7 Minuten Filmmaterial von New York 1911

Immer wieder faszinierend sich alte Filmaufnahmen anzuschauen und zu sehen, wie sich die Welt seit dem verändert hat. In diesem siebenminütigen Zusammenschnitt mit Aufnahmen aus New York im Jahre 1911 produziert von der Svenska Biografteatern bekommt man einen Eindruck vom Alltagsleben der Menschen vor über 100 Jahren. Dass diese Filmaufnahmen so lebensnah wirken liegt daran, dass sie auf ein natürliches Maß verlangsamt worden sind (solch alte Filmaufnahmen sind ja sonst immer etwas zu schnell aufgrund der geringen Bildrate pro Sekunde) und ebenso daran, dass sie passend nachvertont wurden.

So bearbeitet präsentiert dieses Filmmaterial eine Zeit (die ja eigentlich noch gar nicht so lange her ist), in der ausnahmslos ALLE Menschen noch Hüte trugen, die Frauen besonders große Exemplare, und in der New York sich aufmachte mit voller Dampfkraft und Elektrifizierung die große Metropole zu werden, wie wir sie heute kennen. Ebenso interessant ist zu sehen, wie chaotisch und augenscheinlich ungeregelt Fußgänger, Pferdedroschken, Straßenbahnen und diese neumodischen Automobile um die Vorherrschaft in den Straßen Manhattans zu kämpfen scheinen. Es erinnert ein bisschen an indische Großstädte der Gegenwart.

(via LikeCool)

Let it goooo – Drag Queen Elsa befreit Polizeiwagen aus dem Schnee

Ausgerechnet eine als Prinzessin Elsa aus Frozen gekleidete Drag Queen (oder ist das dann eine Drag Princess?) hilft einem im Schnee festgefahrenen Polizeiwagen in Boston mit tatkräftiger Unterstützung aus der Misere. Während andere nur ihr Smartphone zücken, um die Szene festzuhalten, hat sie die Situation voll im Griff. Und das in diesem umständlichen und doch so fantastisch angemessenem Kostüm.

Only in Boston’s South End and The Gallows. Local drag queen single-handedly pushed out a stuck police wagon. from r/funny

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (7)

Teil 1 2 3 4 5 6

Da ich mich ja erst in den frühen Morgenstunden als es schon hell wurde von meiner Partybegleitung Veronica verabschiedet hatte und ins Hotel zurück gekommen war, wurde ich schon wenige Stunden später recht unsanft aus meinem Ausnüchterungsschlaf gerissen.

Es war bereits Mittag und das Reinigungspersonal wollte doch gerne mal das Zimmer reinigen. Ich bat um noch etwas Geduld, machte mich soweit fertig und verabredete mich mit Veronica auf ein Treffen am Ueno-Park etwa 6 Kilometer weiter nördlich von meinem Hotel, welchen ich mit der Yamanote Linie in einer viertel Stunde gut erreichen konnte.

Dort angekommen besorgte ich mir bei einem am Ueno Bahnhof gelegenen FamilyMart erstmal etwas Frühstück bzw. Mittagessen. Wie auch 7Eleven bieten die FamilyMart-Läden eine große Auswahl an frisch gemachten Onigiris im Kühlregal. Da ich sowieso nicht lesen konnte, was drin ist, nahm ich einfach welche, die ein appetitliches Bild auf dem Etikett hatten.

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Eine Stadt im Wandel – Seattle dokumentiert die Stadtentwicklung als Zeitraffer

In einem Langzeitprojekt, welches über 50 Jahre gehen soll, hat die Stadt Seattle eine hochauflösende 360° Kamera an einem Ihrer Wahrzeichen, der Space Needle, installiert. Diese Kamera macht alle zehn Minuten ein Bild und das nun schon seit drei Jahren. Diese extreme Zeitraffer zeigt eindrucksvoll, wie eine Stadt sich schon in so relativ kurzer Zeit verändern kann. Baulücken werden gefüllt und neue Büro- und Appartmenttürme wachsen in die Höhe, während sich die Bäume von grün, orange zu kahl und wieder grün durch die Jahre atmen.

Ricardo Martin Brualla wurden über 2000 Aufnahmen zur Verfügung gestellt, bei denen er dann mit Bildstabilisierung und Farbkorrekturen einen ansehnlichen Kurzfilm erstellt hat.

Besonders interessant fand ich ja die Geisterkreuzfahrtschiffe, die durch den Zeitraffer-Effekt im Hafen liegen.

(via Sploid)

Der Zweck heiligt die Mittel – Los Angeles sucht Grafikdesigner

Die Stadt Los Angeles ist auf der Suche nach Grafikdesignern und das mit einer Anzeige, die jedem, der nur entfernt einen ästhetischen Anspruch hat, die Tränen in die Augen treibt.

Ja es sieht furchtbar aus, aber meines Erachtens ist gerade das Grafikdesign richtig eingesetzt, um die entsprechende Aufmerksamkeit zu generieren.

 

Hamburgs flackernde Nachtlichter als GIF

Mark Broyer hat sehr schöne zu GIFs verarbeitete Momentaufnahmen von flackernden Lichtern im nächtlichen Hamburg erstellt. Die Bilder stammen aus seiner Serie ‚After Hours‘, die schon im statischen Zustand beeindruckend sind. Hier aber einige Beispiele der animierten Versionen unter dem Namen ‚Voltage Fluctuation‘:

Mehr davon auch auch auf Mark Broyers Behance Portfolio.

(via Interweb3000)

Manhattan Layerlapse auf verschiedenen Zeitebenen

Auch mal ein interessanter Ansatz mit Bildmaterial zu arbeiten. Tag und Nacht wechseln sich in dem „NYC Layer-Lapse“-Video Häuser- bzw. blockweise zur Melodie ab. Bis zu 300 Ebenen mussten für dieses Video montiert werden.

1 Film, 22 Trips to New York, 352 Hours of filming, $1,430 paid in Parking Fees, 9988 Miles Driven, and 232,000 Pictures Taken

NYC Layer-Lapse from Julian Tryba on Vimeo.

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (6)

Hier Teil 1, Teil 2Teil 3, Teil 4 und Teil 5

Nach den ersten Eindrücken von Tokio am Vortag, stand mir an diesem Morgen erst einmal eine Exkursion weit raus aus der Stadt bevor. Bereits im Vorfeld dieser Reise hatte ich mir für diesen Tag eine Bustour zum Fuji und in den Hakone Nationalpark gebucht. Wirklich von Vorteil für mich war, dass der Busbahnhof, von dem der Tagesausflug in Reisebussen startete in nur fünf Minuten fußläufig von meinem Hotel erreichbar war.

Nicht weniger als drei Reisebusse, hauptsächlich gefüllt mit älteren Briten, aber auch Asiaten anderer Herkunft als Japan, umfasste die Kolonne, die sich dann um kurz nach neun in Bewegung setzte und über die Stadtautobahn in Richtung Fuji rollte.

Das Wetter war an diesem Märztag nicht das Beste, der bewölkte Himmel ließ mich nur ein einziges halbwegs vernünftiges Foto des heiligen Vulkanberges aus dem Bus heraus machen.

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