Eine Stadt im Wandel – Seattle dokumentiert die Stadtentwicklung als Zeitraffer

In einem Langzeitprojekt, welches über 50 Jahre gehen soll, hat die Stadt Seattle eine hochauflösende 360° Kamera an einem Ihrer Wahrzeichen, der Space Needle, installiert. Diese Kamera macht alle zehn Minuten ein Bild und das nun schon seit drei Jahren. Diese extreme Zeitraffer zeigt eindrucksvoll, wie eine Stadt sich schon in so relativ kurzer Zeit verändern kann. Baulücken werden gefüllt und neue Büro- und Appartmenttürme wachsen in die Höhe, während sich die Bäume von grün, orange zu kahl und wieder grün durch die Jahre atmen.

Ricardo Martin Brualla wurden über 2000 Aufnahmen zur Verfügung gestellt, bei denen er dann mit Bildstabilisierung und Farbkorrekturen einen ansehnlichen Kurzfilm erstellt hat.

Besonders interessant fand ich ja die Geisterkreuzfahrtschiffe, die durch den Zeitraffer-Effekt im Hafen liegen.

(via Sploid)

Louvre Abu Dhabi – 8 Jahre Bauzeit in 3 Minuten

Einer der Gründe mal nach Abu Dhabi zu fliegen ist bestimmt die neue Außenstelle des Louvre, welche vor zwei Monaten eröffnet wurde und als Schnittstelle zwischen arabischer und europäischer Kunst dienen soll. Die gesamte Bauphase von 2009 bis 2017 wurde in einem drei minütigen Timelapse-Video festgehalten.

The Star Wars that never was – Ein Trailer gemäß der Konzeptzeichnungen

Wie hätte Star Wars ausgesehen, wenn die original Konzept-Illustrationen von Ralph McQuarrie ohne Optimierung als Grundlage für den Film gedient hätten?

Von dieser Idee angespornt haben eine Gruppe Studenten des Florida Technica Colleges einen Trailer erstellt, der den ersten Ideen zu diesem Filmepos entspricht. Interessanter Blick in eine alternative Realität, in der vielleicht auch Tom Selleck die Rolle von Han Solo gehabt und Farrah Fawcett als Luka Skywalker ihre Karriere gepusht hätte.

The Star Wars: Concept Trailer from The DAVE School on Vimeo.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob das in der Form ein Erfolg geworden wäre…

MYST – Eine Komposition aus fließenden Acrylfarben

Hier in wenig Eyecandy am Freitagmorgen. In diesem dreieinhalb-minütigen Film kann man meditativ in Makroaufnahmen von Acrylfarben versinken, die von geometrischen Holzobjekten und Lettern abfließen, hochsteigen, zerfasern. Wo oben und unten ist, ist bald schon nicht mehr erkennbar.

MYST from Thomas Blanchard on Vimeo.

(via langweiledich.net)

Kurzgesagt erklärt das ‚Bedingungslose Grundeinkommen‘

Das ‚Bedingungslose Grundeinkommen‘ (BGE) ist mindestens ein interessantes Konzept. Was die Konditionen und die Auswirkung der Umsetzung angeht, gibt es viele Meinungen. Ich selbst bin sehr ambivalent der Idee gegenüber, jedoch nicht, weil ich meine Mitmenschen grundsätzlich nicht für geeignet dafür ansähe, sondern, weil ich noch nicht sehe, wie dieses System idiotensicher gemacht werden könnte, damit wir am Ende nicht wieder genau so dastehen wie vorher nur mit höheren Preisen.

Kurzgesagt hat nun auch zu diesem Thema ein Video erstellt und beleuchtet die Vor- und Nachteile, so wie die offenen Fragen zum BGE bzw. UBI, wie es als englisches Akronym heißt. Diskutiert werden muss diese Idee allemal und wer weiß, vielleicht wird man in 50 Jahren die ganze Sache als so normal aber auch richtungsweisend ansehen wie einst die Einführung der Sozialversicherung durch Bismarck.

Peinliche Situation am Bunkereingang

Notsituationen bringen die wahre Persönlichkeit von Menschen ans Licht, so wie in diesem 1-Minute-Kurzfilm, in dem ein Bunkerbesitzer seiner Familie den Zugang zum Bunker verwehrt. Twist am Ende!

H.B. | One minute short film from Gaspar Palacio on Vimeo.

Manhattan Layerlapse auf verschiedenen Zeitebenen

Auch mal ein interessanter Ansatz mit Bildmaterial zu arbeiten. Tag und Nacht wechseln sich in dem „NYC Layer-Lapse“-Video Häuser- bzw. blockweise zur Melodie ab. Bis zu 300 Ebenen mussten für dieses Video montiert werden.

1 Film, 22 Trips to New York, 352 Hours of filming, $1,430 paid in Parking Fees, 9988 Miles Driven, and 232,000 Pictures Taken

NYC Layer-Lapse from Julian Tryba on Vimeo.

NEBULAE – Ein simulierter kosmischer Nebel

Es ist zwar keine Darstellung echter Gaswolken im Weltall, aber die Präsentation hypnotisiert auf jeden Fall. Teun van der Zalm hat diese dreidimensionalen Bilder inspiriert von den bekannten Hubble-Teleskopbildern erstellt und sie zeigen, wie die Geburtsstätten neuer Sterne aussehen (zumindest, wenn man auch all die Wellenlängen mit einrechnet, die wir normalerweise nicht sehen können). Also nehmt, euch 10 Minuten Zeit und lasst euch in den Bann dieser fantastischen Bilder ziehen. Da kommt man mal ans nachdenken, über die Größe des Universums und wie es wohl sein mag auf einem Planeten zu leben, wo sowas des nachts am Himmel steht.

NEBULAE – a cosmic meditation from Teun van der Zalm on Vimeo.

(via SPACE.com)