Machbarkeitsstudie zur Reinigung der Weltmeere vorgestellt

Es sind immer nur ganz wenige einer Generation, die den Unterschied machen und gerade in Zeiten wie diesen, wo es vielen an Visionen für die Zukunft mangelt, sind Menschen wie der 19-jährige Boyan Slat eine wohltuende Ausnahme.

Der junge Niederländer, der ein begeisterter Taucher ist, sah vor einigen Jahren die Notwendigkeit, etwas gegen die zunehmende Plastikverschmutzung der Meere zu unternehmen. Nicht nur, dass Tiere Plastikteile mit Nahrung verwechseln und daran sterben war das Problem, sondern auch die aus mikroskopisch kleinen Kunststoffresten freigesetzten Schadstoffe, die in Fischen eingelagert werden und letztlich in unserer Nahrung enden, gefährden die Gesundheit aller Beteiligten.

Seit 2012 unternahm Boyan Slat daher mehrere Versuchsreihen mit eigens entwickelten schwimmenden Sammelanlagen, und befand, dass seine Idee, die Meere zu reinigen, doch wohl machbar sein müsste. Zum Zeitpunkt des unten gezeigten TEDx Talks war dies jedoch noch mehr Vermutung als Gewissheit.

Dank einer Crowdfunding-Aktion kamen 80.000 $ zusammen, um eine Machbarkeitsstudie für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit dieser ‚Ocean Cleanup Arrays‘ zu erstellen. Und diese (übrigens auch angenehm gestaltete) Studie wurde heute veröffentlicht. Mit 528 Seiten ist sie jetzt nicht gerade was für zwischendurch aber sehr informativ und zeigt auf, dass dieses Projekt durchaus das Potential hat einen großartigen Beitrag für eine etwas sauberere Welt zu leisten.

(via futurezone)

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