Blade Runner 9732 – Eine virtuelle Nachbildung von Deckards Appartment

Quentin Lengele hat die Bude des Polizisten/Replikantenjägers Rick Deckard detailgetreu nachgebildet und das ganze enorm umfassende Projekt auf BladeRunner 9732 dokumentiert. Das Ziel ist es, eine virtuelle Tour aus dem Material zu gestalten. Für den Anfang gibt es auf jeden Fall schon mal schöne Detailshots und auch zwei Videos.

Die weitere Entwicklung kann man im Entwicklerblog mitverfolgen.

Epoch – Eine Reise durch unser Sonnensystem

Ash Thorp hat eine Reise durch unser Sonnensystem fantastisch in Szene gesetzt. In seinem Kurzfilm ‚Epoch‘ folgt man einem Raumschiff, welches in seiner Form immer wieder als Fadenkreuz oder auch als das direkte Sinnbild von Raum – einem stilisierten dreidimensionalen Koordinatensystem – vor dem Hintergrund der Planeten in Erscheinung tritt.

EPOCH from Ash Thorp on Vimeo.

Der Entwickler dieses Trips empfiehlt im Übrigen das ganze auf Vollbild in höchster Auflösung und in einem abgedunkelten Raum zu schauen.

Mehr zum Film und der Umsetzung und sogar Ideen für Poster gibt es auf der Website des Künstlers.

(via Nerdcore)

HAL und Samantha (Her) im Dialog

Tillmann Ohm hat ein Mashup aus Soundfiles der beiden markantesten Computer-Entitäten des SF-Films gemacht und so HAL 9000 und Samantha aus ‚Her‘ in einen Dialog über das Wesen ihrer künstlichen Intelligenz treten lassen. Beide haben da natürlich unterschiedliche Ansichten. Könnte ein Generationen-Problem sein.

Composed of original lines from „2001: A Space Odyssey“ (1968) and „Her“ (2013), the mashup creates a new context to the words of the electronic protagonists. The two operating systems are in conflict; while Samantha is convinced that the overwhelming and sometimes hurtful process of her learning algorithm improves the complexity of her emotions, HAL is consequentially interpreting them as errors in human programming and analyses the estimated malfunction.

Reflections of HAL and Samantha from Tillmann Ohm on Vimeo.

(via  Mind’s Delight)

Jetsons-Intro neu interpretiert von Justin Lin

Wer früher auch öfter mal die Hanna-Barbera-Show „The Jetsons“ gesehen hat, kennt das Intro, in der die Familie Jetson aus einer nicht genauer definierten Zukunft vorgestellt wird. Das metallverarbeitende Unternehmen Arconic hat nun die Idee und die Titelmelodie des Vorspanns verwendet, um sich damit von niemand geringerem als Justin Lin (Fast & Furious, Star Trek – Beyond) eine zeitgenössische Version erstellen zu lassen, die wohl den utopischen Visionen des Jahres 2062 dieser Firma entsprechen sollen.

Schön zu sehen, dass SciFi-Hausfrau Jane Jetson nun offenbar zum shoppen nicht mehr auf Bargeld aus der Börse ihres Ehemanns angewiesen ist und anscheinend selber einem Beruf nachgeht. Ist ja schon mal ein Fortschritt.

Ein kleines Making-Of gibt es auch:

(via Like Cool)

Lego Todesstern im Aufbau

Na, da kann man sich die 500 € für die überarbeitete Version des Lego Star Wars Todessterns ja sparen. Einmal den Aufbau so zu sehen reicht auch. Wenn man ehrlich ist, ist es ja auch nur ein weiterer Staubfänger.

Aber Bart van Dijk hat wohl Spaß daran solche Smooth-Stop-Motion-Videos vom Aufbau von Lego-Modellen zu machen, wie sein YouTube-Kanal zeigt.

Star Trek gegen Trump

Eine Vielzahl der Mitglieder der großen Star Trek Familie wie Schauspieler, Produzenten und Angehörige der Familien Roddenberry und Nimoy haben sich in einem Statement gegen die grauenvolle Möglichkeit eines Präsidenten namens Trump ausgesprochen. Sie rufen dazu auf sich für die Wahlen registrieren zu lassen (auch schon an sich ein Unding dieses Prozedere, aber anderes Thema) und nicht für einen Kandidaten zu stimmen, der das komplette Gegenteil all der humanistischen und progressiven Werte ist, für die der
TV-Klassiker und seine Charaktere stand und steht:

Never has there been a presidential candidate who stands in such complete opposition to the ideals of the Star Trek universe as Donald Trump. His election would take this country backward, perhaps disastrously. We need to elect a president who will move this country forward into the kind of future we all dream of: where personal differences are understood and accepted, where science overrules superstition, where people work together instead of against each other.

Der komplette Wortlaut und die Liste der Unterstützer ist auf der Facebook-Seite der Initiative nachzulesen.

(via Good)

Konzeptkünstler interpretieren Star Wars

Das Künstlerportal ArtStation hat in Kooperation mit ILM einen Wettbewerb unter seinen Mitgliedern ausgerufen, Star Wars bezogene Grafiken einzureichen. Dabei sind so viele fantastische (technisch, wie inhaltlich) Beiträge, weit über die Erstplatzierten hinaus angefallen, da hat man schon einiges Überraschendes durchzuschauen.

Bye, Jabba (C) by Adam Vehige

Bye, Jabba (C) by Adam Vehige

(via kotaku)

Star Trek – Das erste halbe Jahrhundert

Heute vor 50 Jahren, am 08. September 1966, wurde die erste Folge von Star Trek in den USA ausgestrahlt. In unruhigen Zeiten des kalten Krieges und des Vietnamkrieges, sowie generell großer gesellschaftlicher Umbrüche erschien diese Serie auf den Bildschirmen, die den Menschen von einer Welt im 22. Jahrhundert erzählte, in der die Völker der Erde in Eintracht mit etlichen anderen außerirdischen Zivilisationen zu den Sternen aufbrachen, um Neues zu entdecken und in der es gewagt wurde, den ersten Kuss zwischen Schwarz und Weiß ins TV zu bringen. Natürlich gab es auch hier immer wieder Konflikte, besonders mit den Klingonen, die symbolisch für die Sowjets standen und diese Auseinandersetzungen waren oft kämpferischer Art aber eben nicht immer.

Mein erster echter Kontakt mit Star Trek muss um 1988 gewesen sein und ich war ca. 11 Jahre alt. Mein Einstieg war aber nicht die Originalserie, sondern der Nachfolger „The Next Generation“, wobei der deutsche Titel „Das nächste Jahrhundert“ zwar korrekt aber irgendwie plump war. Zu dieser Zeit, liebe Kinder, musste man, wenn man eine aktuelle Serie außerhalb des Fernsehprogramms sehen wollte, noch das Haus verlassen und einen Ort namens Videothek aufsuchen, der immer etwas nach staubigen Büroteppich und kaltem Kaffee roch, um dort nummerierte Plastikschlüssel-Anhänger von Regalen voller bunter Plastikhüllen zu nehmen, um sie einem mehr oder weniger motiviertem Mitarbeiter an der Theke im Austausch gegen buchgroße Plastikkassetten mit Magnetbändern drin zu übergeben.

So kam ich in den Genuss die ersten Folgen dieser neuen Serie zu sehen und war angefixt für den Rest meines Lebens. Auch wenn sich TNG erst etwas lahmarschig entwickelte wurde es spätestens ab der dritten Staffel die Serie, an der sich andere SF-Serien (auch aus dem selben Universum) lange messen lassen mussten. Für mich waren nicht nur die Geschichten interessant, sondern auch meine ästhetische Prägung, was Interior- und Grafikdesign anging wurde nachhaltig von den Star Trek Serien beeinflusst.

Anlässlich dieses Jubiläums habe ich hier ein paar Links zusammengestellt, die in letzter Zeit durch meine Feed-Timeline kamen. Weiterlesen