Neues vom 3D-Druck

Heute mal mit einem Überblick der Meldungen der letzten Zeit, vom Kleinen zum Großen und der sich entwickelnden Wirtschaft in dem Bereich.

IBM-Nanoprinter

IBM hat einen 3D-Nanodrucker entwickelt, um mikroskopische Objekte zu bauen. Wobei die eigentliche Verwendungsweise eher an die eines Fräsers auf atomarer Ebene erinnert, da Teile abgetragen werden und nicht hinzugefügt. Dennoch kann dies helfen bessere Transistoren zu entwickeln, die dann z.B. in Smartphones zur Anwendung kommen.

With our new technique, we achieve very high resolution at 10 nanometers at greatly reduced cost and complexity. In particular, by controlling the amount of material evaporated, 3D relief patterns can also be produced at the unprecedented accuracy of merely one nanometer in a vertical direction. Now it’s up to the imagination of scientists and engineers.


Studenten der Stanford Universität haben einen 3D-Drucker entwickelt, der komplette benutzbare Geräte ausgeben kann. Als Proof of Concept haben sie ihren ‚Rabbit Proto‘ einen Spiele-Controller drucken lassen, der zugegebenermaßen natürlich recht unterkomplex ist, was seine elektronischen Bauteile angeht, aber es ist ein interessanter Anfang.


KurzweilAI hat einen ausführlichen Artikel über die Bedeutung des 3D-Drucks für die Raumfahrt, in dem zehn mögliche Arten von Anwendungsgebieten aufgezeigt werden; vom verbesserten Bau technischer Komponenten bis zur Errichtung einer 3D-gedruckten Mondbasis.


Die FAZ berichtet über den Börsengang des 3D-Drucker-Herstellers SLM Solutions, was zeigt, dass die wirtschaftliche Bedeutung dieser Technologie zunimmt. Das ruft natürlich auch die ersten Warner auf den Plan. Anscheinend sitzt das Platzen der Dotcom-Blase vor über 14 Jahren doch noch in den Knochen.

 

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