Happy Birthday, Photoshop!

Knackige 25 Jahre hat das Standard-Bildbearbeitungsprogramm nun auf dem Puckel. Meine erste Version war Photoshop 5.5, das muss um die Jahrtausendwende gewesen sein und das sah dann so aus:

photoshop_5

Im Grunde war schon alles Wichtige vorhanden aber es dauerte ein bisschen, bis ich mich mit dem Programm angefreundet hatte (Illustrator war schon immer meine größere Liebe). Spätestens in meiner Mediengestalter-Ausbildung begann ich die Vorzüge von Retusche, Maskenebenen und den vielen anderen magischen Funktionen zu schätzen. Eine meine ersten Arbeiten war die Oberfläche eines Konzeptautos von Wolkenspiegelungen zu befreien. Das war aufwändig, aber machbar. Mit den analogen Mitteln der prädigitalen Zeit wäre es ein wahrscheinlich fast unlösbares Problem.

Nach nun 25 Jahren Photoshop scheint nichts mehr unmöglich zu sein, was Bildmanipulation angeht. Den Impact dieser Anwendung auf unserer Kultur und Medien kann man gar nicht zu hoch einschätzen. Dieses Programm hat maßgeblich die gegenwärtigen Schönheitsideale mit beeinflusst und ist ein immer gerne herangezogenes Werkzeug, wenn es um Propaganda im Kampf von Ideologien geht.

Es wird sich zeigen, ob diesem anscheinend übermächtigen Programm weitere 25 Jahre vergönnt sind; die lange nicht vorhandene Konkurrenz aus Alternativprogrammen steht mittlerweile in den Startlöchern.

So lange zehren wir also weiter von der Expertise aus dem Hause Adobe und retuschieren, korrigieren, manipulieren fröhlich unsere Covergirls, Landschaftsaufnahmen und Productshots für die Discounterware.

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