Die besten Technoclubs der Welt in einer Karte

Wenn ihr dieses Wochenende zu ersten Mal auf der Erde seid, oder von hier kommt und einfach mal eine neue Location für elektronische Musik aufsuchen wollt, dann sollte euch die Techno Traveller Map weiterhelfen. Von Finnland bis Chile, ist das wohl das umfassendste Verzeichnis für globales Clubbing. Auffällig wenige Clubs gibt es offenbar in Kanada. Vielleicht sind diese auch nur noch nicht eingetragen. Das kann man auf der Seite der Karte aber auch selber ergänzen, falls man da was kennt.

Ganz falsch kann die Karte aber nicht sein, immerhin steht das Odonien mit drin. 😉

(via Fazemag)

Eine Weltreise mit Google Maps

Matteo Archondis hat allein mit Kartenmaterial und 3D-Daten von Google Maps eine kleine Hyperlapse-Weltreise zusammengestellt. In zweieinhalb Minuten springt der Betrachter durch diverse Sehenswürdigkeiten der Welt. Dank des mittlerweile reichlich vorhandenen Bildmaterial geht das auch recht flüssig.

(via Digital Trends)

Großprojekte und ihr Zerfall als Kupferstich

Künstler unbekannt, aber sehr hübsch in Szene gesetzte Bauprojekte der neueren Zeit (und der Kölner Dom) im Endstadium. Da fehlt aber noch der neue Berliner Flughafen.

 

(via Flau’s Soup)

Podcast Tipp: My Dad Wrote A Porno

Very late to the party, aber da ja in Deutschland sowieso niemand Podcasts hört und englischsprachige wahrscheinlich noch weniger, könnte dieser Tipp ja doch auf offene Ohren stoßen.

My Dad Wrote A Porno“ ist ein unglaublich lustiger Podcast, in dem Jamie Morton – statt einfach vor Scham im Boden zu versinken – aus dem Werk ‚Belinda Blinked‘ seines Vaters liest, welches eigentlich ein erotische-pornographischer Roman sein soll. Aber die zahlreichen sexuellen Eskapaden seiner Protagonistin Belinda Blumenthal lassen nicht das geringste erotische Knistern aufkommen, was dem Umstand geschuldet ist, das Jamies Vater Sexszenen beschreibt wie ein 13-jähriger, der das Ganze nur vom Hörensagen kennt.

Befeuert wird die urkomische Situation von Jamies Freunden Alice und James, die als Zuhörer, Kommentatoren und Analysten die Lesungen begleiten, sich weglachen und oft genug peinlich berührt bis irritiert sind. Zusammen folgen sie der Geschichte der doch charakterlich recht blassen und erratisch handelnden Belinda, die sich feucht-fröhlich in ihrem neuen Job in der Töpfe und Pfannen Industrie (!) nach oben „arbeitet“.

Da gibt es formwandelnde Brüste, kommunikative Klitorides (das ist der Plural, ich habe es nachgeschaut) und eine Menge Oral- und Handakrobatik unter Einbeziehung der Cervix (anatomisch eine Unmöglichkeit). Dazu kommt eine Reihe divers bestückter Sales Manager, wollüstige Kolleginnen oder auch die dominante Duchess, mit der Belinda schwülstig-absonderliche Begegnungen hat.

Dass dieser Podcast NSFW ist, sollte klar sein, aber auch wenn man sich in der Öffentlichkeit befindet und ihn nur auf Kopfhörern hört, kann es sein, dass man unangenehm auffällt, da die Absurditäten der Geschichte und die Kommentare dazu einen oftmals unvermittelt lachen lassen.

Im anglophonen Raum der Podcast-Hit 2016, in dem in Spezialfolgen auch Prominente Fans wie z.B. Elijah Wood ihre Gedanken zur „Handlung“ äußern. Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. Aber eventuell auch interessant für die, die ihre sprachlichen Kenntnisse in bestimmten Bereichen noch ausbauen wollen.

Via iTunes oder einem Podcatcher eurer Wahl zu finden.

Das letzte Meme des Jahres – gegenläufige Bild-Text-Qualität

Schwer in einer Headline zu beschreiben, aber eigentlich ganz einfach. Man nehme ein Originalbild mit der passenden Beschreibung/Slogan/Aussage. Diese werden nun iteriert, wobei die Bilder immer schlechter werden (entweder durch kaputt digitalisieren oder jeweiliges nachmalen der vorherigen Vorlage) und die Beschreibungen immer ausführlicher.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, daher:

Wie man sieht, entwickelt sich das dann oftmals zu rudimentären Kritzeleien mit dazugehörigen naturwissenschaftlichen/kulturhistorischen Abhandlungen.

Mehr davon gibt es z.B. in dem reddit-Forum coaxed into a snafu unter dem Stichwort „increasingly verbose„, was soviel heißt wie ‚zunehmend ausführlicher‘.

Ein paar Lesetipps über die Feiertage

Wir wollen es ja nicht zu beschaulich werden lassen zwischen den Tagen. Daher hier ein paar Longreads, wie normal lange Texte ja jetzt heißen.

Hauptsächlich geht es um das wohl einschneidenste Ereignis des an beschissenen Ereignissen ja nicht arme Jahr 2016, der „Wahl“ aka Ernennung Trumps von Putins Gnaden zum dümmsten und ignorantesten Autokraten in der Weltgeschichte.

Die Auswirkungen dieser Entwicklung wird die nächsten Jahre überschatten und 2016 wie eine Party aussehen lassen. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob wir noch Jahre haben. Daher hier ein paar Artikel, die eine Aussicht auf die kommende Zeit liefern.

Chomsky: Is the American Dream Dead?
Noam Chomsky im Interview über die kaputte US-Wirtschaft und dem nicht mehr funktionierenden politischen System der USA.

But the current period is extreme because inequality comes from super wealth. Literally, the top one-tenth of a percent are just super wealthy. This is not only extremely unjust in itself, but represents a development that has corrosive effects on democracy and on the vision of a decent society.

I’m on the Professor Watchlist — and it’s exposed a radical truth about the future of social justice
Prof. Matthew Pratt Guterl berichtet über seine Erfahrung auf der Liste der liberalen Intellektuellen gelandet zu sein, die die neuen Nazis/Trump-Unterstützer in den USA eingerichtet haben, um gegen die Intellektuellen im Land vorzugehen.

Someday, when they write the histories of all that is to come, they will remember how easily progress can be reversed or proven illusory. They will write detailed narratives of how Trump’s victory stripped away all remaining restraint from a white electorate conditioned to want a return to a racist dreamscape. And they will recount how, quite suddenly, racial slurs, swastikas, and other markers of prejudice thought to have been shunted from the mainstream for good returned to the status of ordinary, everyday speech and action.

How the Trump filter changes the way we talk about pop culture
Ein paar Gedanken, wie sich die amerikanische Popkultur mit den veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen wandelt und mit Dingen aneckt, die bisher als Common Sense angesehen wurden und mittlerweile sog. Culture Wars auslösen. Ob das liberale Hollywood die Definitionshoheit über die Narrative behalten kann wird sich zeigen.

For decades, America has thought itself as a country that opposes Nazis and fascists. We’re the ones who saved the world from Hitler, we’re the ones who beat the bad guys, and the ultimate bad guys are Nazis. So any mediocre action movie that wanted to clarify its moral stakes could just say something like, “Our bad guys are a metaphor for fascism!” and we would all sit back, united in the understanding that the villains were fascists and the heroes believed in democracy.

Think before you share – Fakten checken für eine entspannte Adventszeit

Einmal mehr treten wir nun in eine weihnachtliche Jahresendphase ein, in einem immer extremer werdenden postfaktischen Umfeld. Daher auch dieses Jahr die Bitte, wie ich sie bereits vor über drei Jahren in meinem Artikel „Aus Rücksicht auf Muslime?“ artikuliert habe, nicht jeden Scheiß, der auf Facebook oder sonstwo gepostet wird, zu glauben. Hierzu gibt es auch noch einmal eine kleine bebilderte Anleitung zur korrekten Vorgehensweise.

(via Mimikama)

HD-Aufnahmen aus dem Mondorbit

2008 umkreiste die japanische Kaguya-Sonde den Mond und machte einmalig schöne und hochauflösende Aufnahmen von diesem Flug. Eine Datenbank aus über 450 Filmen und Bildern hat die japanische Raumfahrtbehörde JAXA nun veröffentlicht. Wem die Nutzung dieser Seite zu kompliziert ist, kann sich die sagenhaften Aufnahmen auch auf YouTube anschauen. Wie zum Beispiel dieses Video vom Erdaufgang am Mondhorizont:


(via Sploid)