Jurassic World Trailer und Erinnerungen

Ich kann mich noch an das wohlige Kino-Gefühl erinnern, als ich 1993 ‚Jurassic Park‘ sah. Die frühen 90er waren eine Durchbruchphase für computergenerierte Grafiken, und Filme, die auf diese Art der Spezialeffekte setzten waren zu dem Zeitpunkt sehr rar, aber versprachen einen Blick in die Zukunft der Unterhaltung. So war ich damals sehr begeistert von den wunderbar animierten Brachiosauriern in freier Wildbahn und der nächtlichen Verfolgungsjagd des T-Rex mit seinem ohrenbetäubenden Brüllen.

Dabei muss man bedenken, das Jurassic Park damals gerade mal 6,5 Minuten (bzw. knapp 700 GB) an computergenerierten Dinosauriern zu bieten hatte. In Zeiten in denen Standard-PCs mit 16 MB Arbeitsspeicher schon Spitze waren, hatte das Erstellen dieser Animationen 50 Experten an 80 Spezialrechnern für neun Monate beschäftigt.

Und nun kommt Jurassic World ins Kino und vielleicht enthält der Film mit ein bisschen Glück noch 6,5 Minuten Realfilm, da sich heute eine Unterscheidung zwischen dem Anteil von computergenerierten Content und echten Filmsets nicht mehr erschließen lässt. Trotzdem stellt sich bei mir irgendwie wieder dieses Gefühl der Vorfreude wie vor über 20 Jahren ein. Vielleicht ist dies ja ein würdiger Nachfolger zum Originalfilm, denn die Jurassic Park Sequels fand ich immer eher meh.

Nur als ich Chris Pratt sah, schoß mir durch den Kopf: ‚Hätte man den nicht besser animieren können. Der sieht so flach aus.‘

(via io9)

Kommentar verfassen