Künstliche Blätter zur Sauerstoffgewinnung

Interessante und vielseitig in Architektur, Design und Raumfahrt einsetzbare Entwicklung. Aus Pflanzenmaterial gewonnene Chloroplasten werden in Matten aus Seidenproteinen eingearbeitet und können so unter Lichtaufnahme Photosynthese betreiben bzw. CO2 in Sauerstoff umwandeln.

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Erdacht hat sich dieses System Julian Melchiorri, der in diesem kurzen Film die möglichen Anwendungsgebiete erläutert.

The „first man-made biological leaf“ could enable humans to colonise space from Dezeen on Vimeo.

(via dezeen)

It’s a plastic world – Animation zur Kunststoffverschmutzung der Weltmeere

Dieser kurze Film greift noch einmal die Thematik auf, die auch schon Boyan Slat, in der kürzlich erschienen Machbarkeitsstudie zur Rettung der Weltmeere vor der Verseuchung durch Plastikmüll, angeschoben hat. Kunststoff ist ein Problem, wenn es in die Nahrungskette gerät. Ich selbst hab es mir z.B. aber immer noch nicht angewöhnt immer eine Stofftasche zum Einkaufen mitzunehmen. Umdenken und alte Gewohnheiten ablegen dauert, aber solche Filme helfen vielleicht. Besonders, wenn sie in so schicker Polygonoptik daherkommen.

It’s a plastic world – English from It’s a plastic world on Vimeo.

Greenpeace wendet sich gegen Lego/Shell-Kooperation

Mir war das gar nicht mehr so bewusst, aber es gab schon immer Lego-Bausätze, die mit der Marke des Ölkonzerns Shell verbunden sind (Tankstellen, Öltransporter etc.). Da Greenpeace diese Infiltration der Kinderzimmer durch ein fragwürdiges Unternehmen  nicht so dolle findet, haben sie Lego nun aufgerufen diese Partnerschaft zu beenden. Dazu haben sie unter anderem dieses Video erstellt.

We love LEGO. You love LEGO. Everyone loves LEGO.
But when LEGO’s halo effect is being used to sell propaganda to children, especially by an unethical corporation who are busy destroying the natural world our children will inherit, we have to do something.

(via creative bloq)

Overview – Die Welt von Außen gesehen

In diesem Dokumentarfilm kommen Astronauten zu Wort und erzählen davon, wie die Erfahrung, sich außerhalb unseres Planeten zu befinden ihre Perspektive über unsere Heimat verändert hat. Dieses bewusstseinsverändernde Ereignis wurde u.a. schon mal in dem Sachbuch ‚Der Overview Effekt‚ beschrieben:

The Overview Effect, first described by author Frank White in 1987, is an experience that transforms astronauts’ perspective of the planet and mankind’s place upon it. Common features of the experience are a feeling of awe for the planet, a profound understanding of the interconnection of all life, and a renewed sense of responsibility for taking care of the environment.

OVERVIEW from Planetary Collective on Vimeo.

(via Ignant)

Machbarkeitsstudie zur Reinigung der Weltmeere vorgestellt

Es sind immer nur ganz wenige einer Generation, die den Unterschied machen und gerade in Zeiten wie diesen, wo es vielen an Visionen für die Zukunft mangelt, sind Menschen wie der 19-jährige Boyan Slat eine wohltuende Ausnahme.

Der junge Niederländer, der ein begeisterter Taucher ist, sah vor einigen Jahren die Notwendigkeit, etwas gegen die zunehmende Plastikverschmutzung der Meere zu unternehmen. Nicht nur, dass Tiere Plastikteile mit Nahrung verwechseln und daran sterben war das Problem, sondern auch die aus mikroskopisch kleinen Kunststoffresten freigesetzten Schadstoffe, die in Fischen eingelagert werden und letztlich in unserer Nahrung enden, gefährden die Gesundheit aller Beteiligten.

Seit 2012 unternahm Boyan Slat daher mehrere Versuchsreihen mit eigens entwickelten schwimmenden Sammelanlagen, und befand, dass seine Idee, die Meere zu reinigen, doch wohl machbar sein müsste. Zum Zeitpunkt des unten gezeigten TEDx Talks war dies jedoch noch mehr Vermutung als Gewissheit.

Dank einer Crowdfunding-Aktion kamen 80.000 $ zusammen, um eine Machbarkeitsstudie für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit dieser ‚Ocean Cleanup Arrays‘ zu erstellen. Und diese (übrigens auch angenehm gestaltete) Studie wurde heute veröffentlicht. Mit 528 Seiten ist sie jetzt nicht gerade was für zwischendurch aber sehr informativ und zeigt auf, dass dieses Projekt durchaus das Potential hat einen großartigen Beitrag für eine etwas sauberere Welt zu leisten.

(via futurezone)

Ein Gebäude als Luftreiniger

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Anlässlich der Milan Expo 2015 baut das Gastgeberlandes Italien einen Pavillon, dessen Betonfassade mit einem Gemisch aus Titandioxid versehen ist, welche unter Einstrahlung des Sonnenlichts (UV-Licht) mit Stickstoffdioxid aus der Umgebungsluft reagiert und so im Prozess der photokatalytischen Selbstreinigung die Luft säubert.

(via engadget)

Solar Freakin‘ Roadways

Das Projekt der Photovoltaik-Straßenbeläge ist jetzt schon öfter durch meinen Feed gerutscht und eigentlich wollte ich mir das auch schon genauer angeschaut haben, aber man hat ja auch noch seinen Haushalt und so.

Aber jetzt hab ich mir mal dieses inoffizielle Video zum Thema angeschaut und ich kann nur sagen: Shut up and take my money!

(via schleckysilberstein)

Spontaneous City in the Tree of Heaven

In einer Stadt wie London ist Wohnraum knapp und das anscheinend nicht nur für Menschen. Die Künstlergruppe Londonfieldworks hat in den Bäumen von Kensington, Islington und Chelsea diese enormen Anhäufung von Vogelhäusern installiert, die ihre urbane Umgebung reflektieren.

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(via fubiz)

Proteinriegel auf Grillenmehlbasis

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Das ist die Zukunft unserer Ernährung; hübsch eingepackte Proteinriegel auf Insekten- genauer auf Grillenmehlbasis. Die Produktion dieses eiweißreichen Nährstofflieferanten wurde letztes Jahr überaus erfolgreich auf kickstarter unterstützt und nun hat die auf Markenentwicklung spezialisierte Agentur Tag Collective aus New York die passenden CI und entsprechende Verpackungen vorgestellt.

Ich denke nur mit einem entsprechend gelungenen Auftritt einer solchen Marke ist es wahrscheinlich möglich die Menschen in der westlichen Welt an das Verspeisen von Insekteneiweiß zu gewöhnen. Die Vorzüge dieser Ernährung werden in dem Video auch noch einmal erläutert und wie es aussieht haben wir kaum eine andere Wahl, als uns mittelfristig umzustellen. Immerhin wird einem in diesem Fall die Verkostung der Riegel durch nette Geschmacksrichtungen erleichtert und wie man annehmen kann auch alles auf einer ökologisch einwandfreien Basis. Dann heißt es wohl 2022 nicht, ‚Heute ist Soylent Green Tag‘, sondern eher ‚It’s peanut butter jelly time!‘