Skulpturen aus Salz – Motoi Yamamoto

Der japanische Künstler Motoi Yamamoto benutzt Salz als Medium für seine raumgreifenden Werke. In Japan wird das Salz rituell als Symbol innerer Reinigung gebraucht, indem man es auf Türschwellen und Brunnenränder streicht oder es nach Bestattungszeremonien oder nach der Anwesenheit unangenehmer Personen im ganzen Haus auf dem Boden verstreut. Es soll in diesem Sinne auch böse Geister vertreiben und die guten anlocken. Somit benutzt Yamamoto ein in seinem Kulturkreis stark symbolisches Material, um seine aufwändigen skulpturalen Werke zu erschaffen.

Im Mint Museum in North Carolina hat er dieses Jahr die Installation ‚Floating Garden‘ innerhalb von knapp zwei Wochen kreiert und nach der offiziellen Enthüllung des Werks die Gäste angehalten Teile des Salz mitzunehmen und dem Meer zurückzugeben.

Mehr dazu gibt es bei Juxtapoz und auf der Seite des Museums.

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