Foodini – Der Ur-ur-ur-ur-urgroßvater des Replikators

Zur Zeit läuft auf kickstarter ein Fundraising für Foodini, dem Nahrungsmittel-3D-Drucker, den man selbst mit seinen liebsten Grundzutaten befüllen kann. So nett ich diese Idee finde, so albern ist sie auch. Abgesehen von den Möglichkeiten Nahrung in einer neuen Form auf einem Teller zu präsentieren, sehe ich in dem Gerät absolut keine Vorteile für einen durchschnittlichen Haushalt. Das einzige valide Verkaufsargument, was man bei Küchengeräte durchgehen lassen kann, ist Zeitersparnis und die ist hier nicht gegeben. Wer sich schon die Mühe macht die Ingredienzen vorzubereiten, kann auch gleich selbst kochen und nicht einer übertechnisierten Schnecke beim zubereiten zugucken. In der Gastronomie hingegen könnte ich mir Anwendungsgebiete vorstellen, wenn z.B. das Dessert mal extravagant konstruiert sein soll, aber in einem normalen Haushalt machte dieses Gerät ganz schnell Bekanntschaft mit dem Sandwichtoaster hinten im Schrank. Wer dieses Projekt trotzdem unterstützen will, hat noch 27 Tage Zeit dies zu tun. Ich warte lieber, bis man aus reiner Energie durch Sprachbefehl Mousse au chocolat materialisieren lassen kann.

 

Kommentar verfassen