Kurzgesagt erklärt das ‚Bedingungslose Grundeinkommen‘

Das ‚Bedingungslose Grundeinkommen‘ (BGE) ist mindestens ein interessantes Konzept. Was die Konditionen und die Auswirkung der Umsetzung angeht, gibt es viele Meinungen. Ich selbst bin sehr ambivalent der Idee gegenüber, jedoch nicht, weil ich meine Mitmenschen grundsätzlich nicht für geeignet dafür ansähe, sondern, weil ich noch nicht sehe, wie dieses System idiotensicher gemacht werden könnte, damit wir am Ende nicht wieder genau so dastehen wie vorher nur mit höheren Preisen.

Kurzgesagt hat nun auch zu diesem Thema ein Video erstellt und beleuchtet die Vor- und Nachteile, so wie die offenen Fragen zum BGE bzw. UBI, wie es als englisches Akronym heißt. Diskutiert werden muss diese Idee allemal und wer weiß, vielleicht wird man in 50 Jahren die ganze Sache als so normal aber auch richtungsweisend ansehen wie einst die Einführung der Sozialversicherung durch Bismarck.

Für Leute, die schon alles haben: 1000 $ Blechdose

Wer noch ein Geschenk für Weihnachten sucht für Leute, die schon alles haben, kann vielleicht mit diesem Objekt punkten. Aus der Reihe „everyday objects“ aus dem Hause Tiffany & Co. kommt diese Blechkonservendose für gerade mal 1000 $.

Gearbeitet aus Sterling Silber und einem goldenen Vermeil im Inneren ist das Objekt bestimmt ein Hingucker in jeder Wertstofftonne.

Wenn das noch nicht reicht, hat Tiffany’s auch ein Garnknäuel aus silber (für die verwöhnte Katze, oder so) für schlappe 9000 $.

(via BoingBoing)

Markenlogos aus dem Gedächtnis gezeichnet

Sie umgeben uns überall, so dass wir sie fast gar nicht mehr wahrnehmen: die Logos von Schnellrestaurants, Elektronikunternehmen oder auch von Sportkleidungsfirmen. Doch wie gut kennen wir diese kommerzielle Ikonografie wirklich? Die Leute von signs.com haben dafür eine kleine Studie namens „Branded in Memory“ gemacht. Dafür wurde 156 Amerikanern der Auftrag gegeben bekannte Markenlogos (10 insgesamt) aus dem Gedächtnis zu zeichnen. Die Ergebnisse sind interessant und wurden in einem Koordinatensystem verortet, um die Zeichnung nach ihrer Genauigkeit zu kategorisieren.

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In Better News… – 23.02.17

Die wöchentlichen Better News. Diesmal u.a. mit Schweinefleisch aus Stammzellen, dem Ende des Privatwagens, Steuern zahlenden Robotern und hilfsbereiten amerikanischen Muslimen.

Forscher wandeln ätzende Stickoxid-Abgase
in wertvolle Rohstoffe für Medikamente um

Es strömt durch einen Wäscher, der die Stickstoffoxide auswäscht. Der Wirkungsgrad liegt unter Laborbedingungen bei stolzen 99,7 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass unsere Methode auch in der industriellen Anwendung einen guten Wirkungsgrad erzielen wird.“

Scientists use stem cells to grow animal-free pork in a lab

Genovese is the chief science officer and co-founder of Memphis Meats, a foodie startup which aims to grow edible meat in a lab. Having last year debuted a lab-grown meatball, the company is now working on developing other meats and scaling its business.

Forscher machen Wasserstoff mit Salz und Sonne aus Wasser

Sie haben dazu einen grünen Farbstoff hergestellt, der wie Chlorophyll bei Pflanzen als Reaktionsbeschleuniger (Katalysator) funktioniert.


Umfrage: Privatwagen sind Auslaufmodell

„Das Auto wie wir es heute kennen ist ein Auslaufmodell“, sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. Es gehe nicht mehr um den Besitz eines Verkehrsmittels, sondern darum, bequem von A nach B zu kommen.

The robot that takes your job should pay taxes, says Bill Gates

In a recent interview with Quartz, Gates said that a robot tax could finance jobs taking care of elderly people or working with kids in schools, for which needs are unmet and to which humans are particularly well suited.


Klimaschutz: Singapur führt eine Kohlenstoffsteuer ein

„Singapur ist verwundbar für steigende Meeresspiegel, die durch den Klimawandel verursacht werden. Gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft, müssen wir unsere Lasten tragen, um unseren Lebensraum zu erhalten“

Artificial Intelligence is Going to Destroy Fake News
(But A.I. can also cause the volume of fake news to explode.)

Using smart filtering and content analysis and natural language processing — these can all be used as signals to an algorithm that’s attuned to detect fake news, just like we have filters for spam to prevent it from getting into your inbox. There are ways A.I. can assist humans in identifying fake news, or in the future, do it automatically.


An effort by a Muslim group to raise $20K to fix a badly vandalized Jewish cemetery met its goal in three hours. (via twitter @JessicaHuseman)

Muslim Americans stand in solidarity with the Jewish-American community to condemn this horrific act of desecration against the Chesed Shel Emeth Cemetery.

Linktipps KW 09/15

Nach Serverproblemen, die providerseitig, freundlichst und schnell behoben wurden und weil ich irgendwie keine Zeit hatte, kommen die Linktipps KW 09/15 ein bisschen später.

Grafik

Erstaunlich realistische CGI sammeln David O’Reilly und Kim Laughton auf ihrem tumblr #HYPERREALCG. Meist steht bei den Bildern auch bei, mit welchem Programm diese realisiert wurden und wie lange die Renderzeit war. Teilweise erstaunlich wenig für die Ergebnisse. Ein Beispiel:

hyperrealcgi

Realistic self-portrait, nearly complete but need to spend more time on the eyes. Artist: dragon Software: sculpted in ZBrush rendered in Indigo Render time: 24 hours

(via Laughing Squid)


Design

Wie vermittelt man die Tätigkeit eines Grafikdesigners denjenigen, die nichts mit der Materie zu tun haben? Darüber haben sich die Grafikdesignerinnen Ellen Mercer und Lucy Streule Gedanken gemacht und die Darstellung der Profession in Kinofilmen untersucht. Dabei ist dieses kurze Video herausgekommen, welches zeigt, wie verzerrt das Bild doch oft ist.

(via It’s Nice That)


Wenn ihr mal nicht die richtige Schrift für euer Projekt findet, dann versucht doch mal metaflop, bevor ihr verzweifelt. Der metaflop modulator ermöglicht browserbasierte Typogestaltung, in dem man an entsprechenden Reglern die Charakteristika des Fonts anpassen kann.

metaflop

Das Ergebnis lässt sich dann als .otf-Datei ausgeben.

(via Creative Bloq) Weiterlesen

Linktipps KW 07/15

Diese Woche mit 10 Jahren YouTube, selbstfahrenden Fahrzeugen, einer Drohnenshow, einem Platinenplotter, Las Vegas von oben, Tokio ohne Außenwerbung, Snoop Doggs Marihuana-Fond, Star Trek Silbermünzen aus Tuvalu und mit dem blassen blauen Punkt, der unsere Heimat ist.

Web

Am Valentinstag 2005 hatten die drei Entwickler Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim besseres vor, als Mädels zu umgarnen. Sie starteten ein neues Projekt namens YouTube. Unglaublich, dass es das erst zehn Jahre gibt, irgendwie ist YouTube doch schon immer da gewesen. Naja, 10 Internetjahre sind ja auch wie 70 Menschenjahre.

Mashable hat anlässlich dieses Jubiläums die ganze Story: The revolution wasn’t televised: The early days of YouTube


Technik

Ebenso vor 10 Jahren undenkbar wie ein funktionsfähiges Videoportal im Internet waren selbstfahrende Fahrzeuge. Nachdem Google die ersten Testläufe in Kalifornien vornahm, hat nun auch in Großbritannien das erste ernstzunehmende Projekt dieser Art begonnen. Die LUTZ-Pods sind kleine Zweisitzer für kurze Pendelstrecken zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt in Milton Keynes ca. 60 km nördlich von London gelegen. Ist ein Anfang.

(via designboom)


Im Herbst startet in den Niederlanden die erste Drohnen-Stadion-Show in der Amsterdam Arena. Das Spektakel, mit dem Titel AIR, ist eine Mischung aus Drohnen-Air-Race, Choreografien und Zaubershow.

AIR Amsterdam – Rise with us from Fjuze on Vimeo.

(via Digital Trends) Weiterlesen

US- und UK-Pommes im Vergleich

Boing Boing hat die Ergebnisse der Untersuchungen der Inhaltsstoffe von McDonalds-Pommes aus den USA mit denen aus Großbritannien gegenüber gestellt. Erschreckend zu sehen, was den Amerikanern zugemutet wird, während die britischen Pommes eigentlich nur aus dem Nötigsten bestehen.

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Jetzt kann man sich ja mal überlegen, welche der beiden Varianten der Standard wären, falls ein Freihandelsabkommen mit den USA zustande käme. Die einfache, gesündere Version oder die, an der alle möglichen Produzenten von Lebensmittelzusätzen noch was dran verdienen könnten? Just sayin‘.

Der Tod der Zeitungen

Open Data City haben ein Datenvisualisierungs-Tool entwickelt, dass einem anhand der Auflagenzahlen zeigt, wie es um die Totholzmedien bestellt ist. Während auf der einen Seite vieles vor dem Aussterben bedroht ist…

… können andere sich nicht beklagen.

Andere scheinen nur ein kurzes Feuer gewesen zu sein, oder bedienen erfolgreich eine sehr spezielle Klientel:

Und dann gibt es noch die, deren Auflage selbst die ganzen Turbulenzen um den Verein drum herum nichts anhaben können:

(via Nerdcore/Spreeblick)

Prognosen für das Jahr 2030

2030 ist schon in 15 Jahren. Und 15 Jahre sind in nullkommanix vorbei, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Die Wirtschaftswoche hat daher für Menschen, die auch über die nächste Silvesterparty hinausschauen einige Szenarien des Gottlieb Duttweiler Institutes zusammengestellt, die unser Leben 2030 hauptsächlich beeinflussen könnten:

• Szenario 1: Google, Apple und Co. teilen sich die Welt untereinander auf
• Szenario 2: Die Menschheit wendet sich von der modernen Technik ab
• Szenario 3: Ein dezentrales Internet macht die Welt besser
• Szenario 4: Das Internet teilt die Welt in viele Arme und wenige Reiche

Wie im Artikel erwähnt handelt es sich um Extremszenarien, die in dieser Reinform nicht vorkommen werden, aber bestimmte Entwicklungen in der Gesellschaft hochrechnet, für die jetzt bereits die Grundlagen vorhanden sind.

(via Netzpiloten)