Ein Mini-Drum&Bass-Rave in der Londoner U-Bahn

Ich habe keine Ahnung, wie die die Sound- und Lichtanlage da in der Schnelle gestern in den Wagen der Bakerloo Line installiert haben. Auf jeden Fall hatten ein paar Leute für ein paar Stationen Spaß bis die Polizei kam.

Vielleicht ja auch mal eine Idee für die KVB?

(via Dangerous Minds)

Strange Beasts – Mit Augmented Reality in die Vereinsamung

Was anfangs aussieht, wie ein Kampagnenvideo eines neuen Start-Ups oder eines Kickstarter-Projekts entwickelt sich eher in die Richtung einer Black Mirror Episode. Die gezeigte Technologie ist nicht weit entfernt von dem, was bald schon machbar ist und zeigt die möglichen Konsequenzen auf die Benutzer. Die Autorin, Regisseurin und Produzentin Magali Barbé sollte vielleicht mal Kontakt mit Charlie Brooker aufnehmen.

Strange Beasts from Magali Barbé on Vimeo.

(via Singularity Hub)

Simpsons-Cocktails nachgemacht

Immer denke ich gerne an die Folge mit dem „Flaming Moe“ zurück, der eigentlich der „Flaming Homer“ war. Aber es gab bei den Simpsons immer wieder mal Getränkekreationen, deren Umsetzung im echten Leben überprüft werden sollten. Der Cocktail Chemistry Kanal hat genau dies getan, damit wir es nicht machen müssen. Spoiler! Der „Flaming Homer“ ist nicht entflammbar. 🙁

(via Laughing Squid)

Flüge über den Mars generiert aus Bild- und Topografiedaten

Der Fotograf und Filmemacher Jan Fröjdman hat in langwieriger Kleinstarbeit und aus purer Begeisterung für unseren Nachbarplaneten Mars Bilder generiert, die aussehen wie beim Flug über die Oberfläche aufgenommen. Dazu hat er aus bestehenden hochauflösenden Bilddaten der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiters und den dazugehörigen topografischen Scans Bilder erstellt und diese noch farblich angepasst, da das Originalmaterial der anaglyphen Bilder eigentlich nur in Graustufen vorliegt. Herausgekommen sind beeindruckende Aufnahmen, als ob er selber dagewesen wäre.

A FICTIVE FLIGHT ABOVE REAL MARS from Jan Fröjdman on Vimeo.

(via uncrate)

Cluster – Eine audiovisuelle Installation

Cluster ist eine immersive audiovisuelle standortspezifische Installation, die die Beziehungen zwischen Raum, Zeit und Wahrnehmung untersucht. Die geometrische Schematisierung der Architektur mit Lichtinstrumenten verwandelt den Raum in einen Container für die abstrakte Sprache von Licht und Ton.

Der audiovisuelle Diskurs, der in Echtzeit mit Hilfe von Software des audiovisuellen Forschungsstudios Playmodes aus Barcelona erstellt wurde, untersucht die Möglichkeiten formaler Cluster von Oszillatoren, die auf die Kontrolle von Licht, Klang und Atonalität an die Grenzen der synästhetischen Wahrnehmung angewendet werden.

Warum einige der Besucher in dieser Installation vergeistigt zu dem Geschrabbel herumtanzen, als ob sie auf einem Hippie-Open-Air sind, wird wohl ein Rätsel bleiben.

Cluster @ MIRA Festival. Barcelona 2016 from Playmodes on Vimeo.

Eine Choreographie aus 1000 Drohnen

Anlässlich des chinesischen Laternenfestes hat man in Guangzhou 1000 leuchtende Drohnen in den Nachthimmel gesetzt und diese eine Choreographie durchlaufen lassen. Für die Zukunft soll es auch ein Test gewesen sein, solche Spektakel anstelle von Feuerwerken durchzuführen.

(via Digital Trends)

Künstliche Intelligenz und die Konsequenzen

Der Guardian hat ein interessantes Video-Feature in seinem Online-Repertoire. Unter dem Titel ‚Original Drama‚ gibt es inszenierte Kurzgeschichten zu wichtigen Themen unserer Zeit. Die dritte Folge vom Februar dieses Jahres zeigt eine Debatte zwischen drei Menschen und einem Roboter namens Günther, in der erörtert wird, was man einer KI zutrauen kann bzw. darf.

Die mögliche Aussicht auf künstliche Intelligenzen, die unsere intellektuellen Fähigkeiten überflügeln könnten sind ja mittlerweile nicht mehr ganz von der Hand zu weisen. Daher sind solche Debatten auch durchaus sinnvoll, besonders wenn es auch um ethische Grundsatzentscheidungen geht, an Stellen, wo die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen.

In diesem Kurzfilm werden einige der Themen angerissen und es bietet sich eine durchaus plausible Aussicht für eine Lösung des Problems neben der pessimistischen Annahme, dass wir alle vom AI-Overlord unterjocht werden.