50 Jahre „Planet der Affen“

Zu den Lieblings-Science-Fiction-Filmen meiner Kindheit gehört die „Planet der Affen“-Reihe aus den 60er/70er Jahren, auch wenn die Filme qualitativ sehr unterschiedlich sind. Aber wenigstens waren die nicht so doof, wie die Tim Burton Variante. So viele Motive und Zitate haben es aus den Originalfilmen in die Popkultur geschafft, was zeigt, wie einzigartig dieses Werk bis heute ist. Ich ertappe mich regelmäßig dabei, dass ich an den zweiten Film „Rückkehr zum Planet der Affen“ denken muss, wenn ich die gekachelte U-Bahn-Passage am Appellhofplatz in Köln durchwandere, immer in der Erwartung, gleich einen Höhleneingang in das Reich der telepathischen postatomaren Mutanten zu finden. Nun ja.

Die ganz neuen Filme habe ich aus Gründen noch nicht richtig gesehen (den ersten Film zumindest zum Großteil), aber jetzt warte ich auch, bis alle Filme fertig sind und dann guck ich das halt am Stück. Dafür habe ich sogar mal die Romanvorlage von Pierre Boulle gelesen, die am Ende auch mit einem Twist aufwartete, soweit ich mich erinnere.

Eine kleine Zusammenfassung des gesamten Phänomens gibt es in diesem Video von Distractotron.

Nano – Wenn Nanosonden im Körper Pflicht wären

Ein interessanter und qualitativ gut gemachter SF-Kurzfilm über eine dystopische Zukunft, in der Nanosonden im menschlichen Körper Aussehen und Gesundheit mittels Smartphone-Apps beeinflussen können, aber auch über den Verlust der Souveränität über den eigenen Körper, wenn kommerziell oder staatlich gesteuerte Nanobots in den Blutbahnen einen jederzeit lahmlegen können.

Nano from BME Films on Vimeo.

Die Profanität einer Entführung durch Aliens

Von Außerirdischen entführt zu werden mag an sich schon eine recht bizarre Angelegenheit sein. Umso mehr, wenn sich die Entführung wie eine routinierter Arztbesuch mit schlechtem Smalltalk gestaltet, wie in diesem Sketch von Chris Smith und Jack De Sena ausgeführt. Vielleicht ganz gut, wenn man sich hinterher an ein solches Ereignis nicht mehr erinnern kann.

GTA V-Remake von Terminator 2

Ich sage es ja immer wieder, aber manche Menschen (in diesem Fall Mikhail Kramer) haben einfach zuviel Zeit. Kramer hat mit der Vorlage des Spiels GTA V eine leicht gekürzte Variante von Terminator 2 erstellt. An manchen Stellen ein wenig wackelig, aber ansonsten schon nah am Original.

Tikimugs für SF- und Fantasyliebhaber

Den Mai Tai aus dem immer gleichen Glas trinken kann ja auch langweilig werden. Warum nicht ein bisschen für Abwechslung bei der Hülle des Rumcocktails sorgen? GeekiTikis hat für die Fans der Science Fiction und Fantasy-Popkultur die richtigen Becher. Von ‚Star Wars‘ über ‚Star Trek‘ zu ‚Guardians of the Galaxy‘ und den klassischen Filmmonstern aus den 50ern sollte hier ja wohl jeder fündig werden.

Strange Beasts – Mit Augmented Reality in die Vereinsamung

Was anfangs aussieht, wie ein Kampagnenvideo eines neuen Start-Ups oder eines Kickstarter-Projekts entwickelt sich eher in die Richtung einer Black Mirror Episode. Die gezeigte Technologie ist nicht weit entfernt von dem, was bald schon machbar ist und zeigt die möglichen Konsequenzen auf die Benutzer. Die Autorin, Regisseurin und Produzentin Magali Barbé sollte vielleicht mal Kontakt mit Charlie Brooker aufnehmen.

Strange Beasts from Magali Barbé on Vimeo.

(via Singularity Hub)

Künstliche Intelligenz und die Konsequenzen

Der Guardian hat ein interessantes Video-Feature in seinem Online-Repertoire. Unter dem Titel ‚Original Drama‚ gibt es inszenierte Kurzgeschichten zu wichtigen Themen unserer Zeit. Die dritte Folge vom Februar dieses Jahres zeigt eine Debatte zwischen drei Menschen und einem Roboter namens Günther, in der erörtert wird, was man einer KI zutrauen kann bzw. darf.

Die mögliche Aussicht auf künstliche Intelligenzen, die unsere intellektuellen Fähigkeiten überflügeln könnten sind ja mittlerweile nicht mehr ganz von der Hand zu weisen. Daher sind solche Debatten auch durchaus sinnvoll, besonders wenn es auch um ethische Grundsatzentscheidungen geht, an Stellen, wo die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen.

In diesem Kurzfilm werden einige der Themen angerissen und es bietet sich eine durchaus plausible Aussicht für eine Lösung des Problems neben der pessimistischen Annahme, dass wir alle vom AI-Overlord unterjocht werden.

Ein Nerd-Habitat im Maßstab 1:6

Sieht Hank Chengs Devotionalienraum irgendwie seltsam aus? Abgesehen vom sehr nerdigen Inventar? Nein?

Das Geheimnis zeigt sich wenn man Hank Chen dazu sieht.

Dieses wahnsinnig detaillierte Model im Maßstab 1:6 ist nur eines von vielen fantastischen Miniaturen, die man auf Chengs Facebook-Seite bewundern kann. Unter anderem hat er auch ein Modell des postapokalyptischen Tokios in 1:2500 gebastelt.

(via Nerd Approved)

Rolls-Royce Zukunftsvision der unbemannten Frachtschiffahrt

Also… das Video triggert ja schon meine Vorlieben für Zukunftsvisionen und hübsch aufbereitete User-Interfaces. Aber, meine Güte, ist das eine hölzerne und humorlose Arbeitsumgebung. Da hat ja die KI-Assistentin noch mehr Witz und Charme, als das kohlenstoffbasierte Personal. Nichtsdestotrotz ein bisschen PR-Eyecandy aus dem Hause Rolls-Royce.

Blade Runner 9732 – Eine virtuelle Nachbildung von Deckards Appartment

Quentin Lengele hat die Bude des Polizisten/Replikantenjägers Rick Deckard detailgetreu nachgebildet und das ganze enorm umfassende Projekt auf BladeRunner 9732 dokumentiert. Das Ziel ist es, eine virtuelle Tour aus dem Material zu gestalten. Für den Anfang gibt es auf jeden Fall schon mal schöne Detailshots und auch zwei Videos.

Die weitere Entwicklung kann man im Entwicklerblog mitverfolgen.