Cat Explorer – Geduldige virtuelle Katze für anatomische Untersuchungen

Als Beispiel der Einsatzfähigkeit virtueller Realität haben die Leap Motion Entwickler diese sehr gleichgültige Katze erschaffen, deren Inneres man sich mit einem Handstreich anschauen kann. Wer eine HTC Vive or Oculus Rift sein eigen nennt, kann sich die Anatomie-Mieze herunterladen und selber einen dreidimensionalen Blick in die Innereien wagen.

Letzte Worte des Genies – Ruhe in Frieden Stephen Hawking

Nun ist Stephen Hawking von uns gegangen und hoffentlich mit dem Universum vereint, welches ihn zu seiner Forschung inspirierte. Entgegen der Prognosen seiner Ärzte, die dem damals 21-jährigen Stephen Hawking nicht mal mehr zwei Jahre gegeben hatten, hat er es auch mit seiner ALS-Erkrankung auf stattliche 76 Jahre gebracht.

Er war ein Genie, dessen Erkenntnisse uns noch viele Jahre beschäftigen werden und uns als Menschheit hoffentlich ein Stück weiter gebracht haben und bringen werden. Außerdem war er vielleicht der erste echte Cyborg, der ohne die mechanisch-elektronische Erweiterung seines schwachen Körpers niemals die Möglichkeit gehabt hätte seinem starken Geist Ausdruck zu verleihen.

Außerdem war er Atheist, Familienvater und versierter Nutzer der populären Medien, um seine Bekanntheit und die seiner Arbeit zu mehren. Unvergessen bleiben seine Auftritte in Fernsehserien wie „Star Trek – The Next Generation„, sowie auch bei „Big Bang Theory“.

Die letzten Worte des Physikers an uns hat die Cambridge Universität nun veröffentlicht:

Also immer schön zu den Sternen aufschauen.

Kurzes Musikvideo zum Falcon Heavy Raketenstart

Nachdem Elon Musk mit dem Start der SpaceX Falcon Heavy Rakete dieses Jahr eine neue Ära der kommerziellen Raumfahrt eingeläutet hatte, als er seinen eigenen Tesla in den Orbit schießen ließ, haben nun die Produzenten der Serie Westworld dazu ein kurzes Musikvideo zusammen geschnitten, welches sie auf der SXSW-Konferenz präsentierten.

Eure Kleingeistigkeit und Überheblichkeit kotzt mich an!

Das geht raus an alle, die glauben, dass ihre Ideologien oder Religionen irgendeine Bedeutung hätten, die sie legitimiert, anderen damit auf den Sack zu gehen oder sogar Leben zu nehmen.

Das geht raus an alle, die glauben ihr lächerlicher Gott würde sich dafür interessieren, wer sich wie am Genital spielt, an welchem Wochentag ich was essen darf oder an welchen Tagen es mir erlaubt ist zu tanzen.

Das geht raus an alle, die nicht weiter denken, als bis zu ihrer Nasenspitze und trotzdem anderen vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben.

Wir alle sind nichts, nicht mal ein kleiner Funken auf einem nichts von einem Planeten in einer winzigen Galaxis. Macht daraus was ihr wollt, aber lasst die anderen in Ruhe.

Wie Spinnen fliegen – Eine 110 Jahre alte Animation zeigt es

Schon 1909 nutze man die modernen Medien, um wissenschaftliche Sachverhalte zu visualisieren. Wie in diesem seltenen Beispiel einer der ersten Stop-Motion-Animationen, die zeigt, wie Spinnen sich mit ihrem Faden durch die Luft treiben lassen (ich nehme an z.B. beim Netzbau). Interessant zu sehen, dass schon so früh mit Animationen gearbeitet wurde.

Hier kann man dem Tesla Roadster durch unser Sonnensystem folgen

Es ist 2018 und das einzige echte fliegende Auto, dass es bisher gibt, befindet sich in einer Umlaufbahn um die Sonne, nachdem es auf Elon Musks Wunsch vor kurzem mit der Falcon X Rakete hochgeschossen wurde. Nun entfernt sich das Vehikel mit einer Geschwindigkeit von knapp 11.000 km/h von der Erde weg auf seiner ewigen Umrundung, bei dem es auch spätestens am 07. Oktober 2020 dem Mars sehr nahe kommt. Alle entsprechenden Daten und die genaue Position kann man auf Where is Roadster nachvollziehen. Hier wird sozusagen live die Position des Elektroautos dokumentiert, demnächst dann wohl auch mit Bildern.

(via engadget)

Künstliche Intelligenz generiert Straßenansichten

Die Wissenschaftler Qifeng Chen and Vladlen Koltun haben eine auf Straßenansichten trainierte künstliche Intelligenz entwickelt. Die zugrunde liegenden Daten sind höchstwahrscheinlich aus Google Street View, was aber in der Kurzfassung des Papers der beiden Forscher nicht so raus kommt.

Was die KI macht, ist, aus bunten flächigen Vorlagen, bei denen die farbigen Flächen für bestimmte Bildelemente stehen (z.B. Violett = Straße, Grün = Bäume, Blau = Autos, etc.) eine einigermaßen plausible Straßenansicht aus Autofahrersicht zu erstellen.

Die Wissenschaftler haben dafür auch einmal den Datensatz aus GTA V benutzt und Los Santos in Street View Manier nachempfinden lassen (im Video ab 1:33 min).

Künstliche Intelligenz entwickelt neue Farben

In den letzten Jahren hat sich ja schon gezeigt, wozu künstliche Intelligenz alles fähig ist. Bei manchen Dingen funktionieren sie bei langer Übung sehr gut (Bilderkennung, Bildbeschreibung, Go spielen) bzw. interpretieren auf Basis genügender gelernter Beispiele Sachen neu (z.B. Barbecue-Saucen).

Schwierigerer wird es, wenn es in den kreativen-ästhetischen Bereich geht. Drehbücher, die sich etwas kryptisch lesen (siehe Sunspring), oder eben Farben zu interpretieren und benennen.

Die Wissenschaftlerin Jeanelle Shane hat ein neurales Netzwerk darauf trainiert Farben aus RGB-Werten zu generieren und diesen auch Namen zu geben. Viele davon sind völlig daneben und ergeben gar keinen Sinn, jedoch nach einigen Feinjustierungen sah das Ergebnis wesentlich besser aus. Einige Namen indes bleiben doch einigermaßen 303012wunderlich.

Gray Pubic?

Grundsätzlich hält Shane fest, dass ihr neurales Netzwerk Beige, Braun und Grau bevorzugt und schreckliche Ideen für Farbnamen hat.

Sindis Poop!

Den genaueren Prozess hat die Wissenschaftlerin auf ihrem Tumblerblog dokumentiert.

The Oatmeals Comic über den Backfire Effekt

Matthew Inmans von The Oatmeal hat mal wieder einen grandiosen Erklärbär-Comic gemacht. In dem langen Scroll-Down-Comic wird der Backfire Effekt erklärt.

Der Backfire-Effekt ist das Phänomen, wenn angesichts widersprüchlicher Beweise, Menschen ihre Überzeugungen nicht ändern, sondern ganz im Gegenteil ihre bisherigen Fehlannahmen umso stärker verteidigen. Überzeugungen von außen infrage gestellt zu bekommen wird vom Hirn her nämlich genau so verarbeitet, wie ein körperlicher Angriff.

Dies erklärt das oft irrationale Verhalten vieler Aluhut-Träger, Wähler dubioser Parteien, aber selbst Wissenschaftler, die vermeintlich sichere Erkenntnisse über den Haufen werfen müssen, wenn es bessere Erklärungen gibt.

Inman hat dies anhand von einigen ausgewählten Beispielen in diesem Comic zusammengestellt, so dass jeder den Effekt an sich selber testen kann.

NASAs Reiseposter zu Trappist-1

Wie gestern von der NASA verkündet hat man im 40 Lichtjahre entfernten Sonnensystem Trappist-1 gleich sieben erdähnliche Planeten gefunden, von denen mindestens drei in der habitablen Zone des roten Zwergsterns liegen.

Mittlerweile hat es bei der NASA ja schon Tradition zu einigen entdeckten Exoplaneten passende retrofuturistische Reise-Werbeplakate zu erstellen (siehe Artikel von 2015). Daher gibt es natürlich nun auch eines für Trappist-1e, welches man sich hier in hochauflösend herunterladen kann.

(via Interweb 3000)

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