‚Stick To It‘ – Minidoku über die Stickerkultur

Das Juxtapoz Magazine hat diese Woche eine vierteilige Minidoku über die Geschichte und Bedeutung der Sticker-Kunst gestartet. Zwei Folgen sind auf YouTube schon anzuschauen. In jeder Folge kommen die Insider (u.a. Shepard Fairey) dieses Teilgenres der Streetart zu Wort und erzählen von den handgemachten Anfängen in der Skaterszene der 90er Jahre bis zur Explosion durch die digitalen Verfielfältigungsmöglichkeiten und die virale Verbreitung einzelner Werke über den ganzen Globus.

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (2)

Zum ersten Teil geht es hier

Osaka (Tag 1)

Meine erste Zugfahrt in Japan endete in der Station Namba, die vom ersten Eindruck irgendwie in eine Art Shoppingmall-Komplex eingebettet war. Nach ersten vergeblichen Orientierungsversuchen (WLAN war noch im Umschlag im Koffer) fand ich dort eine Touristeninformation, wo mir eine nette junge Frau direkt alles mitgab, was man so gebrauchen kann; U-Bahn-Fahrplan und Broschüren über Sehenswürdigkeiten voller Anzeigen für Restaurants. Und von denen gibt es wahrlich ausreichend, doch dazu später.

Bald darauf war ich mit der Yotsubashi-Linie der U-Bahn unterwegs zu meinem Hotel Richtung Norden. Sollte es mal jemanden meiner Leser nach Osaka verschlagen kann ich das Cordia Hotel nur empfehlen. Im Februar dieses Jahres erst renoviert, ist es ein kleines aber stylishes Hotel in einer ruhigen Seitenstraße. Leider war ich an diesem Tag noch zwei Stunden zu früh, daher ließ ich meinen Koffer im Hotel und machte mir einen ersten Eindruck dieses Teils von Osaka. Das Hotel ist nur einen Block vom Ufer eines Südausläufers des Yodo Rivers entfernt, und ich unternahm zum Zeitvertreib einen kleinen Spaziergang. Weiterlesen

Ein Mini-Drum&Bass-Rave in der Londoner U-Bahn

Ich habe keine Ahnung, wie die die Sound- und Lichtanlage da in der Schnelle gestern in den Wagen der Bakerloo Line installiert haben. Auf jeden Fall hatten ein paar Leute für ein paar Stationen Spaß bis die Polizei kam.

Vielleicht ja auch mal eine Idee für die KVB?

(via Dangerous Minds)

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (1)

Als der Zeitpunkt meines vierzigsten Geburtstages näher kam, habe ich darüber nachgedacht, was ich denn eigentlich noch alles mal sehen möchte, es aber bisher nie geschafft hatte. Ganz oben auf der Liste stand eine Reise nach Japan, speziell Tokio. Geprägt von dem, was man in der Kindheit und Jugend von Japan mitbekommen hatte (Godzilla und Anime/Manga) bis hin zu der interessanten japanischen Küche, schien mir dieses Land immer schon als eines der unbedingt besuchenswerten Orte.

Daher versuchte ich letztes Jahr Flüge und eine Reise mit Reiseleitung zu buchen, da ich mir dachte, dass dies für einen Erstbesuch vielleicht die beste Methode wäre. Es gab eine interessante Option einer Gruppenreise von Osaka über einen Zwischenstopp in einem Bergdorf nach Tokio in rund 8 Tagen. Entsprechend buchte ich die Flüge im Vorraus, in der Hoffnung, diese Gruppenreise käme auch zustande (es müssen sich ja erstmal genug Teilnehmer finden). Sie kam nicht zustande. Und ich hatte die Flüge. So entschied ich mich das ganze auf eigene Faust zu machen. Im Nachhinein die bessere Entscheidung. Weiterlesen

Großprojekte und ihr Zerfall als Kupferstich

Künstler unbekannt, aber sehr hübsch in Szene gesetzte Bauprojekte der neueren Zeit (und der Kölner Dom) im Endstadium. Da fehlt aber noch der neue Berliner Flughafen.

 

(via Flau’s Soup)

In Malmö eröffnen kleine Mäuseläden

In Malmö haben die bisher anonymen Street-Artists von Anonymouse kleine Fachgeschäfte für Mäuse installiert. Die Liebe zum Detail macht das Modell zu einem echten Hingucker. Die Miniatur beinhaltet zum einen das Nussgeschäft „Noix de Vie“, sowie anscheinend ein italienisches Mäuserestaurant namens „Il Topolino“. Perfektioniert wird die Installation durch die vielen kleinen Details, von Möbeln für die Außengastro, einem ollen Stromkasten, einem an der Wand lehnenden Fahrrad, bis hin zu Plakaten für mausbezogene Ausstellungen und Filme.

LOVING the @anonymouse_mmx spread. Pic from @svdkultur http://www.svd.se/muskvarter-i-malmo-vaxer/i/senaste

A photo posted by Papa Dont Preach (@stoffskichronicles) on

(via Bored Panda)

New York nachgebaut in Cities Skylines

Nun… ich habe das Spiel ja auch schon seit fast zwei Jahren und ich bin auch immer ganz zufrieden mit meinen kleinen europäischen Städtchen, die ich so baue (siehe hier). Hauptsache der Verkehr verstopft nicht die Straßen zu sehr.

Aber eine solche Hingabe ans Detail die nofuckeither (so sein Name auf reddit) an den Tag legt und die Ausdauer, das Ergebnis dann noch in dramaturgisch vernünftiger Art zu dokumentieren (mal abgesehen von dem schrecklichen EDM-Sound) verschlägt mir die Sprache. Dann auch noch diese crispy Grafik, die meine Grafikkarte schon beim Anschauen schmilzen lässt. Ich hoffe diese Person hat auch noch ein anderes Leben, als nur diese Simulation zu perfektionieren. Generell aber verdammt großartige Arbeit.

Tokio als 3D gedruckte Minikacheln

Die Firma iJet druckt 3D-Kartenmaterial als Kacheln aus. Zur Zeit läuft das Kickstarter-Projekt ‚One Hundred Tokyo‚, bei dem auf 100 Kacheln die Innenstadt Tokios in einem Maßstab von 1/12.500 abgebildet werden soll. Diese sind dann als Kunstobjekte erhältlich. Und ein Stück Tokio gerahmt an der Wand sieht schon ziemlich geil aus. Die Einzelkacheln als Kühlschrankmagnet zu benutzen ist natürlich auch eine nette Idee.

(via Rocket News 24)

Flughafen Amsterdam Schiphol 1916 – 2016 Animation

Amsterdams Flughafen Schiphol hatte am 16. September 100-jähriges Gründungsjubiläum und diese Animation zeigt in detaillierter Form den Ausbau auf dem Gebiet des trockengelegten Haarlemmermeer von den Anfängen bis heute.

(via kfmw)