Operation Naked – Demokratisierung der Totalüberwachung

Ist ja eigentlich schon nicht mehr ganz neu, aber ich bin gestern endlich mal dazu gekommen, mir das von Mario Sixtus produzierte ZDF-Fernsehspiel „Operation Naked“ anzuschauen. Da solche Sachen bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten ja gerne unter Ausschluss der Öffentlichkeit Nachts im Nischenprogramm versendet werden und ich davon ausgehe, dass keiner von euch den bisher gesehen hat, kann ich ja auf hier auf jeden Fall noch mal drauf hinweisen, denn mir hat dieses Gedankenexperiment, welches nicht weit von der Realität entfernt ist, gut gefallen.

„Operation Naked“ ist ein fiktionaler Film über die Einführung von Datenbrillen und deren Auswirkung auf die Gesellschaft. Regisseur und Autor Mario Sixtus erzählt seinen Film nicht mit konventionellen Bildern, sondern setzt die Geschichte aus kurzen Ausschnitten aus ZDF-Sendungen zusammen. Bei der Collage aus unterschiedlichen Szenen haben rund 15 ZDF-Sendungen und ihre Moderatoren mitgemacht.

Immer wiederkehrende Star Trek Requisiten

Science-Fiction-Serien wie Star Trek zu produzieren ist bestimmt kein einfaches Business. Man muss in der Nische meist mit weniger Budget zu Recht kommen, besonders in der ersten Staffel, wenn die Produktionsfirma „erst mal schauen will“ wie es denn so beim Publikum ankommt.

Daher muss gespart werden und das am besten nicht an den Geschichten, sondern an der Ausstattung. Das bringt die Requisiteure natürlich in die Situation sparsam und effizient das zu nutzen, was an seltsamen Maschinen und sonstigem Zeug da ist und dies möglichst in Wiederholung in leicht abgewandelter Form immer wieder in die Labore oder Höhlen fremder Planeten zu positionieren.

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Ex Astris Scientia hat diesem Thema eine ausführliche Aufstellung der wiederverwendeten Requisiten gewidmet, wie dem oben abgebildeten „Dual-Generator mit rotierenden Neonlichtern in Acrylröhren“, oder auch einfach „Blinkende Röhren ohne Funktion“, dessen Geschichte weit über Star Trek hinausgeht.

The Nerdwriter blickt zurück auf Ren & Stimpy

Die Ren & Stimpy-Show war wohl mit Abstand eine der außergewöhnlichsten und gewöhnungsbedürftigsten Zeichentrickserien der 90er Jahre. Grund genug für ‚The Nerdwriter‚ in seiner Video-Essayreihe einen kurzen Blick auf die Entstehung und Auswirkungen dieser Serie, sowie auf John Kricfalusis Ambitionen zu werfen.

(via Laughing Squid)

Melisandre sprengt eine Baby-Party

Melisandre, Priesterin des roten Gottes, hat es nicht leicht, sich mit ihrer Sicht der Welt auf so etwas Banales wie eine Baby-Shower-Party einzulassen. Vielleicht eine Meisterin dunkler Mächte, jedoch nicht geübt im harmlosen Small-Talk. Because the night is dark and full of terrors.

(via Laughing Squid)

Der erste Trailer zum „Absolutely Fabulous“-Film

Seit „Absolutely Fabulous“ in den 90ern das erste Mal im Fernsehen lief, bin ich angefixt von dieser Serie. Die absurd-mondänen drogen- und alkoholgeschwängerten Geschichten von der mehr oder weniger erfolgreichen Londoner PR-Managerin Edina Monsoon (Jennifer Saunders) und ihrem promiskuitiven Parasiten und bester Freundin Patsy Stone (Joanna Lumley) können mich bis heute begeistern.

Jetzt, fast 24 Jahre nach dem Start der Serie, nach fünf Staffeln und etlichen Specials, löst Jennifer Saunders eine Wette ein und hat einen Film zur Serie geschrieben und muss so keine 100.000 £ an ihre Comedian-Kollegin Dawn French zahlen. Ich hoffe der Film wird absolut fantastisch, Darling. Besonders aussagekräftig ist der Trailer ja noch nicht.

(via Serienjunkies)

Eine Landkarte der britischen Serien

Diese Grafik des Vereinigten Königreichs zeigt eine umfassende Verortung britischer Serien, versehen mit Handlungsort und, wenn abweichend, mit dem Drehort. (Originalgröße hier)

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Vor dem Haus aus „Spaced“ in Tufnell Park, London, hab ich schon gestanden, hab mich dann aber doch nicht getraut ein Foto zu machen. Ist ja irgendwie dann doch peinlich.

Malcolm breaking bad in the middle

Offenbar läuft „Malcolm mittendrin“ nicht nur in Deutschland bei ProSieben seit Jahrzehnten in der ewigen Wiederholungsschleifen-Vorhölle. Auch in Großbritannien wird wohl jeder in der werberelevanten Zielgruppe zwischen 14 und 49 jede Folge mehrmals gesehen haben.

Wie bringt man also die Leute trotzdem dazu ihre Aufmerksamkeit der Serie wieder (oder auch zum ersten Mal) zu widmen, besonders, wenn sich einer der Darsteller Jahre später so erfolgreich um die Neudefinition der Fernsehunterhaltung verdient gemacht hat, wie Bryan Cranston in „Breaking Bad“?

Comedy Central UK hat da wohl den richtigen Ton getroffen und durch geschicktes Editing einen „Malcolm in the middle“-Trailer erstellt, der die Universen beider Serien thematisch verbindet und diese Familienserie gleich etwas düsterer erscheinen lässt.

(via reddit)

Jean-Luc Picard hat ein Problem

Der Captain der Enterprise ist ja bekannt für seinen Teekonsum („Tee, Earl Grey, heiß!“), aber dieses kurze Video zeigt, wie seine offensichtliche Abhängigkeit nicht nur die Crew nervt, sondern auch das Schiff gefährdet.

(via that’s nerdalicious!)

Neurales Netzwerk analysiert Star-Trek-Intro

Ville-Matias Heikkilä hat ein neurales Netzwerk, welches bereits in Bilderkennung geschult war, auf den Vorspann von ‚Star Trek – TNG‘ losgelassen. Das Ergebnis ist etwas seltsam, da das Netzwerk nach Aussage von Heikkilä nicht besonders geübt war in der Erkennung von Dingen aus dem Weltraum. Daher sind die eingeblendeten Einschätzungen der künstlichen „Intelligenz“ bis auf einige Ausnahmen fast immer komplett daneben.

(via prosthetic knowledge)

Bartkira-Trailer

Ryan Humphrey und James Harvey haben vor einiger Zeit ‚Bartkira‚, eine Simpsons-Akira-Mashup-Comicparodie, aus der Wiege gehoben, zu dessen Entstehung im Weiteren über 300 Illustratoren weltweit beigetragen haben.

Die Illustratorin Kaitlin Sullivan hat nun auf Basis des Comics einen Filmtrailer erstellt, der dem original Akira-Trailer entspricht.

(via Booooooom)