Manhattan-Skulptur von Yutaka Sone

Die Darstellung des Urbanen in der Kunst ist hier im Blog immer ein gern gesehenes Thema und daher wollte ich gerne auf die Künstlerin Yutaka Sone hinweisen, die eine sehr detaillierte Skulptur von Manhattan namens ‚Little Manhattan‘ erstellt hat. Zuerst dachte ich es wäre ein 3D-Druck, was es allein schon für meinen Blog qualifiziert hätte, aber so einfach hat es sich die Bildhauerin nicht gemacht; das Teil ist aus Marmor gemeißelt. (via Fubiz™)

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Fotokunst mit Baudichte

Bei fubiz gibt es eine Serie mit Bildern von Hochhaussiedlungen in Hong Kong, die im ersten Moment aussehen, wie mit Photoshop ins Unendliche gestempelt, aber es handelt sich um reale Motive des renommierten Fotografen Michael Wolf, der auch eine Zeit seines Lebens in China verbracht hat.

 

Linktipps: Zeichen der Zeit

Heute mal zwei Links zu längeren Artikeln, die sich mit verschiedenen Aspekten gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen beschäftigen.

  • Der erste Artikel aus der New York Times behandelt die Nobelghettoisierung von ganzen Stadtteilen in London, die von wohlhabenden Leuten aus Russland und dem mittleren Osten aufgekauft werden, damit sie als Feriendomizil herhalten können.

A Slice of London So Exclusive Even the Owners Are Visitors

  • Bei netzwertig.com gibt es einen Artikel über unserer exponentiell beschleunigte technologische Entwicklung und die Auswirkung auf die Gesellschaft. Die Singularität ist Nahe. 😉

Science Fiction wird Realität: Das Zeitalter der exponentiellen Beschleunigung

Warum ich gerade diese beiden Artikel ausgesucht habe, liegt wohl daran, dass es zwei meiner Interessenssphären; einmal die Entwicklung des urbanen Lebensraums und das anderere, die generelle Auswirkungen des technologischen Fortschritts, berührt und beide Indikatoren dafür sind, was zur Zeit in unserer Welt so vor sich geht.

Nachrichten der letzten Zeit, welche auch in diese Richtung gehen sind zum Beispiel dies hier, wo ich mich so langsam frage, wo das noch hinführen soll. Nachdem man es bereits geschafft hatte zwei Ratten über das Internet mental miteinander zu verbinden, ist dies nun auch zwischen Mensch und Ratte möglich. Bestenfalls wird es eines Tages helfen, dass Menschen die Tiere besser verstehen, bisher bleibt es nur ein Wackeln mit dem Rattenschwänzchen:

Und wer es noch eine Spur gruseliger mag, schaue sich die neueste Entwicklung von Boston Dynamics an – ein Unternehmen, welches offensichtlich heftig vom amerikanischen Militär gesponsert wird. Dieses Unternehmen, dass uns schon mit so putzigen Videos von den ersten Gehversuchen von vierbeinigen Lastenrobotern unterhalten hat, oder solch tolle Entwicklungen wie Cheetah hervorbrachte. Ich gehe davon aus, dass Roboter die nahezu 50 km/h schnell laufen können irgendwann einmal ausschließlich zu unseren eigenen Sicherheit eingesetzt werden. Aber hier nun die neueste Weiterentwicklung des zweibeinigen Roboters Petman. Alles sehr vertrauenswürdig.

 

Fukushima Street View

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Hab über nerdcore gesehen, dass Google seine Streetview-Daten aus Fukushima bereitgestellt hat. Wenn euch an Ostern langweilig sein sollte, könnt ihr ja mal durch die Straßen der verfallenden Stadt wandern. Das macht schon nachdenklich und betroffen, wenn man sieht, wie eine veraltete und unnötige Form der Energiegewinnung Menschen die Heimat rauben kann.

http://googleblog.blogspot.de/2013/03/imagery-on-google-maps-of-fukushima.html

Syd Mead – Illustrationen für das L.A. Times Magazine 1988

Da hat das kotzende Einhorn aber ein Schätzchen aufgetan. Freut mich außerordentlich. 1988 veröffentlichte das Los Angeles Times Magazine eine Prognose über das Leben in L.A. im Jahr 2013. Die Illustrationen zum Artikel wurden von meinem Lieblingskünstler Syd Mead erstellt und das ist ja schon mal fantastisch genug. Den Artikel selbst werde ich mir dann mal in Ruhe zu Gemüte führen.

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Das Dokument wurde digitalisiert und kann unter http://documents.latimes.com/la-2013/ durchgeblättert werden.

Urbane Papierskulpturen von Matthew Picton

Der in London geborene Matthew Picton arbeitet seit 15 Jahren als Künstler. Sein Medium ist Papier, mit welchem er unter anderem auf Grundlage der Stadtpläne großer Städte die Straßenzüge mit Papierstreifen nachbildet und auch in einen historischen Kontext stellt. Oft befinden sich in den Skulpturen daher noch mehr Informationen, als es zuerst den Anschein hat. Man kann bei seiner Arbeit auch von künstlerischer Datenvisualisierung sprechen. Unbedingt durchschauen!

Stadtansichten durch Login-Daten

London according to Foursquare

Das soziale Netzwerk ‚Foursquare‘ hat mit den Login-Daten seiner Nutzer der letzten drei Monate Abbildungen verschiedener Ballungsgebiete generiert.

‚Foursquare ist eine Web- und Mobiltelefon-App, die es registrierten Benutzern ermöglicht, sich mit Freunden zu verbinden und ihren aktuellen Standort bekanntzugeben. Für jeden Check-in werden Punkte verliehen, und der Nutzer kann seinen aktuellen Standort auf Twitter und Facebook veröffentlichen.‘ (lt Wikipedia. Falls ihn jemand nicht kennt.)

Städte anhand der Foursquare Check-Ins erkennbar

 

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