Microsofts Vision für 2019… von 2009

Ist das schon Retrofuturismus oder einfach nur enttäuschend, dass nichts davon in den letzten zehn Jahren so entwickelt wurde? Das einzige, was Microsoft hier wahrscheinlich korrekt für 2019 vorhersagt, sind klappbare Smartphone-Displays. Auf modulare Displays können wir wahrscheinlich noch einmal 10 Jahre warten. Und ob diese Geräte dann von Microsoft sein werden ist eher unwahrscheinlich. Alles andere wird wohl auch über 2029 hinaus erstmal Wunschtraum bleiben.

Rückblick 2018 – Oder soll man es lassen?

2018 in a nutshell © Ilya Varlamov

Eigentlich könnte ich im Groben dasselbe schreiben, wie letztes Jahr. Für mich persönlich war es kein schlechtes Jahr, aber für die Welt im gesamten ein merklich schlechteres mit wenigen Lichtblicken. Diese Diskrepanz kann auf Dauer nicht gut gehen.

2018 war das viertwärmste Jahr seit Beginn der Messungen, was selbst im fossilienbetriebenen Autoland Deutschland wenigstens mal zu Diskussionen geführt hat. Spätestens als der Rhein nicht mehr befahrbar war und die Benzinlieferungen an den Tankstellen ausblieben (ein Teufelskreis).
Für mich bedeutete dies hingegen jeden Abend in der Dürreperiode zwischen April und Oktober bis nachts um zwölf auf dem Balkon zu liegen und mir die Sternbilder anzuschauen. Dabei ist im Übrigen nicht wenig Wein geflossen. Weiterlesen

Unanständiger Weihnachtsbaumschmuck für Leute, die Weihnachten hassen

Weihnachten ist ja nicht für jeden was. Wenn man aber gezwungenermaßen mit einem Baum in der eigenen Wohnung konfrontiert ist, gibt es zumindest die Möglichkeit seinen Unmut über entsprechend gestaltete Weihnachts-Ornamente kund zu tun, oder wenigstens ein paar unanständige Kraftausdrücke unterzubringen.

Weitere schöne Fundstücke aus diversen Etsy-Stores hat Sad And Useless zusammengetragen.

In Better News – 27.11.18

Schon lange hab ich keine guten Nachrichten mehr verbreitet. Und wen wundert’s? Schaut man sich um, sieht man eigentlich nur noch Degeneration der aufgeklärten humanistischen Gesellschaft, die wir uns zumindest in den letzten 70 Jahren vorgemacht haben. Demokratien bröseln hinfort, dumme machtbesessene Despoten an allen Ecken und Enden der Welt und die Aussichten für das Weltklima sind zur Zeit eher auf das schlimmstmögliche Szenario ausgelegt.

Dass die Menschheit schon bald gezwungen sein wird sich extrem einzuschränken und es Kämpfe um Ressourcen geben wird ist eigentlich ausgemachte Realität und dennoch lese ich jede Woche interessante Neuigkeiten aus der Forschung, die uns zumindest Hoffnung geben könne, dass die Überlebenden nach uns wesentlich effizienter und umweltfreundlicher leben werden.

Daher hier die erfreulichsten Nachrichten aus Wissenschaft und Forschung der letzten drei Monate, die doch noch hoffen lassen:

Konzentrator-Photovoltaik mit höchster Effizienz – 41,4% Modulwirkungsgrad

Grundlage hierfür sind sowohl spezielle Mehrfachsolarzellen, als auch das Zusammenspiel zwischen der Zelle und der im Modul verwendeten Optik. Wie man beide optimieren kann, um das Potenzial der Technologie noch besser zu nutzen, hat jetzt ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen im EU-geförderten Projekt CPVMatch gezeigt.

Rohstoffe: Forscher recyceln seltene Erden mit Mikroorganismen

In jedem Industrieland gibt es Seltene Erden. Sie sind allerdings nicht frei verfügbar. In winzigen Spuren stecken sie in Smartphones, Laptops, Magneten, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Sie zurückzugewinnen, wenn sie nach dem Ende ihrer Lebensdauer auf dem Wertstoffhof landen, ist bisher nahezu unmöglich.

This ‘two-faced’ membrane can create electricity—from nothing but salty water

These so-called Janus membranes, named after the ancient Roman god of gates and passages, can also be manufactured to have different-size pores and hold different charges, allowing them to accept different kinds of particles.

Purple bacteria ‚batteries‘ turn sewage into clean energy

Purple phototrophic bacteria — which can store energy from light — when supplied with an electric current can recover near to 100 percent of carbon from any type of organic waste, while generating hydrogen gas for use as fuel.

How algae and carbon fibers could sustainably reduce the athmospheric carbon dioxide concentration

Algae convert carbon dioxide from the atmosphere, power plants or steel processing exhaust into algae oil. In a subsequent step, this is then used to produce valuable carbon fibers – economically, as initial analyses show.

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Illustrator interpretiert Alltagsgegenstände als Raumschiffe

Als kreative Person findet man ja manchmal Inspiration in den banalsten Dingen. So auch Eric Geusz, der Haushaltsgegenstände illustrativ in sehr coole Raumschiffe umwandelt.

I have always had a huge passion for drawing and designing things since my childhood days of hot glue and legos.

 

Ich werde ihm auf jeden Fall mal auf Instagram folgen. Scheint ja recht produktiv zu sein, der Mann.

(via Design You Trust)

Menschengemachtes Material in unserem Sonnensystem

Die Menschheit hat ja in den letzten 60 Jahren so einiges in den Weltraum geworfen. Satelliten und Sonden finden sich mittlerweile überall im Sonnensystem. Was genau sich wo befindet und wieviel Kilo Material das so ist, sieht man in dieser Infografik über künstliche Objekte menschlichen Ursprungs in den weiten des Weltalls.

Artificial Objects That Humankind Has Left on Extra-Terrestrial Surfaces - AlansFactoryOutlet.com - Infographic
Infographic by AlansFactoryOutlet.com

Alle Gebäude der USA in einer Karte

Mithilfe von Unmengen an Kartenmaterial und einem neuralen Netzwerk zur Analyse dieses Materials, haben Ingenieure bei Microsoft eine Karte der USA erstellt, in der jedes Bauwerk sozusagen schwarz auf weiß abgebildet ist.

Durch das Weglassen von Details und die reine Konzentration auf nur bebaute Flächen kann man die Strukturen von Städten in ihrer Entwicklung und Dichtegraden sehr gut nachvollziehen, ebenso, wo sie aufgrund natürlicher Begebenheiten im Wachstum gehemmt wurden oder sich an bestehenden Strukturen anpassen mussten.

Why did we make such a thing? We did it as an opportunity for you to connect with the country’s cities and explore them in detail. To find the familiar, and to discover the unfamiliar.

(via New York Times)

Infografik zu Manattans Skyline im Wandel von 1920 bis 2020

Manhattan wächst seit Anfang des 20. Jahrhunderts in die Höhe. Beschleunigt wurde dies einerseits durch das begrenze Platzangebot, sowie neuen Technologien in der Architektur, wie zum Beispiel Stahlträgerkonstruktionen.

Wie sich dies seit 1920 auf die Skyline der Stadt ausgewirkt hat lässt sich anschaulich an der unten stehenden Grafik ablesen. Interessant zu sehen ist besonders, was gegenwärtig in New York geplant ist. Die Grafik um das Jahr 2020 sieht wesentlich mehr neue Bauten vor, als viele Jahre davor. Dank modernen Erkenntnissen aus der Materialforschung werden die Hochhäuser zunehmend dünner, so dass sie wie Bleistifte aus ihrer Umgebung herausragen.

(via ArchDaily)

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