8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (6)

Hier Teil 1, Teil 2Teil 3, Teil 4 und Teil 5

Nach den ersten Eindrücken von Tokio am Vortag, stand mir an diesem Morgen erst einmal eine Exkursion weit raus aus der Stadt bevor. Bereits im Vorfeld dieser Reise hatte ich mir für diesen Tag eine Bustour zum Fuji und in den Hakone Nationalpark gebucht. Wirklich von Vorteil für mich war, dass der Busbahnhof, von dem der Tagesausflug in Reisebussen startete in nur fünf Minuten fußläufig von meinem Hotel erreichbar war.

Nicht weniger als drei Reisebusse, hauptsächlich gefüllt mit älteren Briten, aber auch Asiaten anderer Herkunft als Japan, umfasste die Kolonne, die sich dann um kurz nach neun in Bewegung setzte und über die Stadtautobahn in Richtung Fuji rollte.

Das Wetter war an diesem Märztag nicht das Beste, der bewölkte Himmel ließ mich nur ein einziges halbwegs vernünftiges Foto des heiligen Vulkanberges aus dem Bus heraus machen.

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8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (5)

Hier Teil 1, Teil 2Teil 3 und Teil 4

Shinkansen

Meine Abreise aus Osaka stand bevor. Daher hatte ich mir am Vortag ein Ticket für den Shinkansen geholt, damit ich auch standesgemäß nach Tokio düsen konnte. Die Shinkansen Züge der Japan Railway fahren in Osaka an einem eigenen Bahnhof nördlich der Innenstadt in Shin-Osaka ab.

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8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (4)

Hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Hanami

Am nächsten Morgen war ich für meine Verhältnisse wieder viel zu früh wach und so saß ich nach dem reichhaltigen Frühstück schon um halb neun im Zug Richtung Kyoto. Hier gab es auf dem Weg zum alten Kaiserpalast dann auch die ersten Kirschblüten zu sehen. Sakura hatte somit offiziell für mich begonnen.

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8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (3)

Zum zweiten Teil geht es hier

Gut ausgeschlafen und viel zu früh wach (ca. 7.00 Uhr) war ich bereit für mein erstes Frühstück. In meiner unendlichen Naivität hatte ich mich beim einchecken für ein „westliches“ Frühstück entschieden. Eine geradezu ignorante Entscheidung als ich sah, was sich mir offenbarte.

Von links oben: Grapefruitspalte und Erdbeere, Thunfisch Dim-Sum, Gekochtes Schweinefleisch mit Senf, Blattsalat, eingelegter Rotkohl, Püree (u.a. mit Kartoffel)

Das westliche daran waren übrigens die beiden unnützen Scheiben Baguette. In den beiden folgenden Tagen nahm ich stattdessen immer eine große Portion Reis dazu.

Derart reichhaltig gestärkt nahm ich mir das offensichtlichste touristische Ziel der Stadt vor. Weiterlesen

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (2)

Zum ersten Teil geht es hier

Osaka (Tag 1)

Meine erste Zugfahrt in Japan endete in der Station Namba, die vom ersten Eindruck irgendwie in eine Art Shoppingmall-Komplex eingebettet war. Nach ersten vergeblichen Orientierungsversuchen (WLAN war noch im Umschlag im Koffer) fand ich dort eine Touristeninformation, wo mir eine nette junge Frau direkt alles mitgab, was man so gebrauchen kann; U-Bahn-Fahrplan und Broschüren über Sehenswürdigkeiten voller Anzeigen für Restaurants. Und von denen gibt es wahrlich ausreichend, doch dazu später.

Bald darauf war ich mit der Yotsubashi-Linie der U-Bahn unterwegs zu meinem Hotel Richtung Norden. Sollte es mal jemanden meiner Leser nach Osaka verschlagen kann ich das Cordia Hotel nur empfehlen. Im Februar dieses Jahres erst renoviert, ist es ein kleines aber stylishes Hotel in einer ruhigen Seitenstraße. Leider war ich an diesem Tag noch zwei Stunden zu früh, daher ließ ich meinen Koffer im Hotel und machte mir einen ersten Eindruck dieses Teils von Osaka. Das Hotel ist nur einen Block vom Ufer eines Südausläufers des Yodo Rivers entfernt, und ich unternahm zum Zeitvertreib einen kleinen Spaziergang. Weiterlesen

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (1)

Als der Zeitpunkt meines vierzigsten Geburtstages näher kam, habe ich darüber nachgedacht, was ich denn eigentlich noch alles mal sehen möchte, es aber bisher nie geschafft hatte. Ganz oben auf der Liste stand eine Reise nach Japan, speziell Tokio. Geprägt von dem, was man in der Kindheit und Jugend von Japan mitbekommen hatte (Godzilla und Anime/Manga) bis hin zu der interessanten japanischen Küche, schien mir dieses Land immer schon als eines der unbedingt besuchenswerten Orte.

Daher versuchte ich letztes Jahr Flüge und eine Reise mit Reiseleitung zu buchen, da ich mir dachte, dass dies für einen Erstbesuch vielleicht die beste Methode wäre. Es gab eine interessante Option einer Gruppenreise von Osaka über einen Zwischenstopp in einem Bergdorf nach Tokio in rund 8 Tagen. Entsprechend buchte ich die Flüge im Vorraus, in der Hoffnung, diese Gruppenreise käme auch zustande (es müssen sich ja erstmal genug Teilnehmer finden). Sie kam nicht zustande. Und ich hatte die Flüge. So entschied ich mich das ganze auf eigene Faust zu machen. Im Nachhinein die bessere Entscheidung. Weiterlesen

NASAs Reiseposter zu Trappist-1

Wie gestern von der NASA verkündet hat man im 40 Lichtjahre entfernten Sonnensystem Trappist-1 gleich sieben erdähnliche Planeten gefunden, von denen mindestens drei in der habitablen Zone des roten Zwergsterns liegen.

Mittlerweile hat es bei der NASA ja schon Tradition zu einigen entdeckten Exoplaneten passende retrofuturistische Reise-Werbeplakate zu erstellen (siehe Artikel von 2015). Daher gibt es natürlich nun auch eines für Trappist-1e, welches man sich hier in hochauflösend herunterladen kann.

(via Interweb 3000)

Eine Weltreise mit Google Maps

Matteo Archondis hat allein mit Kartenmaterial und 3D-Daten von Google Maps eine kleine Hyperlapse-Weltreise zusammengestellt. In zweieinhalb Minuten springt der Betrachter durch diverse Sehenswürdigkeiten der Welt. Dank des mittlerweile reichlich vorhandenen Bildmaterial geht das auch recht flüssig.

(via Digital Trends)

Eine UFO-förmige Motorjacht

Mann, ist das ein scharfes Teil. Will ich haben. Ich könnte mir nichts besseres vorstellen, als mit so einer schwimmenden Untertasse durch die Weltmeere zu schippern. Bisher leider nur ein Konzept, aber bis 2018 soll ein erstes funktionsfähiges Exemplar gebaut werden.

Das dreistöckige ‚UFO Floating Home‘- der italienischen Firma Jet Capsule aus Carbon- und Glasfaser, hätte einen Durchmesser von 20 Metern. Das mittlere Deck enthielte die Küche und ein Bad, während im Oberdeck ein Whirlpool, ein Schreibtisch und Sitzgelegenheiten, sowie die Navigation vorhanden wären. Im unteren Deck befänden sich je nach Konfiguration ein bis vier Schlafzimmer und ein weiteres Bad. Hier hätte man vom Bett aus immer eine fantastischen Blick auf die Unterwasserwelt. Das UFO soll über zwei Motoren mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 9 Knoten verfügen. Der Strom für das Ganze bekäme die ungewöhnliche Jacht aus einer Kombination von Sonnenkollektoren und Windkraftanlagen. Man wäre also völlig energieautark auf hoher See unterwegs.

Justin Tierney – Tokio Timelapses

Ich habe ja schon mal öfter Zeitraffer-Videos, besonders auch von Tokio, hier gepostet. Heute hatte ich wieder eins in meinem Newsfeed, bei dem ich mir überlegt das zu teilen, habe mich aber dagegen entschieden, weil es zu beliebig war; eher so ein Happyhappy Joyjoy Timelapse-Reisevideo, wie man es nicht zum ersten Mal gesehen hat.

Glücklicherweise und wie es der Zufall will, hat der Herr Effenberger vom 11k2-Blog zwei ganz wunderbare Tokio-Timelapse-Videos von Justin Tierney aufgetan, die in ihrer Art etwas interessanter videografiert sind. Besonders bei dem ersten gibt es viele Stadtansichten, die mich an Animes wie „Akira“ und „Ghost in the Shell“ denken ließen. Insgesamt wecken solche Videos immer wieder den Wunsch in mir in diesem 40-Millionen-Moloch einfach mal verloren zu gehen. Und wenn auch nur für ein paar Tage.

Aerial Arterial—Tokyo From Above (At The CONFLUX Part One) from Justin Tierney on Vimeo.

Tokyo Aglow (At The CONFLUX Part Two) from Justin Tierney on Vimeo.