Als David LaChapelle Mulder und Scully inszenierte

Es gab Zeiten, in denen David Duchovny noch nicht der abgfuckte Typ aus ‚Californication‘ war und Gillian Anderson noch wie sie selbst aussah. Das war in den 90ern, in einer Zeit, als die X-Files eine der erfolgreichsten Serien war, die wie keine andere das popkulturelle Unterbewusstsein ausschlachtete und urbane Mythen, Verschwörungen und UFO-Narrative zu einer paranoiageschwängerten Geschichte verschmolz.

In diesem Geist sind die Bilder des großartigen Fotografens David LaChapelle wohl zu sehen; als ein bunter Ausschnitt einer vergangenen Zeit, als die Aliens uns besuchten um mit uns zu raven, oder wenigstens das Abendprogramm zu füllen.

Konzept-Designer Oscar Cafaro

Der Kalifornier Oscar Cafaro macht sehr schöne Illustrationen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt, sowohl mit realem Bezug als auch Science-Fiction orientiert. Darüber hinaus finden sich auf seiner Website auch Steampunk-Konzepte.

(via Concept Artworld)

SF-Monster und -Roboter im Größenvergleich

Metal Ball Studios veröffentlichen immer wieder mal Größenvergleichs-Videos und diese beiden sind in den letzten Tagen durch meinen Feed gelaufen. Hier werden einige der bekanntesten Monster respektive Roboter der Film- und Fernsehgeschichte verglichen. Wobei ich mich bei dem Robotervergleich frage, ob ein AT-AT wirklich in die Kategorie Roboter fällt.


2001 auf dem Laufsteg – Undercovers Herrenkollektion AW18

Für die Herbst-/Winter-Kollektion 2018 des japanischen Modelabels Undercover ließ sich Jun Takahashi von den visuellen Eindrücken des Filmklassikers „2001 – Odysee im Weltraum“ inspirieren.

Neben einer Umhängetasche im HAL-9000-Design wurden viele Elemente aus Kubricks visionärem Werk in die (oftmals etwas fragwürdigen) Kleidungstücke übertragen. Neben Fullprints diverser Filmbilder auf Sweatshirts übernahm Takahashi auch typographische Elemente der Computer als Aufdrucke und lehnte einige Kleidungsstücke in ihrer Erscheinung an die Astronautenanzügen der Discovery an.

Dazed hat eine ausführlicher Bildstrecke zu der Show vom Laufsteg in Florenz.

The Star Wars that never was – Ein Trailer gemäß der Konzeptzeichnungen

Wie hätte Star Wars ausgesehen, wenn die original Konzept-Illustrationen von Ralph McQuarrie ohne Optimierung als Grundlage für den Film gedient hätten?

Von dieser Idee angespornt haben eine Gruppe Studenten des Florida Technica Colleges einen Trailer erstellt, der den ersten Ideen zu diesem Filmepos entspricht. Interessanter Blick in eine alternative Realität, in der vielleicht auch Tom Selleck die Rolle von Han Solo gehabt und Farrah Fawcett als Luka Skywalker ihre Karriere gepusht hätte.

The Star Wars: Concept Trailer from The DAVE School on Vimeo.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob das in der Form ein Erfolg geworden wäre…

Alien und Predator als Vinyl-Figuren im Jadelook

Diese hübschen kleinen Figuren des Aliens, der Alien Queen, einem Alien-Ei und eines Predators wurden von Tin Ka from East entworfen. Ganz im Stile asiatischer Jadefiguren wirken diese Monster aus Vinyl direkt viel dekorativer als im Original. Leider gibt es sie nicht mehr bei Unbox Industries zu kaufen.

(via fubiz)

Eine Raumstation als Ferienprojekt

Über 90 Kinder haben in einem Sommercamp in New Hampshire als ihr gemeinsames Projekt eine verlassene Raumbasis im Wald gebaut. Die Salvage Station No. 8 ist sozusagen die Abschlussarbeit, in der die Kinder unter Anleitung des Künstlers Shing Yin Khor ihre über den Sommer erlernten Fähigkeiten in den Bereichen Zimmerei und Malerei präsentieren konnten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und könnte gut in einem SF-Film als Kulisse dienen.

Aber nicht nur das Äußere überzeugt, sondern auch die Details im Inneren sind toll. Also wenn von hier aus nicht der Schutzschirm für einen Todesstern gesteuert wird, weiß ich auch nicht.

Mehr Bilder dazu gibt es auf der dazugehörigen Projektseite.

(via Bored Panda)

Future Boyfriend – Eine Zeitreise-Romanze

Als wenn Dating nicht schon ungewöhnlich genug verlaufen könnte, erzählt ‚Future Boyfriend‘ die Geschichte eines Mannes, der 60 Jahre in die Vergangenheit reist, um mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein.

Ob es eine gute Ausgangslage für eine Beziehung ist, wenn der zukünftige Partner mehr über einen weiß, als man selber, sei mal dahingestellt. Andereseits, so die Botschaft dieses Kurzfilms, sollte man jede Chance nutzen.

(Direct Link)

50 Jahre „Planet der Affen“

Zu den Lieblings-Science-Fiction-Filmen meiner Kindheit gehört die „Planet der Affen“-Reihe aus den 60er/70er Jahren, auch wenn die Filme qualitativ sehr unterschiedlich sind. Aber wenigstens waren die nicht so doof, wie die Tim Burton Variante. So viele Motive und Zitate haben es aus den Originalfilmen in die Popkultur geschafft, was zeigt, wie einzigartig dieses Werk bis heute ist. Ich ertappe mich regelmäßig dabei, dass ich an den zweiten Film „Rückkehr zum Planet der Affen“ denken muss, wenn ich die gekachelte U-Bahn-Passage am Appellhofplatz in Köln durchwandere, immer in der Erwartung, gleich einen Höhleneingang in das Reich der telepathischen postatomaren Mutanten zu finden. Nun ja.

Die ganz neuen Filme habe ich aus Gründen noch nicht richtig gesehen (den ersten Film zumindest zum Großteil), aber jetzt warte ich auch, bis alle Filme fertig sind und dann guck ich das halt am Stück. Dafür habe ich sogar mal die Romanvorlage von Pierre Boulle gelesen, die am Ende auch mit einem Twist aufwartete, soweit ich mich erinnere.

Eine kleine Zusammenfassung des gesamten Phänomens gibt es in diesem Video von Distractotron.