Künstliche Intelligenz entwickelt neue Farben

In den letzten Jahren hat sich ja schon gezeigt, wozu künstliche Intelligenz alles fähig ist. Bei manchen Dingen funktionieren sie bei langer Übung sehr gut (Bilderkennung, Bildbeschreibung, Go spielen) bzw. interpretieren auf Basis genügender gelernter Beispiele Sachen neu (z.B. Barbecue-Saucen).

Schwierigerer wird es, wenn es in den kreativen-ästhetischen Bereich geht. Drehbücher, die sich etwas kryptisch lesen (siehe Sunspring), oder eben Farben zu interpretieren und benennen.

Die Wissenschaftlerin Jeanelle Shane hat ein neurales Netzwerk darauf trainiert Farben aus RGB-Werten zu generieren und diesen auch Namen zu geben. Viele davon sind völlig daneben und ergeben gar keinen Sinn, jedoch nach einigen Feinjustierungen sah das Ergebnis wesentlich besser aus. Einige Namen indes bleiben doch einigermaßen 303012wunderlich.

Gray Pubic?

Grundsätzlich hält Shane fest, dass ihr neurales Netzwerk Beige, Braun und Grau bevorzugt und schreckliche Ideen für Farbnamen hat.

Sindis Poop!

Den genaueren Prozess hat die Wissenschaftlerin auf ihrem Tumblerblog dokumentiert.

GTA V-Remake von Terminator 2

Ich sage es ja immer wieder, aber manche Menschen (in diesem Fall Mikhail Kramer) haben einfach zuviel Zeit. Kramer hat mit der Vorlage des Spiels GTA V eine leicht gekürzte Variante von Terminator 2 erstellt. An manchen Stellen ein wenig wackelig, aber ansonsten schon nah am Original.

Flüge über den Mars generiert aus Bild- und Topografiedaten

Der Fotograf und Filmemacher Jan Fröjdman hat in langwieriger Kleinstarbeit und aus purer Begeisterung für unseren Nachbarplaneten Mars Bilder generiert, die aussehen wie beim Flug über die Oberfläche aufgenommen. Dazu hat er aus bestehenden hochauflösenden Bilddaten der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiters und den dazugehörigen topografischen Scans Bilder erstellt und diese noch farblich angepasst, da das Originalmaterial der anaglyphen Bilder eigentlich nur in Graustufen vorliegt. Herausgekommen sind beeindruckende Aufnahmen, als ob er selber dagewesen wäre.

A FICTIVE FLIGHT ABOVE REAL MARS from Jan Fröjdman on Vimeo.

(via uncrate)

Miniatur Retro-Synthesizer aus Papier

Total hübsche kleine Basteleien von Dan MacPharlin, der neben seiner Arbeit als Designer und Illustrator auch noch Zeit findet Miniatur-Synthesizer aus Papier zu bauen. In seinem Flickr-Album Analogue Miniatures sind die Ergebnisse dokumentiert.

Hexatron

Paul’s Set

(via Colossal)

Cluster – Eine audiovisuelle Installation

Cluster ist eine immersive audiovisuelle standortspezifische Installation, die die Beziehungen zwischen Raum, Zeit und Wahrnehmung untersucht. Die geometrische Schematisierung der Architektur mit Lichtinstrumenten verwandelt den Raum in einen Container für die abstrakte Sprache von Licht und Ton.

Der audiovisuelle Diskurs, der in Echtzeit mit Hilfe von Software des audiovisuellen Forschungsstudios Playmodes aus Barcelona erstellt wurde, untersucht die Möglichkeiten formaler Cluster von Oszillatoren, die auf die Kontrolle von Licht, Klang und Atonalität an die Grenzen der synästhetischen Wahrnehmung angewendet werden.

Warum einige der Besucher in dieser Installation vergeistigt zu dem Geschrabbel herumtanzen, als ob sie auf einem Hippie-Open-Air sind, wird wohl ein Rätsel bleiben.

Cluster @ MIRA Festival. Barcelona 2016 from Playmodes on Vimeo.

Eine Choreographie aus 1000 Drohnen

Anlässlich des chinesischen Laternenfestes hat man in Guangzhou 1000 leuchtende Drohnen in den Nachthimmel gesetzt und diese eine Choreographie durchlaufen lassen. Für die Zukunft soll es auch ein Test gewesen sein, solche Spektakel anstelle von Feuerwerken durchzuführen.

(via Digital Trends)

Eine Weltreise mit Google Maps

Matteo Archondis hat allein mit Kartenmaterial und 3D-Daten von Google Maps eine kleine Hyperlapse-Weltreise zusammengestellt. In zweieinhalb Minuten springt der Betrachter durch diverse Sehenswürdigkeiten der Welt. Dank des mittlerweile reichlich vorhandenen Bildmaterial geht das auch recht flüssig.

(via Digital Trends)

In Better News… – 09.02.17

Auch diese Woche wieder ein paar handverlesene Schlagzeilen zu hoffnungsfroh stimmenden Entwicklungen, u.a. zum Fortschritt alternativer Energiequellen und zur Stärkung von LGBTQ-Rechten.

Sweden pledges to cut all greenhouse gas emissions by 2045

In one of the most ambitious emissions plans published by a developed nation, the Swedish government has reaffirmed the urgency of tackling climate change, ignoring uncertainties about global policies under Donald Trump’s administration.

This Farm of the Future Uses No Soil and 95% Less Water

Once completed, it’s expected to grow 2 million pounds of greens per year, making it the largest indoor vertical farm in the world.

Produce your own water from thin air with SunGlacier’s solar-powered DC03

The device comes without a battery, without fans or an inverter, and without any moving parts that could easily degrade.

Tesla’s Battery Revolution Just Reached Critical Mass

Three massive battery storage plants—built by Tesla, AES Corp., and Altagas Ltd.—are all officially going live in southern California at about the same time. Any one of these projects would have been the largest battery storage facility ever built. Combined, they amount to 15 percent of the battery storage installed planet-wide last year.

Australian scientists use soybean oil to create graphene

Graphene is hoped to have numerous applications including in electronics, biomedical devices and water filtration.


Norwegens Kirche traut ab sofort auch Lesben und Schwule

Schwule und Lesben können zwar in der Kirche ihrer Wahl heiraten, einzelne Pfarrer dürfen die Zeremonie jedoch aus Gewissensgründen verweigern. Mit diesem „Kompromiss“ wollte die Kirche vermeiden, dass sich konservative Christen abspalten.

Boy Scouts Of America Will FINALLY Admit Trans Kids

Reuters reports that this change marks the end of the Scouts‘ „century-old practice of using the gender stated on a birth certificate to determine eligibility.“

Concept Car mit Illustrator gebaut

Ich habe am Wochenende mal wieder mit Illustrator gebastelt und geschaut, wie gut man mit dem Perspektivenraster Objekte erstellen kann. Für diesen Wagen hatte ich keine gezeichnete Vorlage. Ich hab ihn einfach Stück für Stück aufgebaut. Ging ganz gut, wie ich finde.