand sieht schon ziemlich geil aus. Die Einzelkacheln als Kühlschrankmagnet zu benutzen ist natürlich auch eine nette Idee.

(via Rocket News 24)

Neues vom 3D-Druck

Ich habe wieder einige interessante Artikel zum Thema gefunden auch wieder mit einer interdisziplinären Bandbreite:

Urbanes und Stadtplanung

sf_3D-model

Die CAD-Experten von Autodesk haben einen Großteil von San Franciscos Zentrum als 3D-Druck ausgegeben. Auftraggeber ist das Immobilienunternehmen Tishman Speyer, die sich auf dem Modell Datenvisualisierungen über Grundstückspreise und Entwicklungen in der Stadt mittels Projektionen anzeigen lassen. Da das Modell aus 115 Einzelteilen besteht, können bei Veränderungen im Stadtbild entsprechende Teile ausgetauscht werden.

(via CNET/The Verge)


Nahrung

In der Kategorie ganz witzig, aber eher Gastronomie- als Heimanwendung dieser Pfannkuchendrucker. Nicht wirklich ein 3D-Drucker, aber nett anzusehen:

(via digitaltrends)

smoothfood

Damit ältere Menschen auch noch Freude am Essen haben können, jedoch unter Vermeidung von Beschwerden bei der Nahrungsaufnahme, entwickelt das Unternehmen biozoon zusammen mit Spitzenköchen eine geschmackvolle Variante zum Altersheim-Einheitsbrei. ‚Performance‚ nennt sich das System, bei dem mit der 3D-Drucktechnologie neue Formen von Nahrungsmitteln im Bereich Smoothfood entwickelt werden.

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Neu(er)es vom 3D-Druck

Weil sich einiges angesammelt hat in letzter Zeit hier mal ein paar Links:

Kunst:
Deskriptiv macht extrem elaborierte Kunstobjekte mit 3D-Druck

Spiel:
Schöne Beispiele für 3D-gedruckte Schachspiele bzw. Figuren

Lebensmittel:
Schoko-Riese Hershey experimentiert mit 3D-Druck, mit dem würfelförmigen Drucker von 3D-Systems.

Im weitesten Sinne auch 3D-Druck ist dieses von der NASA unterstützte Pizza-Erstellungssystem:

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Kinderbuch erklärt auf praktische Weise 3D-Druck

Carla Diana, ihres Zeichens Produktdesignerin, erzählt in ihrem Kinderbuch ‚LEO the Maker Prince‚ die Geschichte von Carla, der Buchhalterin, die davon träumt Bildhauerin zu sein, aber diesen Traum schon fast aufgegeben hat, bis sie auf den Roboter LEO trifft, der ihr erklärt, wie aus ihren Ideen echte Objekte werden können. Nebenher lernt Carla die Welt der 3D-Drucker der verschiedensten Disziplinen kennen und findet zurück zu ihrer Kreativität.

leo_the_maker_prince02

Spielerisch sollen Kinder durch die Erzählung an die Technik des 3D-Drucks herangeführt werden, was natürlich auch durch die Einbindung diverser Objekte aus der Geschichte, deren Vorlagen man über Thingiverse oder Github zum Druck herunterladen kann, greifbar wird.

Eine schöne Idee, die bestimmt nicht nur für Kinder interessant ist.

Carla Dianas Blog

3D-Druck: Kinematics Project

Nervous System ist eine auf generatives Design spezialisierte Agentur, die u.a. individuell anpassbaren 3D-gedruckten Schmuck und andere Objekte anbieten. So auch mit ihrem Projekt Kinematics, bei dem sehr komplexe Strukturen angelegt werden können, da die erstellten Objekte aus vielen miteinander verbundenen dreieckigen Einzelteilen bestehen. Die 3D-Modellvorlagen lassen sich so sehr gut virtuell zusammenfalten und können dann komprimiert auf einem 3D-Druckern ausgegeben werden. Die entsprechende browserbasierte Software ermöglicht die Gestaltung und Anpassung von Halsschmuck, Armbändern und Ohrgehänge. Jedoch geht man über dieses Feature in der Theorie noch weiter hinaus, wie das Video andeutet, und denkt auch über ganze Kleidungsstücke nach, die an den jeweiligen Körper angepasst in einem Stück gedruckt werden könnten.

Kinematics from Nervous System on Vimeo.

3D-Scans – Konkrete und abstrakte Anwendungen

Autodesk 123D Catch

Diese Iphone-App aus einem ganzen Paket einfach zu benutzender 3D-Anwendungen ermöglicht es, aus Einzelbildern ein dreidimensionales Modell zu erstellen und es nachträglich zu bearbeiten, sowie als reales Modell drucken zu lassen.

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Kunst mit 3D-Druck

3D_Bilder

Shane Hope hat den 3D-Druck für seine Kunst entdeckt. Dafür verwendet er transparente Acrylplatten als Träger, auf die die 3D-Modelle beidseitig aufgebracht werden. Diese sind jedoch recht speziell, denn die Vorlagen stammen aus Proteindatenbank-Dateien, aus Vorlagen für nanomolekulare Maschinenteile, origami-artige Junk-DNA-Skulpturen und aus Modellen anorganischen Materials wie Graphen. Die benutzten 3D-Modelle werden vor der Aufbringung noch mit der 3D-Grafiksoftware PyMOL und einem für diesen Zweck erstellten Script bearbeitet. Dieses Script führt automatisierte Algorithmen aus, die die Form und die Farben durch zufällige Werte beeinflussen. Soweit zur trockenen Theorie, die hier noch einmal etwas genauer ausgeführt wird. Die Ergebnisse hingegen haben ihre eigene organische Ästhetik jenseits des technischen, wie man oben und auf Shane Hopes Seite sehen kann.

3D-Modelle in drei Klicks

Abgefahrene eigenständige Software, namens 3-Sweep (?), die erstmals auf der Computergrafik-Konferenz SIGGRAPH Asia 2013 vorgestellt wurde. Mit wenigen Vermessungsklicks auf einer Fotografie ermöglicht diese Software die Erstellung rudimentärer bis komplexerer dreidimensionaler Objekte. Bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis Adobe sich das Programm einverleibt.