Tschibo hat 3D-Drucker im Online-Shop

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Nun sollte diese Technologie wohl in der Mitte der Gesellschaft angekommen sein, wenn es 3D-Drucker nun auch bei dem (ehem.) Kaffeeröster gibt. Für 499,- € bekommt man den kleinen Plastikquader für die Heimanwendung im Online-Shop.

(via futurezone)

Glitchy Dioramen von Mathieu Schmitt

Mathieu Schmitt – Glitched/serial

Mathieu Schmitt – Glitched/serial

Der französische Medienkünstler Mathieu Schmitt verbindet in seiner ‚Glitched‘-Serie 3D-Druck, beabsichtigte Glitches und Dioramenbau. In Kuben aus einer Art Rauchglas, welches 95 % des Lichts herausfiltern, installiert er kleine suburbane beleuchtete Landschaften aus dem 3D-Drucker. Die Daten für die Modelle haben zuvor eine Reihe von verschiedenen Programmen durchlaufen, was notwendigerweise zu Datenfehlern führt. Jedoch sind diese nur bei genauerer Betrachtung der Details am Modell zu entdecken.

Mathieu Schmitt – Glitched/serial

Mathieu Schmitt – Glitched/serial

(via booooooom)

Ungewöhnliches Porzellan 7

Kaum zu glauben, aber es finden sich immer wieder Beiträge für diese seltsame Kategorie meines Blogs, die sich irgendwie verselbständigt.

Da wären erst mal die handmodellierten Porzellanbehälter von Hitomi Hosono, die in ihren Formen an Korallen und Pflanzen angelehnt sind. Sehr aufwändig und hübsch gearbeitet. Die Londoner Kunstgalerie Adrian Sasoon hat als Hauptvertrieb eine Übersicht ihrer Werke.

(via designboom)


Einen weitaus technischeren Ansatz hat Maaike Roozenburg bei der Produktion von Porzellanwaren  gewählt. Mit 3D-Scan- und Druckverfahren erstellte sie Replikate von historischen Exponaten aus der Sammlung des Museums Boijmans van Beuningen und versah diese zusätzlich mit Daten, die sich im Augmented-Reality-Verfahren von den Besuchern des Museums mit ihren Smartphones und Tablets auslesen lassen.

3D-printed-cup_Maaike-Roozenburg

(via dezeen)

Neues vom 3D-Druck

Ich habe wieder einige interessante Artikel zum Thema gefunden auch wieder mit einer interdisziplinären Bandbreite:

Urbanes und Stadtplanung

sf_3D-model

Die CAD-Experten von Autodesk haben einen Großteil von San Franciscos Zentrum als 3D-Druck ausgegeben. Auftraggeber ist das Immobilienunternehmen Tishman Speyer, die sich auf dem Modell Datenvisualisierungen über Grundstückspreise und Entwicklungen in der Stadt mittels Projektionen anzeigen lassen. Da das Modell aus 115 Einzelteilen besteht, können bei Veränderungen im Stadtbild entsprechende Teile ausgetauscht werden.

(via CNET/The Verge)


Nahrung

In der Kategorie ganz witzig, aber eher Gastronomie- als Heimanwendung dieser Pfannkuchendrucker. Nicht wirklich ein 3D-Drucker, aber nett anzusehen:

(via digitaltrends)

smoothfood

Damit ältere Menschen auch noch Freude am Essen haben können, jedoch unter Vermeidung von Beschwerden bei der Nahrungsaufnahme, entwickelt das Unternehmen biozoon zusammen mit Spitzenköchen eine geschmackvolle Variante zum Altersheim-Einheitsbrei. ‚Performance‚ nennt sich das System, bei dem mit der 3D-Drucktechnologie neue Formen von Nahrungsmitteln im Bereich Smoothfood entwickelt werden.

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3D-gemalte RC-Drohne

Da kommt ja alles zusammen, was gerade so trendy ist. Ein Typ, der sich auf youtube questpact nennt und dessen Hobby ferngesteuerte Drohnen sind, hat sich mit dem 3D-Bastelstift 3DAirPen ein Drohnenchassis gemalt. Und das scheint flugtauglich zu sein.

(via prosthetic knowledge)

Datenkristalle visualisieren offen zugängliche Datensätze

Die 3D-gedruckten Skulpturen des Medienkünstlers Scott Kildall bilden unter Verwendung von Open Data und einem entsprechend programmierten Algorithmus kristallartige Würfelstrukturen, deren Einzelteile in ihrem Aussehen durch die Werte aus den benutzten Daten beeinflusst werden. Die verwendeten Daten können dabei sehr unterschiedlich sein. So gibt es unter anderem Skulpturen, die die Bevölkerungsdichte aller Städte Welt abbilden, die Anzahl aller Flughäfen der USA oder Kriminalstatistiken aus San Francisco.

Scott_Kildall_Skulptur_Crime_SF

Data Crystals (2014) – Incidents of Crime Data from San Francisco

My source for the data crystals are open datasets, which is data that is freely available for the public to use. Specifically, the city of San Francisco provides a project called The Open Data Portal — a website that includes geo-located data sets ranging from incidents of crime to where all the parking meters are to construction permits. Other cities all over the country are embarking on similar open data projects. (kildall.com)

World Population Data Crystal Clustering from Scott Kildall on Vimeo.

Neues vom 3D-Druck

Heute mal mit einem Überblick der Meldungen der letzten Zeit, vom Kleinen zum Großen und der sich entwickelnden Wirtschaft in dem Bereich.

IBM-Nanoprinter

IBM hat einen 3D-Nanodrucker entwickelt, um mikroskopische Objekte zu bauen. Wobei die eigentliche Verwendungsweise eher an die eines Fräsers auf atomarer Ebene erinnert, da Teile abgetragen werden und nicht hinzugefügt. Dennoch kann dies helfen bessere Transistoren zu entwickeln, die dann z.B. in Smartphones zur Anwendung kommen.

With our new technique, we achieve very high resolution at 10 nanometers at greatly reduced cost and complexity. In particular, by controlling the amount of material evaporated, 3D relief patterns can also be produced at the unprecedented accuracy of merely one nanometer in a vertical direction. Now it’s up to the imagination of scientists and engineers.

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3D-Druck Animation: Treppensteigender Bär

Die Leute der DBLG Kreativagentur aus London sind unter anderem auf 3D-Druck spezialisiert und haben in ihrem Agenturlabor mit der Verbindung aus Animation und 3D-Druck experimentiert. Jedes einzelne Frame des Films wurde gedruckt und fotografiert und das Ganze zu einem Loop zusammen geschnitten. Hübsch anzusehen und auch irgendwie ein schönes Sinnbild für den Agenturalltag.

BEARS ON STAIRS from DBLG on Vimeo.

Amsterdam bekommt das erste 3D-gedruckte Grachtenhaus

Zur Zeit läuft in Amsterdam das ‚3D Print Canal House‚-Projekt, mit dem das erste komplett gedruckte Haus realisiert werden soll. Im Stil an den bekannten Grachtenhäusern orientiert, entwickelt das Team von DUS Architects neue Wege, mit einem eigens entwickelten Gigant-Drucker die entsprechenden Einzelteile zu produzieren. Das Projekt kann von der Öffentlichkeit in Augenschein genommen werden und auch am Funding kann man sich beteiligen.

3D Print Canal House from 3D Print Canal House on Vimeo.

3D-Druck Kunst-Update

Joshua Harker ist wahrscheinlich zur Zeit der 3D-Druck-Künstler, der das neue Medium am besten für seine Kreativität zu nutzen weiß. Für sein neues Projekt ‚21st-Century Self-Portrait‚ hat er anhand seiner eigenen CT-Scan-Daten einen Barock-Anatomisch anmutende Skulptur seines Kopfes angefertigt.

joshua_harker

(via hifructose)

Theo Jansens enorme Strandläufer, die mit Windenergie ein Eigenleben entwickeln, gibt es bereits seit den 90ern. Nun gibt es eine Serie 3D-gedruckter Mini-Strandbeests, die man sich bei dem 3D-Druck-Portal Shapeways bestellen kann.