Cities: Skylines – Impressionen meiner ersten Stadt

Nein, das wird kein Game Review, für sowas gibt es professionelle Blogger und das Wichtigste dazu könnt ihr auf Metacritic nachlesen. Nachdem ich ja schon meine Enttäuschungen (und die der meisten anderen) zu SimCity kundtat (hier und hier), gab es ja erstmal eine längere Durststrecke ohne Hoffnung auf eine neue, anständige Städtebausimulation.

Dann kam letztes Jahr auf einmal das finnische Entwicklerstudio Paradox Interactive um die Ecke und hörte von Anfang an auf die Fanbasis, und baute einfach ein funktionierendes, für Modding offenes Spiel, welches seit seinem Release im März dieses Jahres für viel Begeisterung sorgt und bisher sehr erfolgreich läuft und weiterentwickelt wird, sowohl von den Entwicklern, wie den Spielern.

Ein halbes Jahr habe ich die Entwicklung aufgrund technischer Unzulänglichkeiten nur über die mittlerweile fast 100.000 Mitglieder starke Cities: Skyline-Community auf reddit mitverfolgt. Mittlerweile habe ich nachgerüstet und bin seit ein paar Wochen in der Lage das Spiel selber auszuprobieren.

Nach zwei Stadtversuchen, die ich sozusagen nur zum Verständnis des Spiels angefangen, aber nicht weiterverfolgt hatte, habe ich nun die erste richtige Stadt. Mittlerweile hat diese 60.000 Einwohner, aber Verkehrs- und Gesundheitsprobleme für 600.000. Aber ich werde noch dahinter kommen, wie ich was dagegen unternehmen kann.

Wie auch immer möchte ich einfach ein paar Bilder aus dem Spiel teilen, denn was ich sehr gerne mache, ist durch die Stadt zu streunen (gerne in der Nacht) und Screenshots zu machen. Daher hier ein paar Eindrücke meiner ersten funktionierenden Stadt Carlsberg:

Die Kunst des Kernings als Spiel

Das Kerning, oder zu deutsch die Schaffung eines optischen Ausgleichs zwischen den einzelnen Buchstaben eines Wortes, ist beim Textsatz ab und an noch echte (wenn auch digitale) Handarbeit. Wie geübt euer Auge beim Typenschubsen ist, könnt ihr in dem kleinen Typografiespiel ‚Kern Type‚ des Interaction Designers Mark MacKay testen.

Kerning

(via KlonBlog)

ENOUGH – Abtauchen in ein interaktives Bilderbuch

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Die kleine interaktive und immersive Geschichte „ENOUGH„, zeigt, was das Internet sein könnte; ein Ort um Geschichten zu erzählen. Leider sind solche Experimente viel zu selten. ENOUGH von Cabbibo erzählt die Geschichte eines Wesens namens Mani auf der Suche nach Identität, Freundschaft und Bestimmung. Sehr schön umgesetzt, aber nix für schwachbrüstige Rechner.

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(via BoingBoing)

8-Bit-Version von ‚Spirited Away‘

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In Deutschland ist dieser fantastische, oscarprämierte Zeichentrick-Klassiker von Miyazaki besser bekannt unter ‚Chihiros Reise ins Zauberland‚ und CineFix haben für ihre 8-Bit-Serie eine passende Umsetzung erstellt. Jemandem, der es nicht so sehr mit der japanischen (Anime-)Kultur hat, wird der Film wahrscheinlich in etwa so schlüssig vorkommen wie diese Spielversion.

(via Designtaxi)

Lebensgroße, funktionierende Legostein-Computer

Vergesst alle neuen Smartphonemodelle und andere Technikgadgets die dieses Jahr noch kommen werden! Mit dieser Meta-Retro-Kollektion von Telefonen, Konsolenspielcomputern und Synthesizern in Form der alten Legostein-Gerätschaften hat Love Hultén designtechnisch für mich gewonnen. Besser wird es nicht mehr! 😀

(via Gizmodo)

Bilder aus dem Candy Crush Headquarter

Eine der nervigsten Dinge, die es auf Facebook gibt, sind die Spieleanfragen zu Candy Crush Saga, die von mir jederzeit bereitwillig abgeschmettert werden. Nun ist dieses Spiel mit 46 Millionen Spielern aber eines der erfolgreichsten und daher hat sich die Firma King Digital Entertainment aus Stockholm, denen Candy Crush Saga gehört, vom Architekturbüro Adolfsson & Partner eine neue Zentrale, ganz im Geiste seiner Produkte, einrichten lassen.

Ich hab keine Ahnung, ob ich da arbeiten wollte. Was ich mir aber nicht vorstellen kann, ist, wie man in solchen Räumlichkeiten ernste Mitarbeitergespräche führen soll.

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candycrushoffice

Mehr Bilder gibt es auf dem Pinterest-Board des Architekturbüros.

(via fubiz)

Steampunk-Tricorder

Mal wieder ein bisschen Nerd-Content und eigentlich hätte ich mir das ja denken können, dass es sowas gibt. Sehr schön (um-)gearbeitete Star Trek Tricorder im viktorianischen Dampfpunk-Stil, von denen mir gerade dieser bei Neatorama in den Newsfeed gefallen ist:

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Daher habe ich mich mal umgeschaut und noch ein paar andere Varianten gefunden:

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Oder auch so eine Variante des älteren Modells: