Manhattan Layerlapse auf verschiedenen Zeitebenen

Auch mal ein interessanter Ansatz mit Bildmaterial zu arbeiten. Tag und Nacht wechseln sich in dem „NYC Layer-Lapse“-Video Häuser- bzw. blockweise zur Melodie ab. Bis zu 300 Ebenen mussten für dieses Video montiert werden.

1 Film, 22 Trips to New York, 352 Hours of filming, $1,430 paid in Parking Fees, 9988 Miles Driven, and 232,000 Pictures Taken

NYC Layer-Lapse from Julian Tryba on Vimeo.

NEBULAE – Ein simulierter kosmischer Nebel

Es ist zwar keine Darstellung echter Gaswolken im Weltall, aber die Präsentation hypnotisiert auf jeden Fall. Teun van der Zalm hat diese dreidimensionalen Bilder inspiriert von den bekannten Hubble-Teleskopbildern erstellt und sie zeigen, wie die Geburtsstätten neuer Sterne aussehen (zumindest, wenn man auch all die Wellenlängen mit einrechnet, die wir normalerweise nicht sehen können). Also nehmt, euch 10 Minuten Zeit und lasst euch in den Bann dieser fantastischen Bilder ziehen. Da kommt man mal ans nachdenken, über die Größe des Universums und wie es wohl sein mag auf einem Planeten zu leben, wo sowas des nachts am Himmel steht.

NEBULAE – a cosmic meditation from Teun van der Zalm on Vimeo.

(via SPACE.com)

Puddles Pity Party – ein Clown, der die Clown-Ehre wieder herstellt

Mike Geier, der als Puddles Pity Party bekannte Lieder der Popgeschichte covert, ist mir nun schon öfter durch die Timeline gehuscht. Heute habe ich dann doch mal reingehört in seine Songs. Echt gut und schön zu wissen, dass es noch menschliche Clowns mit toller Gesangsstimme gibt und nicht nur Monster im Clownskostüm, die Nachbarschaften, Kinoleinwände oder Nationen terrorisieren.

Einem größeren Publikum wurde er bekannt durch seine Auftritte bei „America’s Got Talent“ im Mai dieses Jahres, wo er mit der seiner Version von „Chandelier“ sein TV-Debut gab. Kann man sich mal anschauen, wobei ich diese Künstler-Verheizshows eher missbillige. Aber offenbar weiß er dieses Forum perfekt zu seinen Gunsten zu nutzen.

Es empfiehlt sich aber auch ein bisschen auf seinem YouTube-Kanal zu stöbern. Da kann man auch mal ABBAs Dancing Queen in einer Emoversion anhören und die eigene Coulrophobie kurieren.

AUTOMATICA – Robots Vs. Music – Nigel Stanford

Vor fast drei Jahren hatte ich bereits eines von Nigel Stanfords experimentellen Musikvideos. In diesem hier lässt er einen Großteil der musikalischen Arbeit von Industrierobotern machen. Am Ende gibt es auch noch so eine Art Roboteraufstand (huch, Spoiler).

AUTOMATICA – Robots Vs. Music – Nigel Stanford from Nigel Stanford on Vimeo.

Wie man die Zeitverzögerung einer Facebook Live-Übertragung für ein Musikvideo nutzt

Die irische Band „The Academic“ haben für ihren Song „Bear Claws“ den technischen Umstand der zeitlichen Verzögerung einer Facebook Live-Übertragung genutzt und mit in den Aufbau des Videos integriert. Lässt sich zwar langsam an, aber im Gesamten zeigt dieses Beispiel auch, dass Musik im Grunde immer auch eine Zeitskulptur ist.

Future Boyfriend – Eine Zeitreise-Romanze

Als wenn Dating nicht schon ungewöhnlich genug verlaufen könnte, erzählt ‚Future Boyfriend‘ die Geschichte eines Mannes, der 60 Jahre in die Vergangenheit reist, um mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein.

Ob es eine gute Ausgangslage für eine Beziehung ist, wenn der zukünftige Partner mehr über einen weiß, als man selber, sei mal dahingestellt. Andereseits, so die Botschaft dieses Kurzfilms, sollte man jede Chance nutzen.

(Direct Link)

Der Secret „Rave“ im Dixieklo

Ja ich weiß, late to the party, aber als kleine Erinnerung an die Verrücktheiten des Open-Air- und Festivalsommers, der nun definitiv vorbei ist (*lebkuchenkau*), hier das Video des versteckten Dancefloors auf dem Budapester Sziget-Festivals, den man durch die Tür eines Dixie-Klos betrat, wenn man ihn denn fand. Mit guter Musik wurde man aber anscheinend nicht belohnt, trotzdem eine hübsche Idee.

(via Laughing Squid)

M83 – Do It, Try It (David Wilson Video)

Mal was hübsch schräges zum Wochenstart. Die Musik kommt von dem französischen Electronic/Dreampop-Duo M83, das Video dazu hat David Wilson gemacht, der sich seit ein paar Jahren als Musikvideoregisseur einen Namen gemacht hat.