Essbare Trinkwasserbehälter

ohoo

Geniale Erfindung zur globalen Plastikmüllvermeidung bei Wasserbehältern. Diese Bubbel namens Ooho, die aussieht wie ein Silikonimplantat, besitzt eine doppelwandigen Hülle aus einer Verbindung von Braunalgen und Calciumchlorid, gefüllt mit Wasser. Nachdem man das Wasser herausgeschlürft hat, verzehrt man den Behälter einfach und ist müllfrei. Zugegeben ist die Wasseraufnahme aus so einer Blase noch was umständlich, aber es wäre ja durchaus denkbar die Flüssigkeit in etwas zweckmäßigeren (z.B. flaschenförmigen) Hüllen unterzubringen.

Entwickelt wurde diese Art Wasserbehälter, der von der Molekularküche inspiriert ist, von Rodrigo García González, Pierre Paslier und Guillaume Couche, die bereits dafür mit dem Lexus Design Award 2014 ausgezeichnet wurden.

(via fastcompany)

Banished – Die Dorfsimulation

Die Simulation ‚Banished‘, ermöglicht den Aufbau eines Dorfes, welches zu seinem eigenen Erhalt auf die Rohstoffe seiner Umgebung angewiesen ist. So weit, so gut. Das Muster ist ja von anderen Spielen wie der Anno-Reihe bekannt. Ein interessanter Aspekt in diesem Spiel ist jedoch, dass es hier nicht zwingend um Wachstum um des Wachstums Willen geht, sondern in erster Linie um das Überleben der Dorfgemeinschaft, welches durch verschiedene Entscheidungen gefördert oder auch verhindert werden kann.

Werden zum Beispiel große Flächen Wald gerodet, bleiben mögliche Wildtiere aus, die der Ernährung dienen, oder es verschwinden Heilpflanzen, die später noch überlebensnotwendig sein könnten. Nachhaltigkeit statt Expansion scheint über dem ganzen Projekt als Prämisse zu stehen, was das Spielerlebnis zu einem der gemütlicheren Sorte macht.

Weiterlesen

Hipsterlogo als ABM

Bevor einem langweilig wird auf der Arbeit, sollte man die Zeit kreativ nutzen, damit einem nicht das Hirn implodiert. So begab es sich heute, dass ich ein Hipsterlogo für eine fiktive Wildschweinschinkenräucherei und Salamiproduktion erstellt habe und das kam so: Weiterlesen

Zwei Aspekte urbaner Entwicklung

Zwei Artikel sind mir kürzlich aufgefallen. Der eine ist diese Dokumentation der gemeinschaftliche Erschaffung eines Ladens und Informationszentrums für Urban Farming in Hackney, London. Das Projekt ‚Sill to Sill‘ wurde im Sinne der Wiederverwendung bereits vorhandener Materialien, also nachhaltig, und in Abstimmung mit der Nachbarschaft und in Einklang mit dem Viertel, durchgeführt. Dabei ist ein interessantes architektonisches Experiment gelungen, wie man den Bildern entnehmen kann. Weiterlesen

Von Algen zu Rohöl in einer Stunde

Dem Pacific Northwest National Laboratory ist es gelungen in kurzer Zeit aus Algen Öl herzustellen. Aufgrund der hohen Energiedichte der Algen lassen sich diese wesentlich effizienter als Grundlage für Kraftstoffe nutzen. Auch wenn im Raffinerieprozess natürlich noch Energie benötigt wird, um das Öl in einen vernünftigen Kraftstoff umzuwandeln, kann man im Großen und Ganzen von einer CO2-neutraleren Variante sprechen, als es die unsägliche Mais- und Sojabohnenverschwendung ist, auf der Bio-Ethanolkraftstoffe basieren. Zudem muss in diesem Verfahren keine vorherige energieintensive Trocknung der Algenmasse stattfinden, was den Energieeinsatz zusätzlich reduziert.

Also sieht es nicht so aus, als ob sich die Amerikaner in Zukunft mit Elektroautos abgeben wollen. Dann lieber Algen tanken. Immer noch besser als die jetzige Situation.

Abluftwärme der Londoner Tube soll Häuser heizen

Interessante Idee der Stadt London im Rahmen ihrer Bemühungen den CO2-Ausstoß um 60% zu reduzieren. Die in den Tunneln der U-Bahn entstehende Warmluft wird durch ein Verteilungsnetzwerk an vorerst 700 Wohnungen (weitere 500 sind geplant) im Stadtteil Islington weitergegeben, so dass sich deren Heizkosten verringern und gleichzeitig zur Emissionsminderung beigetragen wird. Genaueres kann man in der entsprechenden Pressemeldung nachlesen.

(via inhabitat)

Smartphones und Nachhaltigkeit

Schönes Video zum Thema Smartphones, der Rohstoffherkunft und welche Probleme es bei der Produktion gibt. Ich will gar nicht von oben herab predigen, ich bin ja selbst technikaffin genug den Versuchungen neuer Geräte zu erliegen, aber man sollte sich immer vor Augen führen, was für ein krankes System wir mit unseren Konsumgewohnheiten unterstützen. Besser als es zu ignorieren, vielleicht ändert das ja doch was. Ich lass mir auf jeden Fall von meinem Mobilfunkanbieter nicht alle zwei Jahre eine neues Smartphone aufschwatzen. Ich hab was ich brauche, bis es irgendwann kaputt geht (oder wieder in der Waschmaschine landet).

Phonebloks – Modulares Smartphone-Konzept

phonebloks

Meine Theorie war ja schon immer, dass die Welt eine bessere und weniger frustrierende wäre, wenn technische Konstrukte wie Lego funktionierten (schon mal versucht aus einem neueren Auto den Frontscheinwerfer auszubauen?). Anscheinend sehen das auch andere so, wie der Designer Dave Hakkens, der über die Plattform Thunderclap sein Konzept für ein modulares Smartphone propagiert. Sein Gedanke dahinter: Durch die einfach auszutauschenden Einzelelemente lässt sich ein Smartphone immer auf dem neuesten Stand der Technik halten bzw. den Anforderungen des Benutzers anpassen und dabei wird gleichzeitig das Anfallen von Elektronikschrott gemindert. Klasse Idee und unbedingt weiter zu verfolgen.

Ungewöhnliches Grün

Hier zwei schöne Beispiel, wie man in Städten mit wenig freier Bodenfläche trotzdem interessante Grünanlagen schaffen kann.

L’Oasis d’Aboukir

In der französischen Hauptstadt realisierte der Pflanzenkünstler Patrick Blanc innerhalb von sieben Wochen dieses lebendige Wandbild in der Rue D’aboukir. Eingeweiht wird es am 10. September. Bilder von den Arbeiten gibt es bei fubiz, sowie auf Blancs eigener Webpräsenz, auf der auch die konzeptionellen Ansätze noch einmal ausführlicher zu sehen sind, sowie seine anderen Werke.

oasis_blanc

Weiterlesen

1 2 3 4 5